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Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1117 (08.00 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.1114 im Asien-Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 109.80. In der Folge notiert EUR-JPY bei 122.08. EUR-CHF oszilliert bei 1.1049.
Die Aufmerksamkeit des Marktes richtete sich gestern auf die Daten aus der Eurozone und den Zahlen aus den USA. Auch die neuesten Meinungsumfragen zum Brexit, die einen Austritt Großbritanniens befürworten, nehmen wir zu Kenntnis.
Heute erwarten wir die wichtigen Stimmungsbarometer der Einkaufsmanager aus Europa und den ISM-Index aus den USA. Wir sind gespannt wie die EZB die Zahlen interpretiert und ob sie am Donnerstag weitere mögliche Schritte andeutet. Auch die FED wird sich mit den durchwachsenen Daten auseinandersetzen müssen, die heute Abend ihren Konjunkturbericht Beige Book veröffentlicht.
Kommen wir zu den gestrigen erfreulichen Arbeitsmarktdaten aus Deutschland und der Eurozone.
Die Arbeitslosenzahlen aus Deutschland sind im Mai sehr deutlich zurückgegangen. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte im vergangenen Monat 2,664 Millionen Arbeitslose, was 80.000 weniger als im April und 98.000 Arbeitslose weniger als im Jahr 2015 bedeutet. Saisonbereinigt ging die Zahl der Erwerbslosen um 11.000 zurück. Experten sahen hier lediglich einen Rückgang von 5000.
Auch im Euro-Raum konnte die Arbeitslosigkeit durch den leichten Konjunkturaufschwung auf den tiefsten Stand seit fast fünf Jahren gedrückt werden. Im April hatten 16,42 Millionen Menschen in der Eurozone keinen Job. Im Vergleich zum März bedeutet das 63.000 und im Jahresvergleich 1,3 Millionen weniger Arbeitslose. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote blieb bei 10,2 Prozent.
Allerdings geht die Schere innerhalb der Währungsunion immer noch sehr deutlich auseinander. Deutschland weist nach europäischer Rechnung mit 4,2 Prozent den niedrigsten Wert aus. In Spanien liegt die Quote bei 20,1 Prozent, in Griechenland sogar bei 24,2 Prozent.
Die Verbraucherpreise sind trotz der Geldschwemme der EZB erneut gefallen. Die Waren und Dienstleistungen in der Euro-Zone fielen vor allem aufgrund von niedrigen Energiekosten im Mai um -0,1 Prozent. Die Energiepreise fielen um 8,1 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Dienstleistungen stiegen um 1,0 Prozent und für Lebensmittel, Alkohol und Tabak mussten die Verbraucher 0,8 Prozent mehr zahlen.
Die Kreditvergabe an Firmen und privaten Haushalten in der Euro-Zone konnte im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Im April vergaben Banken 1,2 Prozent mehr Darlehen an Firmen, die nicht zur Finanzbranche zahlen. Das bedeutet den stärksten Anstieg seit November 2011. Im November konnte sie auch schon 1,1 Prozent mehr Kredite an Unternehmen verleihen. Die Kreditvergabe an privaten Haushalten legte ebenfalls um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.
Auch die Geldmenge M3 konnte im April um 4,6 Prozent zulegen. Allerdings verringerte sich hier der Wert von 5,0 Prozent im März. Die Marktprognosen lagen ebenfalls etwas höher bei 5,0 Prozent.
Das Konsumklima in den USA ist im Mai unerwartet eingetrübt. Das Barometer für Verbrauchervertrauen fiel um 2,1 Prozent auf 92,6 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit November 2015. Die Marktexperten sahen einen Anstieg bei 96,0 Zählern. Die Verbraucher in den USA bewerten ihre Lage und ihre Aussichten schlechter als zuvor.
Aktuell ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EUR-USD favorisiert. Ein Ausbruch aus der Bandbreite 1.0800 – 1.1350 eröffnet neue Opportunitäten.
Viel Erfolg!
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