Wie weitgehend bereits erwartet hat Emmanuel Macron mit einem klaren Vorsprung die französischen Präsidentschaftswahlen gewonnen (65% im Vergleich zu 35% für Marine Le Pen). Die Finanzmärkte reagierten kaum und die Einheitswährung handelt weiter unter 1,10 USD. Man sollte darauf hinweisen, dass der Euro auf ein Sechsmonatshoch geklettert ist.
Was die Aktienmärkte angeht, so öffneten diese heute Morgen niedriger, da die Anleger sicherlich Gewinne aus dem Anstieg der letzten zwei Wochen mitgenommen haben. Es scheint so, als gäbe es keine Erholungsrallye. Wir denken, dass diese Erholungsrallye bereits nach der ersten Runde stattgefunden hat. Man könnte dennoch annehmen, dass die Erholungsrallye von den Anleihenmärkten kommt, wo die französischen Renditen schwächer werden.
Jetzt kommt der komplizierte Teil. Die Märkte sind weiter unsicher, ob Macron regieren kann, da er die Mehrheit des französischen Parlamentes braucht (die berühmte dritte Runde), was sich als schwierig gestalten könnte. In der Tat ist Macrons Partei „En Marche!“ noch recht jung.
Aber Macron erwähnte in seiner Rede, dass er Großbritannien keinen einfachen Brexit-Deal gäbe und das könnte das Pfund mittelfristig belasten. Die britische Währung handelte heute Morgen übrigens durchwachsen.
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