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Covid-19-Pandemie setzt Luxusautoschmiede Aston Martin zu

Veröffentlicht am 14.05.2020, 09:01
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Die britische Luxusautoschmiede Aston Martin (LON:AML) hat in den ersten drei Monaten wegen der Coronavirus-Pandemie einen Absatzeinbruch verzeichnet. Den Vorsteuerverlust hat die Aston Martin Lagonda Global Holdings ausgeweitet. Der Ausblick für das laufende Jahr 2020 hat wegen der Unsicherheiten keinen Bestand mehr. Allerdings hatte der Hersteller des legendären James-Bond-Autos auch gute Nachrichten im Gepäck: Die Fertigung des SUVs DBX sei planmässig angelaufen und die Bestellungen legten zu. Das Auto will Aston Martin im Sommer erstmals ausliefern. Weil die meisten weltweiten Aston-Martin-Händler im ersten Quartal ihre Showrooms geschlossen hatten, setzte Aston Martin mit 578 Fahrzeugen rund 45 Prozent weniger ab. Der Umsatz knickte um 60 Prozent auf 78,6 Millionen Pfund ein. Der Verlust vor Steuern weitete sich erheblich von 17,3 Millionen Pfund im Vorjahreszeitraum auf 118,9 Millionen Pfund aus. "Meine unmittelbare Priorität ist es, Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Lagerbestände der Händler zu reduzieren", sagte Lawrence Stroll, Chairman bei dem Autobauer. Zudem verwies er auf das kommende Jahr, wenn Aston Martin in die Formel 1 zurückkehrt. Der Rennstall Racing Point, der bis 2018 als Force India am Start war, wird dann zum Werksteam von Aston Martin. Das bietet nach den Worten von Stroll eine bedeutende globale Marketingplattform, was die Marke weiter stärken sollte.

Aktien Schweiz

Mit einem kräftigen Minus hat der schweizerische Aktienmarkt zur Wochenmitte den Handel beendet. Der SMI verlor 1 Prozent auf 9.632 Punkte und schloss damit nur knapp über seinem Tagestief. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursverlierer und 5 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 65,75 (zuvor: 45,63) Millionen Aktien. Mit Abgaben zeigten sich vor allem Finanzwerte und zyklische Aktien. So fielen Credit Suisse (SIX:CSGN) Group um 4,5 Prozent, UBS (SIX:UBSG) um 2,5 Prozent und Swiss Re büssten 5,3 Prozent ein. Die Aktien von ABB (SIX:ABBN) schlossen mit einem Minus von 1,8 Prozent. Bei den Einzelwerten stand die Alcon-Aktie im Fokus, die sich um 4,9 Prozent verbesserte. Der US-Augenheilkundekonzern hat in den ersten drei Monaten dank einer guten Entwicklung des Geschäftsbereichs Vision Care seinen Umsatz erhöht. Für die Aktien des Logistik-Konzerns Kuehne & Nagel ging es um 2,7 Prozent abwärts. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung auch auf die Zahlen von Moeller-Maersk. Während das Unternehmen im ersten Quartal besonders auf der Ertragsseite positiv überraschte, ernüchterte der Ausblick. Denn die dänische Container-Reederei warnte vor einem Rückgang der Volumina um 20 bis 25 Prozent im zweiten Quartal.

Aktien international

Europa

Europas Börsen haben am Mittwoch sehr schwach geschlossen. Der DAX verlor 2,6 Prozent auf 10.543 Punkten und schloss damit nur knapp über dem Tagestief bei 10.530. Der Euro-Stoxx-50 gab 2,6 Prozent auf 2.811 nach. Die durch die Corona-Krise erhöhte Risikovorsorge und Wertberichtigungen haben der Commerzbank (DE:CBKG) im ersten Quartal einen Verlust beschert. Auf eine konkrete Gewinnprognose verzichtete die Bank, die sich bisher für 2020 ein positives Ergebnis vorgenommen hatte. Das kam am Markt nicht gut an, genauso wenig wie die Zahlen. Für die Aktie der Commerzbank ging es um 7,1 Prozent nach unten, Deutsche Bank (DE:DBKGn) verloren im Gefolge 6,4 Prozent. Im Blick stand auch der italienische Bankensektor nach der Abstufung verschiedener italienischer Institute durch Fitch. Die Ratingagentur hat die Bonitätsnoten unter anderem für Unicredit (MI:CRDI) (minus 3,9 Prozent) und Intesa Sanpaolo (MI:ISP) (minus 1,9 Prozent) heruntergenommen. Mit "BBB-" sind sie gerade noch Investment-Grade. Es nehmen die Spekulationen zu, dass Italien auf den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zurückgreifen wird. Das würde den Sektor stützen. Negativ beurteilte ein Händler die kurzfristigen Kursperspektiven von VW (DE:VOWG). Das Unternehmen fährt die Produktion bestimmter Modelle schon wieder herunter wegen mangelnder Nachfrage. "Das zeigt, wie schwierig die Lage nach dem Ende des Lockdown immer noch ist", sagte ein Händler. Die Aktie fiel um 5,8 Prozent, Daimler (DE:DAIGn) 6,5 Prozent, BMW (DE:BMWG) 4,2 Prozent und Continental (DE:CONG) 7,6 Prozent. Der Autosektor gab europaweit um 5 Prozent nach. L'Oreal (PA:OREP) verloren 3,1 Prozent. Der Konzern streicht die angekündigte Dividendenerhöhung und will nun eine unveränderte Dividende von 3,85 Euro je Aktie zahlen. Zudem stellt L'Oreal die Aktienrückkäufe ein.

USA

Zurückhaltende Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell zur Konjunktur-Erholung haben die Wall Street zur Wochenmitte deutlich ins Minus gedrückt. Demnach ist der Ausblick für die Wirtschaft "höchst unsicher". Powell sieht zudem erhebliche Abwärtsrisiken. Damit erhielt die ohnehin skeptische Stimmung in Bezug auf eine baldige konjunkturelle Erholung einen deutlichen Dämpfer. Im späten Handel nahmen die Indizes zwischenzeitlich noch einmal Fahrt nach unten auf. Der Dow-Jones-Index gab um 2,2 Prozent auf 23.248 Punkte nach. Im Tagestief war es schon bis auf 23.068 Punkte nach unten gegangen. Der S&P-500 fiel um 1,7 Prozent auf 2.820 Punkte und für den Nasdaq-Composite ging es um 1,5 Prozent auf 8.863 Punkte nach unten. Dabei standen 308 (Dienstag: 679) Kursgewinnern an der NYSE 2.668 (2.262) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 37 (71) Aktien. Bei den Einzelwerten fielen Tesla (NASDAQ:TSLA) nach anfänglichen Gewinnen um 2,3 Prozent. US-Präsident Trump stärkt CEO Elon Musk den Rücken, der gegen die Auflagen der lokalen Behörden in Kalifornien die Fertigung wieder aufgenommen hat. Für die Papiere von General Electric (NYSE:GE) ging es um 3,5 Prozent nach unten. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 49 Prozent zu Buche. Der Flugzeugbereich ist grösster und profitabelster Sektor des Unternehmens. Damit treffen die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Luffahrt-Sektor das Unternehmen besonders hart, hiess es. Facebook (NASDAQ:FB) gaben 2,4 Prozent ab.

Asien

Die ostasiatischen Aktienmärkte zeigen am Donnerstag ein ähnliches Muster wie bereits zur Wochenmitte. Sehr schwachen Vorgaben der Wall Street können sie sich zwar nicht entziehen, verringern aber im Verlauf tendenziell höhere Anfangsverluste. In Hongkong und Seoul verlieren die Indizes jeweils rund 1 Prozent, in Sydney und Tokio haben sich die Einbussen auf rund 0,7 Prozent reduziert. Der japanische Nikkei-Index liegt bei 20.123 Punkten.

Anleihen

Die US-Anleihen legten leicht zu und profitierten damit von den zurückhaltenden Powell-Aussagen zur erwarteten konjunkturellen Erholung und den in der Folge deutlich nachgebenden Kursen an der Wall Street. Die Rendite zehnjähriger Papiere fiel um 2,9 Basispunkte auf 0,64 Prozent. 

Analysen

IR erhöht Allianz (DE:ALVG) auf Buy (Hold) – Ziel 195 (250) EUR
IR senkt Ziel Aareal Bank (DE:ARLG) auf 15,50 (16,50) EUR – Hold
H&A erhöht Consus Real Estate auf Buy (Hold) – Ziel 8,50 EUR

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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