Die beste KI-Aktie im März (+46% in 3 Wochen)
Zum Börsenschluss am Montag (15. Dezember) signalisierten mehrere breit gefasste Stimmungsindikatoren weiterhin eine ausgeprägte Risikobereitschaft. Unter Einbeziehung der jüngsten historischen Entwicklung bleibt auch der Trend im Verhältnis zweier globaler Asset-Allocation-ETFs positiv – konkret zwischen der aggressiven Strategie (AOA) und ihrem konservativen Pendant (AOK).

Auch für den US-Aktienmarkt lassen sich Risikosignale beobachten, die auf dem Verhältnis zwischen einem klassischen Referenzindex für US-Aktien (SPY) und einem Low-Volatility-Pendant (USMV) basieren, das eine vergleichsweise defensive Anlagestrategie abbildet. Nach dem Abverkauf im April ist dieser Indikator im laufenden Jahr deutlich gestiegen. Mit Blick auf das nahende Jahresende notiert dieses Maß für die Risikobereitschaft weiterhin klar im positiven Bereich.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei einer weiteren Dimension der Anlegerstimmung im US-Aktienmarkt: dem Verhältnis zwischen zyklischen Titeln (XLY) und defensiven Werten (XLP).

Unterdessen zeigt der lange Leidensweg der Small Caps (IJR) gegenüber den Large Caps (SPY) zuletzt erste Anzeichen einer Stabilisierung. Die Signale sind jedoch bislang nicht stark genug, um den übergeordneten Trend zugunsten der Large Caps zu drehen – zumindest noch nicht.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der anhaltenden relativen Schwäche des Value-Faktors (IWD) am Aktienmarkt gegenüber Large-Cap Growth (IWF).

Auch die relative Stärke ausländischer Aktien (VEA) gegenüber US-Aktien (VTI) hält grundsätzlich an. Die jüngsten Handelsaktivitäten deuten jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend zuletzt abgeflacht hat, was zumindest ein gedankliches Fragezeichen hinter die Outperformance der Offshore-Märkte im Jahr 2026 setzt.

