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FIRMEN-BLICK-SGL Carbon streicht mehr als 500 Arbeitsplätze

Veröffentlicht am 30.10.2020, 13:32
Aktualisiert 30.10.2020, 13:36
© Reuters.

30. Okt (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen in der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

SGL CARBON SGCG.DE - München: Der Graphit-Spezialist baut bis 2023 mehr als 500 Arbeitsplätze ab, knapp ein Zehntel der Belegschaft. Die Stellenstreichungen sind Teil eines mehr als 100 Millionen Euro schweren Sparprogramms, das der Vorstand beschlossen habe, wie SGL mitteilte. Das Geschäft mit Karbon- und Glasfaser-Verbundstoffen für die Autoindustrie und die Luftfahrt werde sich in den nächsten fünf Jahren schwächer entwickelt als geplant. Deshalb schreibt SGL in diesem Bereich im vierten Quartal zwischen 80 und 100 Millionen Euro ab. Das Sparprogramm werde weitere 40 Millionen Euro kosten. Deshalb erwartet das Wiesbadener Unternehmen 2020 nun, dass der Verlust 2020 auf 130 bis 150 (2019: minus 90) Millionen Euro steigen wird.

ROVIO ENTERTAINMENT ROVIO.HE - Helsinki: Der finnische Handyspiele-Entwickler hat im dritten Quartal dank gesunkener Marketingkosten und stabiler Umsätze einen Gewinnsprung von 138 Prozent ereicht. Der bereinigte operative Gewinn sei auf 12,8 Millionen Euro gestiegen von 5,4 Millionen im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen mit. Wegen geringerer Einnahmen aus Markenlizenzen seien die Umsätze jedoch um 9,2 Prozent auf 67,9 Millionen Euro zurückgegangen. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet der "Angry Birds"-Hersteller eine deutlich bessere Gewinnmarge und Umsätze leicht unter dem Vorjahresniveau.

TOTAL TOTF.PA - Paris: Die gesunkene Nachfrage nach Öl in Folge der weltweiten Wirtschaftskrise macht dem französischen Konzern zu schaffen. Der Nettogewinn brach im dritten Quartal um 93 Prozent auf 202 Millionen Dollar ein, wie Total mitteilte. Anlegern versprach der Ölkonzern dennoch eine Zwischendividende von 66 Cent je Aktie - so viel wie im zweiten Quartal. Total schraubt die Investitionsziele nach unten, um die Belastungen aus der Corona-Krise abzufedern. 2020 sollen nur 13 Milliarden Dollar investiert werden, eine Milliarde weniger als geplant.

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TOYOTA 7203.T /KDDI 9433.T - Tokio: Der Autobauer vertieft seine Partnerschaft mit dem japanischen Mobilfunkanbieter und investiert umgerechnet 430 Millionen Euro (52,2 Milliarden Yen) in KDDI. Toyota (T:7203) und KDDI wollen zusammen Telekommunikations-Plattformen entwickeln, die Autos, Häuser und Städte verbinden, wie die beiden Konzerne mitteilten. Toyota werde 18,3 Millionen KDDI-Aktien kaufen und die Beteiligung an dem Mobilfunkanbieter auf 13,74 von 12,95 Prozent aufstocken.

SABADELL SABE.MC - Madrid: Die fünftgrößte spanische Bank hat nach einem Gewinneinbruch im dritten Quartal einen Stellenabbau angekündigt. Dieser solle über Vorruhestandsregelungen und freiwillige Maßnahmen geschehen, erklärte Sabadell. Die Bank ließ zunächst offen, wie viele Arbeitsplätze wegfallen. Ein Insider hatte vor wenigen Tagen gesagt, Sabadell wolle in Spanien 2000 Jobs und damit zwölf Prozent der Arbeitsplätze in dem Land streichen. Im dritten Quartal fiel der Gewinn von Sabadell um 77 Prozent auf 57 Millionen Euro. Hauptgrund war eine höhere Vorsorge für Kreditausfälle.

BBVA BBVA.MC - Madrid: Die zweitgrößte spanische Bank hat im vergangenen Quartal mehr verdient als erwartet. Der Gewinn ging zwar um sieben Prozent auf 1,14 Milliarden Euro zurück, wie BBVA mitteilte. Analysten hatten aber mit einem Einbruch auf 769 Millionen Euro gerechnet. Zugute kam BBVA, dass die Risikovorsorge für faule Kredite im Vergleich zum ersten Halbjahr deutlich fiel und sich die Situation im Kernmarkt Mexiko erholte. Kunden zahlten dort wieder vermehrt Darlehen zurück. Auch die Kosten gingen im dritten Qaurtal weiter zurück. Allerdings leidet BBVA wie andere Banken der Euro-Zone unter den niedrigen Zinsen. Die Zinserträge fielen um acht Prozent auf 4,12 Milliarden Euro.

SNP SCHNEIDER NEUREITHER SHFG.DE - Berlin: Der IT-Berater- und Softwarehersteller hat in den ersten neun Monaten von der gestiegenen Nachfrage nach seinem Softwareangebot profitiert. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 106 Millionen Euro, wie das Heidelberger Unternehmen mitteilte. Das Betriebsergebnis verringerte sich vor allem wegen gestiegener Personalkosten um zwölf Prozent auf 6,1 Millionen Euro. Firmenchef Andreas Schneider-Neureither bestätigte die Jahresziele und sagte: "Für das vierte Quartal sehen wir ebenfalls eine gute Entwicklung mit einer wachsenden Projektpipeline."

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FLIXBUS - Berlin: Der Fernbus- und Zugbetreiber Flixmobility stellt seinen Betrieb wegen der neuen Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie vorübergehend ein. Flixbus wie auch Flixtrain würden ab 3. November zunächst nicht mehr fahren, kündigte der Konkurrent der Deutschen Bahn DBN.UL an. Das gelte für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Man hoffe, den Betrieb bis Weihnachten wiederaufnehmen zu können. "Es ist entscheidend, dass wir jetzt alle an einem Strang ziehen, damit sich die Lage bis zu den Festtagen entspannt", sagte Geschäftsführer André Schwämmlein. Für Flixmobility ist es bereits die zweite Corona-Zwangspause. (Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt, Danzig, Zürich und Wien. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)

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