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MTU Aero baut ein Drittel des Triebwerks für neuen Kampfflieger

Aktien29.04.2021 22:24
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© Reuters.

München, 29. Apr (Reuters) - Das Triebwerk für das geplante neue europäische Kampfflugzeug kommt zu je einem Drittel aus Deutschland, Frankreich und Spanien. Die Münchner MTU Aero Engines MTXGn.DE , die französische Safran SAF.PA und die spanische ITP Aero RR.L haben sich auf die Aufgabenteilung für das milliardenschwere Rüstungsprojekt geeinigt, wie MTU am Donnerstag mitteilte. Federführend ist dabei ein Gemeinschaftsunternehmen von MTU und Safran mit dem Namen Eumet (European Military Engine Team), das in München sitzen und von einem Safran-Manager geleitet werden soll. "Eumet beaufsichtigt Entwicklung, Produktion und Betreuung des neuen Triebwerks" für das Kampfflugzeug der nächsten Generation, hieß es in der Mitteilung.

Um das FCAS-Projekt selbst wird auf politischer Ebene und zwischen den beteiligten Unternehmen hart gerungen. Deutschland und Frankreich, die ab 2040 auf den Kampfjet als Nachfolger von Eurofighter und Rafale setzen, hatten eine Frist bis Ende April für eine Einigung gesetzt. Knackpunkt ist die Frage, wer die Rechte am geistigen Eigentum bekommen soll. Das Projekt hat ein Volumen von 100 Milliarden Euro. FCAS umfasst bemannte und unbemannte Flugkörper und wird von Frankreich, Deutschland und Spanien mitgetragen. Der französische Rüstungszulieferer Dassault Aviation AVMD.PA soll die industrielle Führung bei der Entwicklung des Kampfjets erhalten. Airbus AIR.PA AIRG.DE soll nach den bisherigen Planungen im Gegenzug einen Anteil von zwei Drittel am Bau des Future Combat Air System (FCAS) erhalten.

Nun ist der Mitteilung zufolge wenigstens klar, wie die Aufgaben bei der Entwicklung des Triebwerks verteilt sind. Safran werde für die Auslegung und Integration des Triebwerks zuständig sein, MTU für alle Instandsetzungs- und Service-Aktivitäten. "Wir haben eine verlässliche Grundlage geschaffen für pragmatische und zielgerichtete Entscheidungen der Partner über den gesamten Lebenszyklus des Triebwerks hinweg", sagte MTU-Vorstand Michael Schreyögg. Die spanische ITP Aero soll in die Auslegung des Triebwerks "eingebunden werden", hieß es.

MTU Aero baut ein Drittel des Triebwerks für neuen Kampfflieger
 

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