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FOKUS 3-Pharmawerte ziehen Schweizer Börse ins Minus

Veröffentlicht am 25.02.2009, 17:44
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(Mit Schlusskursen)

Zürich, 25. Feb (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Mittwoch aufgrund von Gewinnmitnahmen an der Wall Street die anfänglichen Gewinne abgegeben und tiefer geschlossen. Zusätzlich beschleunigten die erneut enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA den Niedergang. Zu den größten Verlieren gehörten insbesondere die beiden schwer gewichteten Pharmawerte Roche und Novartis. Und auch die Finanzwerte konnten die Höchstkurse mangels Anschlusskäufen nicht ganz halten.

Der SMI <.SSMI> stieg zunächst bis gegen 4800 Punkte, schloss dann aber um 0,4 Prozent tiefer auf 4702,50 Punkten. Der breite SPI<.SSHI> sank 0,4 Prozent auf 3905,94 Zähler. Die Aktien von Novartis fielen rund anderthalb Prozent. Die Aussage der Firma, dass negative Währungseinflüsse das Ergebnis im ersten Quartal beeinträchtigen dürften, sei laut Händlern als eine Art Gewinnwarnung aufgenommen worden. Auch der Roche-Genussschein verlor 3,5 Prozent. Händler sagten, Roche mache ernst mit der Übernahme von Genentech. Roche stellt derzeit mit Milliarden grossen Bonds die Finanzierung zusammen. "Und daher befürchten wir, dass Roche das Angebot für Genentech doch noch deutlich erhöhen könnte", sagte ein Händler.

Die Aktien der Finanzunternehmen hatten über weite Strecken fester notiert, nachdem Fed-Chef Ben Bernanke am Vortag eine Verstaatlichung grosser Banken verneint hatte. Dies führte zu starken Käufen und massiven Eindeckungen. Dabei konnte die Aktie der Grossbank UBS mit einem Plus von 2,5 Prozent die psychologisch wichtige Marke von zehn sfr wieder zurückerobern, die sie am Vortag erstmals unterschritten hatte.

Auch die Aktien der VP Bank, die wegen des unerwarteten Jahresverlusts unter die Räder geraten waren, setzten zu einer starken Erholung an und lagen zum Schluss mit mehr als zehn Prozent im Plus. Das Papier der Credit Suisse lag leicht im Plus wohingegen Julius Bär mehr als fünf Prozent verloren.

Unter Druck standen die Aktien der Vermögensverwaltungsbank EFG International , die rund ein Drittel ihres Werts verloren. Das Ergebnis liege deutlich unter den Erwartungen. Zudem haben sich auch die verwalteten Vermögen wesentlich schlechter entwickelt als erwartet und die Dividende soll gekürzt werden. Auch verzichtete das Unternehmen auf eine Prognose. Schon an den Vortagen hatte der Titel gelitten.

Swiss Re schlossen knapp ein Prozent im Plus, büßten aber fast die gesamten Tagesgewinne wieder ein. Wie Finanzchef George Quinn der "Finanz und Wirtschaft", wolle der Rückversicherer seine Risiken weiter reduzieren.

Im Vorfeld der Ergebnisse trieben Deckungskäufe die Aktie des Maschinenbauers Sulzer um 10 Prozent nach oben.

(Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Andrew Thompson)

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