Trump lässt die Märkte erneut erzittern

Veröffentlicht am 01.04.2025, 13:40

Libertex: Trump lässt die Märkte erneut erzittern

Trump kündigte die Einführung von Zöllen in Höhe von 25 % auf Automobile an, die außerhalb der Vereinigten Staaten gefertigt werden. Dieser Schritt hat die Märkte erheblich beunruhigt, da eine solche Entscheidung den Handelskonflikt verschärft. Infolge der Entscheidungen des Präsidenten gerieten die US-Indizes unter Druck.

Auf dem Devisenmarkt herrschte eine uneinheitliche Dynamik. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro und dem Yen auf, während er gegenüber dem Pfund leichte Verluste hinnehmen musste. Erwähnenswert ist, dass die britische Währung durch die veröffentlichten Daten gestützt wurde. Der Goldpreis setzte seinen Aufwärtstrend fort und erreichte inmitten der Sorgen um Trumps Handelskriege erneut ein neues Allzeithoch.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg zum Ende der Woche aufgrund von Berichten über einen starken Rückgang der US-Reserven. Die Ölpreise reagierten auch positiv auf Berichte über die mögliche Einführung von Zöllen in Höhe von 25 % gegenüber Ländern, die Öl aus Venezuela beziehen, was die Handelsströme stören und das Angebot einschränken könnte.

Eurozone. Inflationsrate

Die Wirtschaft in der Eurozone ist nach wie vor schwach, was dazu geführt hat, dass die Europäische Zentralbank ihren Leitzins wiederholt gesenkt hat, um die Wirtschaft zu stimulieren. Die Regulierungsbehörde trifft ihre Entscheidung unter anderem auf der Grundlage von Inflationsdaten. Weltweit erwarten Analysten einen Rückgang der Kerninflation (d.h. ohne Berücksichtigung von Lebensmitteln und Energie). Ein Rückgang der Inflation würde die EZB dazu bewegen, ihre Lockerung der Geldpolitik fortzusetzen, was eine schlechte Nachricht für den Euro wäre. 

Vereinigte Staaten. ISM Einkaufsmanagerindex im Dienstleistungssektor der USA

Der Dienstleistungssektor macht mit bis zu 75 % einen großen Teil des US-BIP aus. Bislang gibt dieser Wirtschaftszweig keinen Anlass zur Sorge, da der PMI weiter steigt. Dennoch gehen die Analysten weltweit davon aus, dass er im Berichtszeitraum leicht zurückgehen wird. Dies ist ein alarmierendes Signal, denn eine Abkühlung der US-Wirtschaft würde die Erwartung erhöhen, dass die Fed ihre quantitative Lockerung wieder aufnimmt, was für den US-Dollar ungünstig wäre. 

Vereinigte Staaten. Neu geschaffene Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft (NFP)

Der Zustand des Arbeitsmarktes ist einer der beiden Schlüsselindikatoren, die die US-Notenbank bei der Entscheidung über eine Änderung ihrer Geldpolitik heranzieht. Bis vor kurzem hatte die Beschäftigungssituation noch keinen Anlass zur Besorgnis gegeben. Die Wirtschaft schuf aktiv neue Arbeitsplätze, während sich die Arbeitslosenrate um die 4,1 % einpendelte. Weltweit gehen Analysten davon aus, dass sich der Anstieg der Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze im März verlangsamen wird. Sollte dies der Fall sein, würden die Erwartungen steigen, dass die Fed ihren Leitzins bis Ende des ersten Halbjahres 2025 senken wird. Dies wäre ungünstig für den US-Dollar, aber es wäre eine gute Nachricht für Vermögenswerte, die auf den US-Dollar lauten, wie z. B. Gold. 


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