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Gold Analyse: Corona-Virus sorgt für neuen Schub

Von Admirals (Jens Chrzanowski)Rohstoffe28.01.2020 13:57
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Gold Analyse: Corona-Virus sorgt für neuen Schub
Von Admirals (Jens Chrzanowski)   |  28.01.2020 13:57
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Aktuelle Gold Analyse: Chartanalyse, Wochenausblick, Set-Ups und mehr – für aktive Trader

Admiral Markets Chart Gold daily
Admiral Markets Chart Gold daily

Überblick: Gold, das große Bild

Kleiner Virus - große Wirkung, so könnte man sagen, auch in Bezug auf die jüngsten Entwicklungen der Rohstoffpreise. Dieses Thema entwickelt sich tatsächlich zum beherrschenden, denn durch eine fortschreitende Verschlechterung dieser Situation würde sich durchaus eine konjunkturelle Delle einstellen, ähnlich wie Anfang des Jahrtausends im Falle der SARS-Pandemie. Und dies nicht nur im Ursprungsland China selbst, sondern durchaus mit globalen Auswirkungen.

Die Welt reagiert derweil in deflationärer Weise auf die Ausbreitung des chinesischen Corona-Virus und verarbeitet dessen potenziell wachstumshemmenden Auswirkungen mit Druck auf nahezu alle physischen Märkte. Anfangs entzog sich dem auch Gold nicht, und so konnten sich auch erste Ausbruchsversuche nach oben, heraus aus der Seitwärtszone zwischen $1.545 und $1.563, zunächst nicht weiter fortsetzen. Dies war in dieser Form nicht unbedingt erwartbar, der Schutzgedanke eines Krisenmetalls stand offenbar zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht im Vordergrund. Die Absage aller Neujahrsfestivitäten sowohl in Peking als auch in Macau und Teilen von Shanghai sowie die umfassende Einschränkung wirtschaftlicher Aktivitäten in Teilen des Landes zeigten dann jedoch, wie ernst die chinesische Regierung die Lage einschätzt. Dies und die weiträumig ausgerufenen Reisebeschränkungen, die mittlerweile deutlich über 50 Millionen Menschen betreffen, bedeuten den Ausfall eines enormen jährlichen Stimulus für die dortige Wirtschaft, mit zunehmenden Auswirkungen auch auf den Rest der Welt. Vor diesem Hintergrund gewinnen Risk-Off-Argumente an Kraft, denn der Ernst der Lage ist weiterhin nicht seriös abschätzbar. Derartige Unsicherheit begünstigt Save-Haven-Investments, wozu auch Gold gezählt wird.

Was derzeit jedoch noch fehlt, sind die noch bis vor kurzem sehr verlässlichen ETF-Zukäufe. Kleinere Trader und Fonds scheinen derzeit an der Seitenlinie zu stehen, nennenswerte Zuflüsse sind momentan nicht zu vermelden. Frische Kaufaktivitäten hier wären ein zusätzliches sehr positives Signal. Von Seiten der EZB-Sitzung des vergangenen Donnerstags kamen keine neuen Impulse, die Zinssätze blieben erwartungsgemäß unverändert. Der weiter erstarkende US-Dollar ist vor dem Hintergrund der derzeit bestehenden wirtschaftlichen Risiken kein negatives Argument, dürfte sich im Fall einer Entspannung der Lage aber als preisdämpfend erweisen. Nicht ganz bedeutungslos und im Zweifel mehr als nur preisdämpfend stellt sich die massive Longpositionierung der Non-Commercials von derzeit knapp 378.000 Kontrakten dar. Damit befindet sich der Extremwert aus dem September des vergangenen Jahres (ca. 402.000 Kontrakte) in greifbarer Nähe, was das Risiko einer kräftigen Verkaufswelle erhöht, falls sich die Gesundheitssituation wieder entspannt. Im Fall einer weiteren Verschärfung der Lage dürfte dies jedoch kein Problem sein und sich diese Positionen eher noch weiter erhöhen.

Gold - Betrachtung im 4h Chart und Setups für die kommenden Tage

Es wirkt auf den ersten Blick ein wenig paradox, das Gold auf eine potenziell anstehende massive weltwirtschaftliche Schwäche nicht positiver reagiert hat. Auch hier dominierte das Deflationsargument, die globale Furcht vor einem gesundheitsbezogenen Wirtschaftsdebakel war zumindest bis Freitagmittag noch nicht groß genug, um damit ausgedehnte Save-Haven-Käufe zu initiieren. Mit dem nun erfolgten Ausbruch aus der bereits zweiwöchigen, gut definierten Konsolidierungszone zwischen $1.545 und $1.563 könnte ein neuer Aufwärtsschub eingeleitet worden sein, aus technischer Sicht hat sich die Lage seit der vergangenen Woche deutlich verbessert. Das Ausmaß dieser Bewegung wird wohl maßgeblich davon abhängen, wie sich die Corona-Situation weiterentwickelt. Immerhin hat sich nun der Save-Haven-Gedanke durchgesetzt, solange die Lage mindestens ungewiss bleibt, wird das den Markt stützen.

Gold - Trading Setups

Long-Setup: Aktuell bildet Gold im Bereich zwischen $1.575 und $1.589 bei geringer Volatilität einen neuen Konsolidierungsbereich aus, sozusagen als Orientierungszone nach dem Ausbruch aus der bisherigen Range kurz darunter. Der Markt ist an diesem Punkt sehr newsgetrieben, alles scheint die Situation in Asien (und zunehmend dem Rest der Welt) zu beobachten und aus diesen Entwicklungen die Argumente für die weitere Richtung zu beziehen. Der Bereich um $1.575 bietet sich als erster Longeinstieg an, quasi als „Krankenversicherung". Oberhalb des neuen Widerstandsbereiches um $1.589 ist viel Platz, erreicht Gold dieses Niveau, dürfte dieser Markt auch aus sich selbst heraus wieder ins Laufen kommen. Der Zielbereich liegt dann um $1.630. Gelingt ein solcher Ausbruch nicht und fällt Gold wieder in seine bisherige Seitwärtszone zurück, bietet der Bereich um $1.555 wieder eine Longchance. Dieses Niveau hat sich in der jüngsten Vergangenheit als erstaunlich stabil erwiesen, auch angesichts neuer Allzeithochs verschiedener Aktienmärkte und bei steigendem US-Dollar.

Short-Setup: Die nahezu extreme Longpositionierung der Spekulantenseite rät zur Vorsicht, besonders, da das Hauptthema, mit dem der Anstieg der vergangenen Tage begründet wird, nicht wirklich seriös eingeschätzt werden kann. Wechselt das Sentiment wieder hin zu Risk-On kann auch Gold sehr schnell nach unten abdrehen. Antizyklische Verkäufe bieten sich im Bereich um $1.589 an, mit kurzfristigem Ziel bei $1.575. Hier würde also die neue Range durchgehandelt werden (was natürlich auch andersherum geht). Unter $1.575 dürfte sich die neue positive Ausgangslage erst einmal nicht durchgesetzt haben, dann wäre die Oberseite der bisherigen Seitwärtszone bei $1.563 das nächste Ziel, darunter $1.555 und $1.545.

► Handeln Sie verantwortungsvoll ◄ Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die Basisinformationsblätter („KID") zu den Handelsinstrumenten sowie den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken finden Sie auf der Website von Admiral Markets.

Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

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