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Kreise: Diamondback vor Fusion mit Endeavor - Nächster Deal im US-Ölsektor

Veröffentlicht am 12.02.2024, 08:38
Aktualisiert 12.02.2024, 08:45
© Reuters.

MIDLAND (dpa-AFX) - Die beiden amerikanischen Ölkonzerne Diamondback Energy (NASDAQ:FANG) und Endeavor Energy stehen offenbar kurz vor einem Zusammenschluss. Aus den Rivalen könnte zeitnah ein mehr als 50 Milliarden US-Dollar schwerer Öl- und Gas-Gigant entstehen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen schrieb. Demnach seien die Gespräche kurz vor dem Abschluss. Zuvor hatte bereits darüber das "Wall Street Journal" berichtet. Offizielle Stellungnahmen der beiden Unternehmen gibt es nicht. Es wäre der nächste große Deal in der US-Ölbranche.

Endeavor werde demnach mit rund 25 Milliarden Dollar bewertet, Diamondback kommt auf eine Marktkapitalisierung von 27,2 Milliarden Dollar. Die Rede ist von einer gemischten Zahlung für Endeavor mit Aktien und Bargeld. Beide Unternehmen sind in Midland im US-Bundesstaat Texas beheimatet und bohren nach Öl im Permbecken, Amerikas größtem Ölfeld in Texas und New Mexico. Endeavor wurde nach einer Reihe anderer Übernahmen als einer der letzten großen Kandidaten für eine Fusion in der Branche angesehen. Angeblich hatte das Unternehmen auch Interesse von Exxon Mobil (NYSE:XOM) , Chevron (NYSE:CVX) und ConocoPhillips (NYSE:COP) geweckt.

In den vergangenen zwölf Monaten ist die Konsolidierung des US-Ölsektors bereits massiv vorangeschritten. Exxon hatte Pioneer Resources (NYSE:PXD) für 60 Milliarden Dollar übernommen. Chevron möchte Hess (NYSE:HES) für 53 Milliarden Dollar schlucken. Außerdem hat Occidental Petroleum (NYSE:OXY) eine Vereinbarung über den Kauf von CrownRock für knapp 11 Milliarden Dollar erzielt. Die großen Ölkonzerne wollen sich weiteres Land für Bohrungen und Fracking sichern. So entstehen in der zuvor fragmentierten Branche immer größere Unternehmen.

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