Euro hebt ab - Potenzial ist (wieder) vorhanden

Veröffentlicht am 12.01.2018, 08:05

Das Sitzungsprotokoll der Europäischen Zentralbank hat der Gemeinschaftswährung am Donnerstag einen ordentlichen Schub gegeben. Aber auch enttäuschende Daten aus den USA stützten. In der Spitze stieg der Eurokurs auf 1,2059 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit 3 Tagen. Die Einheitswährung hat damit beste Chancen auf einen Sprung auf 1,2100-Dollar-Marke.

Den Mitschriften zufolge sind die Währungshüter sehr zuversichtlich bezüglich der wirtschaftlichen Erholung. Von Pessimismus war keine Spur. Vielmehr will die Europäische Zentralbank im Laufe des ersten Quartals ihre Forward Guidance, also ihre geldpolitischen Leitlinien, anpassen und damit rückt auch die geldpolitische Normalisierung näher. Der Euro profitierte davon mit deutlichen Aufschlägen.

Die Erzeugerpreisinflation in den USA schwächte sich dagegen im Dezember ab. Im Jahresvergleich sank der Preisdruck um 0,5 Prozent auf 2,6 Prozent. Gleichzeitig verschlechterte sich die Arbeitsmarktsituation in den USA. So kletterte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 261.000, während die Konsensschätzungen nur eine Zahl von 245.000 vorausgesehen hatten. Das brachte den US-Dollar ins Straucheln.

Ein nachhaltiger Bruch des Widerstands bei 1,2030 (Mittwochhochs) könnte dem Euro erneut Schwung verleihen. Bei 1,2065 und 1,2100 (psychologische Marke) liegen dann die nächsten charttechnischen Widerstandshürden. Um die Gefahr eines Fehlanstiegs gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte der Euro künftig nicht mehr unter die Haltelinien bei 1,2000 und 1,1955 zurückfallen.

EURUSD im Tageschart

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2026 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.