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Nach zwei Quartalen kräftigen Wachstums deutet sich für die US-Wirtschaft eine spürbare Abschwächung an. Laut der mittleren Schätzung mehrerer Nowcasts zum Bruttoinlandsprodukt dürfte das Wachstum im anstehenden Bericht zum 4. Quartal 2025 deutlich nachlassen. Der Rückgang fällt zwar merklich aus, reicht angesichts der derzeitigen Datenlage jedoch kaum aus, um akute Rezessionssorgen auszulösen.
Konkret wird für das vierte Quartal aktuell ein Wachstum von 1,3 % auf annualisierter Basis erwartet. Damit würde sich das Expansionstempo klar gegenüber dem 3. Quartal, in dem ein Plus von 4,3 % gemeldet wurde, verlangsamen.
Die Veröffentlichung der offiziellen Daten durch das Bureau of Economic Analysis war ursprünglich für den 29. Januar vorgesehen. Aufgrund des Shutdowns wurde der Termin jedoch auf ein bislang nicht bekannt gegebenes Datum verschoben.

Der optimistischste Beitrag zur aktuellen Median-Schätzung stammt vom „GDPnow“-Modell der Federal Reserve Bank of Atlanta, das derzeit ein BIP-Wachstum von 2,7 % prognostiziert (Stand: 5. Januar). Doch selbst wenn sich diese Einschätzung als zutreffend erweisen sollte, würde sie weiterhin auf eine deutliche Abschwächung gegenüber der starken Dynamik im zweiten und dritten Quartal hindeuten.
Über das vierte Quartal hinaus bleiben die mittelfristigen Aussichten nach Einschätzung von Michael Pearce, Chief US Economist bei Oxford Economics, konstruktiv. „Wir gehen davon aus, dass der Rückgang der politischen Unsicherheit, die Impulse aus den Steuersenkungen sowie die jüngste Lockerung der Geldpolitik die Wirtschaft im Jahr 2026 stützen werden“, so Pearce.
Das mag zutreffen. Allerdings deuten die jüngsten Nowcasts zunächst auf eine gewisse Abkühlung im Schlussquartal 2025 hin, bevor es im weiteren Jahresverlauf möglicherweise wieder zu einer Belebung kommt. „Die Flash-Daten für den PMI (Dezember) signalisieren, dass der jüngste wirtschaftliche Aufschwung an Schwung verliert“, erklärte Chris Williamson, Chief Business Economist bei S&P Global Market Intelligence, mit Blick auf den umfragebasierten BIP-Proxy seines Hauses.
Bereits Mitte Dezember hatte Williamson darauf hingewiesen: „Angesichts des besonders starken Rückgangs des Neugeschäfts im Vorfeld der Weihnachtssaison könnte sich die Konjunktur bis ins Jahr 2026 hinein weiter abschwächen.“

