Wer zahlt die Zölle? Studie deckt auf – Firmen bluten am stärksten

Veröffentlicht am 05.08.2025, 07:16

Die höheren Preise, die durch die Zölle entstanden sind, werden letztlich von US-Unternehmen und Verbrauchern getragen. Piper Sandler haben dazu eine aufschlussreiche Studie veröffentlicht, die eine zentrale makroökonomische Frage aufwirft: Wer hat die US-Zölle bisher tatsächlich bezahlt?

US-Zölle

Die USA haben in den vergangenen Wochen die Zölle deutlich ausgeweitet – hochgerechnet könnten sie sich im Jahresverlauf auf über 400 Mrd. USD summieren.

Das ist eine beeindruckende Zahl, die zwar optisch hilft, die Defizite zu verringern, aber die entscheidende Frage bleibt: Wer bezahlt am Ende diese Zölle?

Hier die einfache Gleichung, die genau das erklärt:

Zölle = US-Importpreise + US-Gewinnspannen + US-Kundenpreise

  • Wenn die Einfuhrpreise sinken, übernehmen die Exporteure die Zölle.

  • Wenn die Gewinnspannen der US-Unternehmen schrumpfen, tragen sie die Last.

  • Wenn die Warenpreise steigen, zahlen die Verbraucher.

Die bisherigen Erkenntnisse von Piper Sandler sehen so aus:

  1. Exporteure übernehmen rund 10–15 % der Zölle.

  2. Verbraucher tragen etwa 25–30 %.

  3. US-Unternehmen schultern den größten Teil: Rund 60 % der zollbedingten Kosten fressen sich in ihre Gewinnspannen.

Wer wird Ihrer Meinung nach am Ende die Hauptlast tragen, wenn sich der Staub gelegt hat?

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Aktuelle Kommentare

Eine wirklich sehr sehr fragwürdige Gleichung 😂😂😂
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