Gold Update: Es kam doch völlig anders

Veröffentlicht am 23.01.2026, 10:35

Drohende Strafzölle seitens der USA bei Einmischung in der Grönland-Frage haben die Börsen zuletzt in Aufruhr versetzt, Aktienmärkte haben den Rückwärtsgang eingelegt, sichere Häfen wie Edelmetalle waren überaus stark gefragt. Gold beispielsweise kletterte zur Wochenmitte auf den höchsten je gemessenen Stand von 4.928 US-Dollar je Feinunze und hat mit dem Anstieg der letzten Tage erfolgreich einen steigenden Keil aufgelöst. Dies geschah jedoch zur Oberseite, anstelle wie zuvor angenommen zur Unterseite, und unterstreicht dadurch die technische Stärke des Edelmetalls. Diese Konstellation ermöglicht es dem Metall nun weitaus höhere Ziele ins Visier zu nehmen, nachdem nun ein wichtiges Mittelfristziel abgearbeitet worden ist.

Long-Chance:

Tragende Säule für weiter steigende Preise bei Gold dürften auch in diesem Jahr wieder die Zentralbanken sein, jüngst hat die polnische Zentralbank eine Freigabe zum Erwerb von weiteren 150 Tonnen erhalten und könnte mit den übrigen Notenbanken für eine Kursrallye zunächst auf 5.100 und darüber in den Bereich von 5.400 US-Dollar je Feinunze sorgen. Auf diesen Zug können noch nicht engagierte Anleger aufspringen und an der bevorstehenden Rallyefortsetzung partizipieren. Auf der Unterseite dürfte es für das Edelmetall erst unterhalb von 4.536 US-Dollar eng werden, in diesem Szenario müsste zwingend ein Test der unteren Keilbegrenzung um 4.406 US-Dollar eingeplant werden. Ins bärische Lager wechselt der Wert jedoch erst unterhalb von 4.300 US-Dollar, eine solche Entwicklung würde potenzielle Verluste bis auf 3.886 US-Dollar nach sich ziehen.

Tageschart:

Gold_Tageschart

Gold-Future; Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Rohstoffs zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 4.921,25 US-Dollar; Handelsplatz: Markets; 21:40 Uhr

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2026 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.