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Mithilfe des Elliott-Wellen-Prinzips (EW) hatten wir in unserem vorherigen Update vom 5. Dezember für den NASDAQ 100 (NDX) erwartet, dass
„…die orangefarbene Welle 3 ihren Höhepunkt bei der 161,8%-Extension (~25.635) erreicht, gefolgt von der orangefarbenen Welle 4 mit einem Ziel bei 25.300 ± 100 und einer abschließenden Welle 5, um die graue Welle iii bei 25.900 ± 100 zu vollenden. Das ideale Zielgebiet für die graue Welle v liegt bei 26.500 ± 250, womit sich der Index dem idealen Ziel von rund 26.700 für die (deutlich) größere schwarze Welle 3 annähert. Die kurzfristigen Warnmarken für die Bullen liegen bei 25.443, 25.158, 24.542, 24.214 und 23.854.“
Ein Sprung in die Gegenwart zeigt: Der Index erreichte sein Hoch bei 25.827 für die orangefarbene Welle 3, fiel auf 25.504 für die orangefarbene Welle 4 und markierte bei 25.835 das Hoch der orangefarbenen Welle 5. Bis hierhin verlief alles planmäßig, sämtliche Wellen lagen im Zielbereich. Allerdings wurde die Zone von 26.500 ± 250 bislang nicht erreicht. In den vergangenen Tagen wurden mehrere Warnmarken unterschritten, aktuell notiert der Index bei 24.780. Entsprechend wurde die Einordnung angepasst: Das Hoch bei 25.835 wird nun lediglich als graue Welle i einer größeren (grünen) fünften Welle interpretiert, während sich die Welle ii idealerweise in Richtung 24.600 entwickelt. Siehe dazu Abbildung 1.
Abbildung 1. Mittelfristige bis langfristige Elliott-Wellen-Zählung für den NDX.

Konkret hat der Index kein neues Allzeithoch erreicht und befindet sich sehr wahrscheinlich in seiner fünften Welle der roten Welle c innerhalb der schwarzen Welle 3. Gleichzeitig hat die Advance-Decline-Linie (NYAD), hier nicht dargestellt, ein neues Allzeithoch markiert. Das spricht klar gegen die unmittelbare Entstehung eines Bärenmarktes, da diese Phase häufig von negativen Divergenzen begleitet wird (steigende Kurse bei rückläufiger Marktbreite). Solange der Index oberhalb des Tiefs vom 21. November bei 23.854 bleibt, kann sich eine weiter untergliederte finale fünfte Welle ausbilden (graue Wellen i, ii, iii, iv und v), mit einem idealen Ziel oberhalb von 28.000 Punkten bis etwa zum Zeitraum 18. bis 28. April 2026.
Warum lässt sich ein Hochpunkt für Ende April 2026 erwarten? Zum einen erreicht die durchschnittliche saisonale Entwicklung in Zwischenwahljahren (hier nicht dargestellt) ihren Höhepunkt um den 18. April. Zum anderen zielen die Wendepunkte des Armstrong-Pi-Zyklus, die stets Hochpunkte markieren, auf den Zeitraum um den 28. April. Doch wie verlässlich ist dieser Zyklus?
Abbildung 2. Pi-Zyklus-Wendedaten für den NDX.

Die Historie spricht für seine Aussagekraft. Frühere Wendepunkte kündigten unter anderem die Korrektur im März/April während des sogenannten „Trump-Zoll-Tantrums“ sowie die Korrektur im März/April 2024 an. Da der Zyklus auf der Zahl Pi (3,147) basiert, besitzt er eine feste Länge und kann nicht jede Korrektur erfassen, etwa den Rückgang von Juli bis August 2024. Allerdings signalisierte der Zyklus auch einen markanten Höhepunkt zwischen dem 24. November 2021 und dem 3. Januar 2022. Der Index erreichte damals punktgenau sein Hoch und rutschte anschließend in einen fast einjährigen Bärenmarkt mit einem Minus von 37 Prozent. Weitere treffende Signale waren der 19. September 2018 (Korrektur von über 20 Prozent), der 27. Juli 2015 (rund 20 Prozent) und der 25. April 2011 (mehr als 10 Prozent, hier nicht dargestellt). Der COVID-19-Crash wurde zwar rund zwei Monate „zu früh“ angezeigt, während 2017 keine nennenswerten Bewegungen folgten. Insgesamt zeigt die Bilanz jedoch: Nähert sich ein Wendepunkt, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.
Zusammengefasst gilt: Hält das Tief vom 21. November bei 23.854, spricht die aktuelle Datenlage für eine Fortsetzung des Bullenmarktes, idealerweise bis weit in den April des kommenden Jahres hinein, bevor ein Bärenmarkt ähnlich dem Jahr 2022 einsetzt. Ein nachhaltiger Bruch dieser Marke würde hingegen stark darauf hindeuten, dass sich der Bärenmarkt bereits etabliert hat.
