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FIRMEN-BLICK-Chinas Wettbewerbsbehörde verhängt Strafen gegen Techfirmen

Aktien12.03.2021 09:12
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© Reuters.

12. Mrz (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

TECHKONZERNE- Peking: Die chinesische Wettbewerbsbehörde (SAMR) hat Bußgelder gegen zwölf Firmen wegen unerlaubtem monopolistischem Verhalten verhängt. Zu den Bestraften gehörten unter anderem weltweit tätige Technologiekonzerne wie Baidu BIDU.O , Tencent Holdings 0700.HK , Didi Chuxing, Softbank (T:9434) 9984.T sowie ein vom TikTok-Eigner ByteDance gestütztes Unternehmen, teilte der Regulierer mit. Jede Firma müsse 500.000 Yuan (umgerechnet 64.000 Euro) zahlen. Das Vorgehen der Unternehmen habe eine Marktkonzentration zur Folge gehabt, allerdings sei nicht der komplette Wettbewerb unterdrückt worden. Die Regierung in Peking geht derzeit verstärkt gegen Technologiekonzerne wegen Monopolverhaltens und der Verletzung von Verbraucherrechten vor.

FORTUM FORTUM.HE - Helsinki: Der finnische Energiekonzern hat im vierten Quartal 2020 seinen Gewinn gesteigert und dabei von der Übernahme des Düsseldorfer Versorgers Uniper UN01.DE profitiert. Der operative Gewinn kletterte auf 928 Millionen Euro nach 398 Millionen im Vorjahreszeitraum. Damit übertraf der Konzern die Markterwartungen. Analysten hatten nach Refinitiv-Daten im Schnitt mit 864 Millionen gerechnet. Fortum-Chef Markus Rauramo bekräftigte, die Zusammenarbeit mit Uniper weiter auszubauen.

ÖSTERREICH/POST - Wien: Die Österreichische Post POST.VI hat ihren Umsatz im abgelaufenen Jahr gesteigert, aber weniger Gewinn erwirtschaftet. Auf das laufende Jahr blickt der Konzern optimistisch. Der Umsatz kletterte 2020 um 8,3 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro, wie das Untermnehmen am Freitag mitteilte. Der Gewinn (Ebit) ging hingegen um knapp ein Fünftel auf 160,6 Millionen zurück. Das Briefgeschäft sei geschrumpft, während das Paketgeschäft zugelegt habe. Für 2021 werde ein Umsatzanstieg zwischen acht und zehn Prozent erwartet, der Gewinn (Ebit) solle um mindestens zehn Prozent zulegen.

TENNET IPO-TTH.AS - Düsseldorf: Der auch in Deutschland breit aufgestellte niederländische Stromnetzbetreibers Tennet hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz und operativen Gewinn gesteigert. Die Erlöse seien auf 4,5 von 4,1 Milliarden Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ohne Sondereffekte lag bei 796 Millionen nach 753 Millionen Euro. Die Investitionen beliefen sich 2020 auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro, wovon 2,1 Milliarden auf Deutschland entfielen.

LONZA LONN.S - Zürich: Der Schweizer Arznei-Auftragsfertiger weitet seine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Altimmune ALT.O aus. Lonza baue in der Anlage in der Nähe von Houston im US-Bundesstaat Texas eine Produktionsanlage für die kommerzielle Produktion des Covid-Impfstoffkandidaten AdCOVID auf. AdCOVID wird über ein Nasenspray verabreicht und befindet sich in der klinischen Phase I. Erste Studienergebnisse stellte Altimmune für das zweite Quartal in Aussicht.

ASTRAZENECA AZN.L - Brüssel: Der schwedisch-britische Konzern AstraZeneca hat seine Prognose für die Lieferung von Corona-Impfstoffen an die Europäische Union (EU) im ersten Quartal auf etwa 30 Millionen Dosen gesenkt. Dies geht aus einem Dokument hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Das Dokument zeigt, dass die Lieferung nur einem Drittel seiner vertraglichen Verpflichtungen und einem Rückgang von 25 Prozent gegenüber den Zusagen vom vergangenen Monat entspricht. "Es ist an der Zeit, dass der Vorstand von AstraZeneca seine treuhänderische Verantwortung wahrnimmt und jetzt alles Notwendige tut, um die Verpflichtungen von AZ zu erfüllen", schreibt Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Industrie, am späten Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter. Ein Sprecher von AstraZeneca lehnte eine Stellungnahme bisher ab.

RAHN+BODMER - New York: Die älteste Züricher Privatbank Rahn+Bodmer will 22 Millionen Dollar an die USA zahlen, um strafrechtliche Vorwürfe beizulegen. Das US-Justizministerium wirft der Bank vor, US-Steuerzahlern dabei unterstützt zu haben, das Finanzamt zu betrügen. Die Bank habe Hunderte von Millionen Dollar auf Offshore-Konten versteckt und bei der Einreichung falscher Steuererklärungen geholfen. Das US-Ministerium teilt nun mit, die Schweizer Bank habe ihr Fehlverhalten zugegeben und sei eine dreijährige Vereinbarung zum Aufschub der Strafverfolgung eingegangen. Das Unternehmen wolle nun mit dem Justizministerium zusammenarbeiten, das seit langem gegen Offshore-Steuerhinterziehung vorgehe. Weder Rahn+Bodmer noch ein in New York ansässiger Anwalt, der das Unternehmen vertritt, reagieren bisher auf Anfragen zu einer Stellungnahme.

(Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin und Frankfurt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 30 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) und +49 30 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)

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Kommentare (6)
anor Rexia
anor Rexia 12.03.2021 10:26
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naja paar idioten gibt es die dann direkt Aktien verkaufen und dadurch die aktien ggf. unter druck gerät... die Macht der Medien
Alex Zeros
Alex Zeros 12.03.2021 10:06
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64 000 jetzt kommt Insolvenz Anmeldung))
Waldemar Gau
Waldemar Gau 12.03.2021 9:29
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der Wille ist da :)
Erik Lage
Erik Lage 12.03.2021 9:27
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Wegen 64000€? War das jetzt unbedingt eine Schlagzeile wert?
Mr Mo
Mr Mo 12.03.2021 9:27
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Der Betrag ist regelrecht pervers angesichts deren Gewinne durch dieses Verhalten
Erik Lage
Erik Lage 12.03.2021 9:27
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Ist halt echt überall so. Wenn man sich die winzigen Kartellstrafen bei Preisabsprachen anschaut, dann werden die Unternehmen oft eher belohnt als bestraft.
IngDeeJay nananan
IngDeeJay nananan 12.03.2021 9:27
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64k Euro :D
Fabian Altmann
Fabian Altmann 12.03.2021 9:27
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64.000€ süß.
 
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