Die beste KI-Aktie im März (+46% in 3 Wochen)
- Die optimistische Marktstimmung hält an – das spiegelt sich auch in der Stärke von Silber und Halbleiterwerten wider.
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Saisonale Trends und Golden-Cross-Signale deuten im Juli auf weiteres Aufwärtspotenzial hin.
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Ebenfalls spannend: Könnte Trumps „Beautiful Bill“ Robinhood (NASDAQ:HOOD) zum Generationengeschenk machen?
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Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte deuten mehrere bullische Konstellationen auf weiteres Potenzial hin – gestützt durch saisonale Muster und historische Daten.
Silber nähert sich nach einem starken Juni mehrjährigen Höchstständen, während technische Signale sowohl am breiten Markt als auch im Halbleitersektor auf ein anhaltendes Momentum hindeuten. Gleichzeitig könnten die jüngsten politischen Entwicklungen langfristige Folgen für die Aktivität im Kleinanlegersegment haben.
In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf drei Szenarien, die im Juli besonders relevant sein dürften – und auf die Faktoren, die ihre Stärke in den kommenden Wochen untermauern könnten.
1. Startet Silber jetzt in einen echten Bull-Run?

Silber hat im Juni einen fantastischen Lauf hingelegt: Der Preis legte um fast 10 % zu, übertraf damit die Performance der Wall Street und nähert sich nun einem 13‑Jahres‑Hoch. Dafür gibt es vor allem zwei Hauptgründe:
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Auch wenn Silber nicht im gleichen Maß wie Gold als sicherer Hafen gilt, hat es dennoch gewisse Safe-Haven-Eigenschaften.
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Zudem scheint Silber seit Monaten unterbewertet zu sein – das zeigt das Gold-Silber-Verhältnis. Es gibt an, wie viele Unzen Silber nötig sind, um eine Unze Gold zu kaufen. Zur Berechnung wird der Goldpreis durch den Silberpreis geteilt. Steigt dieses Verhältnis, bedeutet das, dass Silber im Vergleich zu Gold günstiger geworden ist.

Silber profitiert auch von der steigenden Nachfrage aus der Industrie – besonders durch seinen Einsatz in Solarzellen und die wichtige Rolle in der Halbleiterbranche, die vom anhaltenden KI‑Boom zusätzlich Rückenwind bekommt.
Ein Blick auf die vergangenen zehn Jahre des bekanntesten ETFs, der den physischen Silberpreis abbildet – den iShares Silver Trust mit einem verwalteten Vermögen von 17 Mrd. USD –, zeigt außerdem ein interessantes Muster: Der Juli ist mit einem durchschnittlichen Zuwachs von 4,5 % der historisch stärkste Monat. Dahinter folgt der Dezember mit einem Durchschnittsplus von 2,7 %.
Dieses saisonale Muster ist nicht neu: Silber tendiert dazu, vom Jahresende bis in die ersten anderthalb Monate des Folgejahres zu steigen. Diese Tendenz lässt sich seit mehr als einem halben Jahrhundert – genauer gesagt seit 52–53 Jahren – beobachten. Besonders relevant ist der Zeitraum von Mitte Dezember (ab dem 16. Dezember) bis Mitte Februar (rund um den 20. bis 21. Februar). In diesem Zeitfenster legte Silber seit 1968 im Schnitt um 7,20 % zu.
Warum gerade dann? Laut Seasonax liegt der Grund vor allem in der industriellen Nachfrage: In diesen Wochen werden typischerweise größere Silberbestellungen aufgegeben, was die Nachfrage – und damit auch die Preise – nach oben treibt.
2. Golden Cross bei S&P 500 und Halbleitern: Signale für Juli-Gewinne?
In der vergangenen Woche hat der S&P 500 ein bekanntes technisches Signal ausgelöst: das sogenannte „Golden Cross“. Dieses Muster tritt auf, wenn der gleitende 50‑Tage‑Durchschnitt den 200‑Tage‑Durchschnitt von unten nach oben kreuzt.

In der klassischen technischen Analyse gilt das als Kaufsignal. Genauer betrachtet handelt es sich aber vor allem um eine Bestätigung dafür, dass der aktuelle Aufwärtstrend intakt ist und sich mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen könnte. Mit anderen Worten: Das Golden Cross signalisiert Stärke im laufenden Markttrend.
Es ist mittlerweile über zwei Jahre her, dass der S&P 500 zuletzt dieses Muster gezeigt hat – das war am 2. Februar 2023. Seitdem ist der Index um 49 % gestiegen.
Ein Blick auf die langfristigen Daten macht das Signal noch interessanter: In den vergangenen 97 Jahren legte der S&P 500 im Durchschnitt um etwas mehr als 10 % im Jahr nach einem Golden Cross zu. Betrachtet man nur die letzten 20 Fälle, fällt die durchschnittliche Rendite sogar noch höher aus – rund 13 %.

Ein ähnliches Muster ist auch im Halbleiterindex aufgetreten. Dort sahen wir das letzte Golden Cross im Januar 2023 – und in den folgenden 18 Monaten kletterte der Index beeindruckende 140 %.
3. Trumps „One Big Beautiful Bill“: Warum Robinhood zu den Gewinnern gehören könnte
Trumps „One Big Beautiful Bill“, der letzte Woche den Senat passiert hat, könnte sich für Robinhood Markets Inc. als besonders vorteilhaft erweisen – möglicherweise sogar mehr, als es eine Aufnahme in den S&P 500 gewesen wäre (die letztlich ausgeblieben ist).

Der Gesetzentwurf sieht vor, steuerlich absetzbare Investitionskonten für neugeborene US‑Kinder einzuführen. Dazu gehört ein einmaliger staatlicher Zuschuss von 1.000 USD sowie die Möglichkeit für zusätzliche private Einzahlungen von bis zu 5.000 USD pro Jahr.
Diese Initiative würde einer ganzen Generation die Chance geben, früh die Vorteile langfristiger Aktienmarktinvestitionen – im Sinne des S&P 500 – und die Wirkung des Zinseszinseffekts zu erleben. Zur Erinnerung: Der Zinseszinseffekt beschreibt, dass nicht nur das ursprüngliche Kapital, sondern auch die bereits erzielten Zinsen weiter verzinst werden. Über längere Zeiträume kann dies zu einem exponentiellen Vermögenszuwachs führen.
Robinhood zählt derzeit über 26 Millionen Kunden ab 18 Jahren. Durch dieses Programm könnte diese Zahl deutlich steigen. In den USA werden jährlich rund 3,7 Millionen Babys geboren – für jedes davon würde ein Startguthaben von 1.000 USD auf einem marktverfolgenden Konto angelegt. Das zeigt, wie groß das langfristige Potenzial für Robinhood sein könnte.
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Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. Er stellt weder eine Aufforderung noch ein Angebot oder eine Empfehlung zum Kauf von Vermögenswerten dar und ersetzt keine individuelle Anlageberatung. Bitte beachten Sie: Alle Arten von Investitionen bergen Risiken und können im Wert schwanken. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen trägt allein der Anleger die Verantwortung. Wir bieten keine Anlageberatungsdienste an.

