Die beste KI-Aktie im März (+46% in 3 Wochen)
Es gibt kaum Wettbewerb im Endspurt des Jahres unter US-Aktienfaktor-ETFs. Die sogenannten High-Beta-Aktien – Titel mit vergleichsweise hoher Renditevolatilität – führen das Feld mit großem Abstand an, wie ein Vergleich ausgewählter ETFs per Handelsschluss am Dienstag (11. November) zeigt.
Der Invesco S&P 500 High Beta ETF (NYSE:SPHB) liegt seit Jahresbeginn mit einem kräftigen Plus von 28,4% deutlich vorn. Dahinter liefern sich zwei Faktoren ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Momentum (MTUM) und Large-Cap Growth (IVW), beide bislang mit einem Zuwachs von 22,5% im Jahr 2025. Der US-Aktienmaßstab hinkt dem klar hinterher: Der SPDR S&P 500 ETF (NYSE:SPY) kommt im laufenden Jahr auf eine Gesamtrendite von 17,6%.

Die zentrale Erkenntnis aus den Ergebnissen: Der Fokus auf risikoreichere Aktien im Large-Cap-Segment hat sich in diesem Jahr stark ausgezahlt. Der Vorbehalt: Die Outperformance von SPHB gegenüber dem Gesamtmarkt und anderen Faktoren schwankt über die Zeit. Ein Blick auf die rollierenden Einjahresrenditen von SPHB im Vergleich zum Marktbarometer SPY zeigt den zuletzt deutlichen Renditevorsprung von High-Beta-Titeln.
SPHB liegt über die vergangenen zwölf Monate (252 Handelstage) fast acht Prozentpunkte vor SPY und hat damit seine lange Schwächephase aus weiten Teilen des Jahres 2024 umgekehrt. Wie lange der vergleichsweise starke Lauf anhält, weiß niemand – dass er irgendwann endet, ist jedoch wahrscheinlich.

Unterdessen setzt sich die relative Schwäche von Small Caps und Value-Aktien fort. Auch dies wird sich irgendwann umkehren. Der Zeitpunkt bleibt jedoch unklar, und angesichts der langjährigen Underperformance dieser Faktoren erscheint Zurückhaltung angebracht, bis Trenddaten ein anderes Bild zeichnen. Derzeit bleiben klar erkennbare Anzeichen einer Erholung weiterhin aus.
