Die beste KI-Aktie im März (+46% in 3 Wochen)
Die folgende Grafik zeigt ein ziemlich bemerkenswertes Phänomen: Es wird wieder Geld gedruckt – und das ist für uns Anleger ein zentrales Thema.
Regierungen und Banken schaffen damit realwirtschaftliches, verfügbares und potenziell inflationäres Geld.
Regierungen erzeugen neues Geld für den privaten Sektor, wenn sie Primärdefizite aufweisen: Sie nehmen weniger Steuern ein und geben gleichzeitig mehr aus. Dadurch fließt zusätzliches Geld direkt auf die Konten von Haushalten und Unternehmen. Staatliche Defizite gehen also immer mit einem Überschuss im privaten Sektor einher.
Auch Banken schaffen Geld – zum Beispiel, wenn sie neue Kredite vergeben. Eine Hypothek erlaubt es jemandem, ein Haus mit frisch geschaffenem Geld zu kaufen, das dann auf dem Konto des Verkäufers landet.
In jüngerer Zeit haben die Zölle in den USA quasi wie eine Steuer gewirkt: Sie haben das Primärdefizit reduziert und damit die Geldschöpfung für die Realwirtschaft gebremst.
Gleichzeitig drucken die USA aber auf einem anderen Weg noch mehr Geld – nämlich über Bankkredite.
Die nachstehende Grafik zeigt die von US-Banken vergebenen Gewerbe- und Industriekredite. Der kräftige Anstieg in letzter Zeit spricht für sich.

Die Investitionen rund um KI sind enorm – und häufig schuldenfinanziert.
Die Ausgaben für Rechenzentren haben mittlerweile die Investitionen in Gewerbeimmobilien überholt, und alles spricht dafür, dass sich dieser Trend fortsetzt.
Spannend wird es, wenn im kommenden Jahr der „One Big Beautiful Bill“ in Kraft tritt und die fiskalischen Anreize der US-Regierung mit der Geldschöpfung der Banken zusammenfallen.
Das Ergebnis lässt sich mit einem Wort beschreiben: Brrrrrr…
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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf The Macro Compass veröffentlicht. Werden Sie Teil der lebendigen Community von Makro-Investoren, Asset Allocators und Hedge-Fonds - finden Sie heraus, welche Abo-Stufe am besten zu Ihnen passt, indem Sie auf diesen Link klicken.

