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ROUNDUP: Engie erhöht Jahresziele - Entwarnung für Windkraft-Projekte auf See

Veröffentlicht am 07.11.2023, 13:26
Aktualisiert 07.11.2023, 13:30
© Reuters.

PARIS (dpa-AFX) - Der französische Energiekonzern Engie (EPA:ENGIE) profitiert weiter von der starken Nachfrage nach erneuerbar erzeugtem Strom. Das Management schraubte seine Jahresziele laut einer Mitteilung vom Dienstag nach einem überraschend guten dritten Quartal erneut nach oben. Anders als seine Konkurrenten war Engie zudem nicht von hohen Belastungen durch Probleme bei Windkraft-Projekten in Großbritannien und den USA betroffen. Die Aktie legte zu.

Zuletzt notierte sie rund 2 Prozent höher als zu Handelsschluss am Montag. Sie zog auch die Papiere der deutschen Branchenkollegen hoch. So legte Eon (ETR:EONGn) über ein Prozent im Dax zu, während der Leitindex schwächelte. Auch die RWE (ETR:RWEG) -Aktie war im Plus. Der Energienetzbetreiber Eon wird an diesem Mittwoch über die Geschäftsentwicklung des dritten Quartals berichten.

"Wir haben weder in den USA noch anderswo Bedenken hinsichtlich unserer Offshore-Aktivitäten", sagte Engie-Finanzchef Pierre-Francois Riolacci in einer Telefonkonferenz.

Der dänische Orsted-Konzern musste jüngst milliardenschwere Abschreibungen auf geplante Windkraft-Projekte vornehmen. Gestiegene Zinsen und Kosten machen vielen Unternehmen zu schaffen. Auch BP (LON:BP) und Equinor (OL:EQNR) erwischte es mit einem dreistelligen Millionenbetrag.

Bei Engie hingegen seien die Windkraft-Projekte laut Riolacci entweder noch nicht so weit fortgeschritten. Oder durch entsprechende Verträge in Europa abgesichert. Die Belastungen beliefen sich somit auf lediglich unter 20 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr erwartet Engie einen Gewinn vor Zinsen und Steuern, allerdings ohne das Geschäft mit Atomenergie, in Höhe von 9 bis 10 Milliarden Euro und damit an beiden Enden der Spanne 500 Millionen Euro mehr.

Bis Ende September verdiente Engie operativ 8 Milliarden Euro. Das waren aus eigener Kraft rund 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Laut Engie-Chefin Catherine MacGregor gelang es auch, einige Stromabnahmeverträge neu zu verhandeln. Kunden seien bereit, mehr für nachhaltig erzeugte Energie zu bezahlen.

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