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In einem Jahr voller Marktschwankungen und Unsicherheiten haben sich die Industrieaktien (NYSE:XLI) still und leise an die Spitze gesetzt. Trotz Zöllen und anderer Störfaktoren, die die Erwartungen der Anleger durcheinandergewirbelt und für Nervosität gesorgt haben, zählen die Industrieunternehmen seit dem Aufschwung im April zu den klaren Favoriten.
Ein Blick auf einige ETF-Vertreter zeigt: Der Industrial Select Sector SPDR® Fund ist 2025 der unangefochtene Spitzenreiter. Bis zum gestrigen Handelsschluss am 16. Juli hat der Fonds seit Jahresbeginn bereits 14,9 % zugelegt. Damit lässt er nicht nur andere Branchen, sondern auch den breiten Aktienmarkt deutlich hinter sich.

Warum gerade dieser Fonds? Der XLI enthält Schwergewichte wie General Electric (NYSE:GE), das mit einem Anteil von 6,2 % die größte Position im Fonds stellt, sowie Caterpillar (NYSE:CAT) und Boeing (NYSE:BA). Zum Vergleich: Der SPDR S&P 500 ETF (NYSE:SPY), der den breiten Markt abbildet, liegt 2025 mit einem Anstieg von lediglich 7,1 % deutlich dahinter.
Der Industriesektor hat sich seit dem Tiefpunkt im April klar an die Spitze gesetzt. Ein möglicher Treiber dieser Entwicklung könnte die Politik des Weißen Hauses sein: Die Regierung verfolgt das Ziel, die industrielle Produktion verstärkt in die USA zurückzuholen – ein Prozess, der als „Reshoring“ bekannt ist. Diese Strategie könnte den im Industriesektor aktiven Unternehmen erheblich zugutekommen und erklärt die positive Stimmung vieler Anleger.
Allerdings profitieren nicht alle Sektoren gleichermaßen. Konsumgüter und der Gesundheitssektor gehören weiterhin zu den Nachzüglern am Markt. Beide haben seit Jahresbeginn leichte Verluste verzeichnet und hinken dem Gesamtmarkt hinterher.
Interessant ist jedoch, dass sich zuletzt eine Wette gegen diese schwächeren Sektoren ausgezahlt hat. Doch nun könnte es an der Zeit sein, gerade den Konsumgütersektor wieder genauer ins Auge zu fassen. Zwar notiert der XLY noch leicht im Minus, doch der Trend zeigt nach oben. Besonders erfreulich: Der 50-Tage-Durchschnitt hat kürzlich den 200-Tage-Durchschnitt von unten nach oben durchbrochen – ein technisches Signal, das oft als Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung gewertet wird. Vielleicht stehen wir hier am Beginn eines Comebacks.

Beim Gesundheitssektor sieht es dagegen weniger vielversprechend aus. Trotz seines defensiven Charakters und der traditionell stabilen Gewinne kämpft der XLV mit einem anhaltend negativen Trend. Auch die technischen Indikatoren signalisieren, dass es für eine Erholung wohl noch zu früh ist. Anleger sollten hier vorerst vorsichtig bleiben und die Entwicklung am Markt genau im Blick behalten.

