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In unserem vorherigen Update hatten wir darauf hingewiesen, dass sich auf Basis des Elliott-Wellen-(EW)-Prinzips für den Nasdaq 100 (NDX) folgendes Szenario abzeichnete:
„…der Index befindet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in der dritten Welle einer dritten Welle (orange W-3 der grauen W-iii) der abschließenden fünften Welle (grüne W-5)…. Vorausgesetzt, die Kurse bleiben über den Warnmarken, … zeigt sich hier das klassische Impuls-Muster; allerdings kann sich die grüne W-5 auch zu einer überlappenden Enddiagonale (ED) entwickeln, was zu einer überlappenden Aufwärtsbewegung bis an den unteren Rand der Zielzone (rund 27.860) führen würde.“
Inzwischen hat sich das technische Bild jedoch spürbar verändert. Der Index markierte am 13. Januar bei 25.873 Punkten ein Hoch (orange W-1), bevor er am Dienstag überraschend bis auf 24.954 Punkte zurücksetzte (orange W-2). Damit wurde exakt das 76,4-Prozent-Retracement der Dezember-Januar-Rally erreicht - zugleich der untere Rand der orangefarbenen Box. Siehe hierzu Abbildung 1 unten.
Das zuvor favorisierte Szenario einer unmittelbar einsetzenden dritten Welle der dritten Welle ist damit vorerst vom Tisch. In der Folge präsentiert sich die charttechnische Lage nun deutlich komplexer und weniger eindeutig.
Abbildung 1: Kurzfristige Elliott-Wellen-Zählung für den NDX.

Konkret mehren sich die Hinweise darauf, dass sich der Index zu einer größeren Enddiagonale (ED) entwickelt - einem klassischen 3-3-3-3-3-Muster. Die Aufwärtsbewegung von November bis Januar (orange W-1) lässt sich in diesem Zusammenhang als dreiteilige Struktur interpretieren, bestehend aus blau W-a, -b und -c. Darüber hinaus entsprach W-1 exakt dem 0,618-Fachen der übergeordneten grauen W-i aus der November-Dezember-Rally - ein typisches und technisch sauberes Verhältnis.
Zwar nahm der Markt damit einen Umweg, blieb jedoch oberhalb der entscheidenden Warnmarken. Solange es dem Index gelingt, sich über dem Dezember-Tief bei 24.647 Punkten und insbesondere über dem November-Tief bei 23.854 Punkten zu halten - mit einer klaren Warnung für die Bullen unterhalb des Wochentiefs bei 24.954 Punkten -, bleibt das Szenario einer dritten Welle der dritten Welle intakt. Eine Bestätigung dieses Setups würde ein Ausbruch über das Hoch vom 13. Januar liefern, womit sich ein mögliches Kursziel im Bereich von 26.900 Punkten eröffnen würde. Siehe hierzu die orangefarbenen Pfeile in Abbildung 1.
In unserem letzten Update lagen noch keine Anzeichen für die Ausbildung einer Enddiagonale vor. Mit den zusätzlichen Kursdaten der vergangenen drei Wochen verdichtet sich dieses Muster nun jedoch zunehmend. Innerhalb einer Enddiagonale strebt die dritte Welle (graue W-iii) in der Regel lediglich eine Ausdehnung von 123,6 bis 138,2 Prozent der ersten Welle an. Daraus ergibt sich in diesem Fall ein Zielbereich zwischen 27.090 und 27.380 Punkten.
Unter der Annahme, dass sich W-iii in fünf kleinere Teilwellen untergliedert - wobei aufgrund der Natur von Enddiagonalen auch eine dreiteilige Struktur möglich ist -, sollte die W-5 der W-iii idealerweise den Bereich von 27.140 bis 27.430 Punkten erreichen. Diese Zone deckt sich damit präzise mit dem zuvor definierten Zielkorridor.
Zentrale Warnmarken für die Bullen liegen aktuell bei 25.602, 25.400, 25.086, 24.647 und 23.854 Punkten. Diese Marken werden nach oben angepasst, sofern der Index seinen Aufwärtstrend fortsetzt.
