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Börsen-Buzz: 5 Hotspots, die Anleger heute im Blick haben sollten - 19. April 2024

Veröffentlicht am 19.04.2024, 10:30
© Reuters.
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Investing.com - An den US-Märkten zeichnet sich eine negative Handelseröffnung ab. Der israelische Gegenschlag dämpft die Risikobereitschaft der Händler und sorgt für Volatilität an den Öl- und Kryptomärkten. Und Netflix steht im Rampenlicht, nachdem der Streaming-Gigant angekündigt hat, seine vierteljährlichen Abonnentenzahlen nicht mehr zu veröffentlichen.

1. Netflix-Aktie trotz starkem Kundenwachstums unter Druck

Netflix (NASDAQ:NFLX) hat gestern nach US-Börsenschluss überzeugende Kundenzahlen für das erste Quartal vorgelegt und die Erwartungen übertroffen. Dennoch schwächelte die Aktie und gab im Hinblick auf das zukünftige Wachstum um fast 4 % nach.

Der Streaming-Gigant konnte 9,33 Millionen neue Abonnenten gewinnen und übertraf damit deutlich die Erwartungen der Experten, die mit 4,8 Millionen Neukunden gerechnet hatten. Allerdings warnte das Management, dass sich der Zuwachs an Bezahlabos im laufenden Quartal verlangsamen könnte.

Außerdem kündigte das Unternehmen an, die vierteljährlichen Abonnentenzahlen sowie den durchschnittlichen Umsatz pro Abonnent ab dem 1. Quartal 2025 nicht mehr zu veröffentlichen. Umsatz und operative Marge seien die wichtigsten Kennzahlen.

Diese Einschätzung von Unternehmensseite kommt für den Markt insgesamt unerwartet und wird von Investoren als Zeichen gewertet, dass das jahrelange starke Kundenwachstum ein jähes Ende finden könnte. Schließlich ist unklar, was die Zahl der Neuabonnenten weiter antreibt, nachdem die Maßnahmen gegen die Weitergabe von Passwörtern so viele Nutzer wie möglich erfasst haben.

Zu den Sorgen kommt hinzu, dass das Unternehmen für das laufende Quartal einen Umsatz von 9,49 Milliarden Dollar prognostiziert, was unter den Erwartungen der Analysten von 9,537 Milliarden Dollar liegt.

2. US-Märkte durch Spannungen im Nahen Osten unter Druck

Die US-Börsen stehen heute im vorbörslichen Handel unter Druck. Die Risikobereitschaft nimmt aufgrund des Wiederaufflammens des Konflikts zwischen Israel und dem Iran ab. Die Gefahr eines größeren Krieges in dieser instabilen Region besteht weiterhin.

Aktuell verliert der Dow Future 0,3 %, der S&P 500 0,4 % und der Nasdaq 100 0,6 %.

Die wichtigsten US-Indizes schlossen gestern uneinheitlich, wobei der Dow Jones Industrial Average leicht zulegen konnte, während der S&P 500 und der Nasdaq Composite zum fünften Mal in Folge im Minus schlossen.

Der breit gefasste S&P 500 steuert mit einem Wochenverlust von 2,2% auf seine dritte Verlustwoche in Folge und die schlechteste seit Ende Oktober letzten Jahres zu.

Die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten trugen nicht gerade zu einer Stimmungsaufhellung an den Aktienmärkten bei. Wichtigster Belastungsfaktor bleibt jedoch die schwindende Erwartung einer baldigen Zinssenkung durch die US-Notenbank. Die robusten US-Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass es noch einige Zeit dauern könnte, bis die Inflation wieder auf ihr Zielniveau zurückkehrt.

Hinsichtlich wichtiger Wirtschaftsereignisse ist der Kalender heute weitgehend leer. Das Hauptaugenmerk der Anleger dürfte sich auf den Unternehmenssektor richten, wo Quartalsergebnisse von Unternehmen wie dem Konsumgüterriesen Procter & Gamble (NYSE:PG), dem Ölfelddienstleister Schlumberger (NYSE:SLB) und dem Finanzdienstleister American Express (NYSE:AXP) erwartet werden.

3. Bitcoin im Fokus vor dem Halving

Der Bitcoin, die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung der Welt, zeigt sich vor dem am 20. April erwarteten Halving volatil.

Derzeit legt die Kryptowährung um rund 6 % zu und notiert bei 64.950 Dollar. Kurz zuvor war sie jedoch auf 59.693 Dollar eingebrochen, als Berichte über einen möglichen Vergeltungsschlag Israels aufkamen.

Kurzzeitig rutschte die Kryptowährung sogar deutlich unter die Marke von 60.000 Dollar, die als wichtige Unterstützung gilt. Das Handelsvolumen von Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um mehr als 2 % gestiegen, während die Marktkapitalisierung des führenden digitalen Vermögenswertes bei 1,23 Billionen Dollar liegt.

Der Fokus der Anleger liegt nun auf dem bevorstehenden Halbierungsereignis, das mit der Erzeugung des Blocks Nr. 840.000 auf der Bitcoin-Blockchain am Wochenende erwartet wird.

Durch das Halving wird die Belohnung für das Schürfen von Bitcoin effektiv halbiert, wodurch die Rate, mit der neue Bitcoins erzeugt werden, voraussichtlich sinken wird.

Viele Investoren hoffen, dass das sinkende Angebot den Preis in die Höhe treiben wird. Bereits in den Jahren 2012, 2016 und 2020 gab es derartige Halbierungen, die zu deutlichen Preissteigerungen führten.

4. Goldman Sachs muss Führungsebene umbauen

Der Druck auf Goldman Sachs (NYSE:GS) wächst, die Schlüsselpositionen des CEO und des Verwaltungsratsvorsitzenden zu trennen, die derzeit beide von David Solomon besetzt sind.

Der 1,6 Billionen Dollar schwere norwegische Staatsfonds, einer der größten Investoren der Welt, sagte am Freitag, er werde erneut für eine Resolution stimmen, die eine Trennung der beiden Funktionen fordert.

Die Stimmrechtsberater Institutional Shareholder Services und Glass Lewis haben den Investoren bereits empfohlen, den Aktionärsantrag bei der Jahreshauptversammlung von Goldman am 24. April zu unterstützen.

Norges Bank Investment Management, die den norwegischen Fonds verwaltet, ist laut LSEG-Daten der zwölftgrößte Investor bei Goldman Sachs und hielt Ende 2023 einen Anteil von 0,84 % an der Bank. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Beteiligung mit 1,09 Milliarden Dollar bewertet.

Der Vorstand von Goldman ist mit dieser Position jedoch nicht einverstanden. Solomon kann auf die jüngsten Ergebnisse der Bank verweisen, um seinen Führungsanspruch zu untermauern.

Wie am Montag bekannt wurde, stieg der Gewinn von Goldman im ersten Quartal um 28 % auf 4,13 Milliarden Dollar. Das Ergebnis ist auf eine Erholung in den Bereichen Underwriting, Deals und Anleihen zurückzuführen, was den Gewinn pro Aktie auf den höchsten Stand seit Ende 2021 trieb.

5. Volatiler Rohölmarkt - neue Spannungen mit Iran schüren Versorgungsängste

In einem volatilen Handel gab der Rohölpreis heute einen Großteil seiner Gewinne wieder ab. Auslöser für die hohe Volatilität waren Berichte über einen Vergeltungsschlag Israels gegen den Iran.

Aktuell kostet US-Rohöl mit 82,97 Dollar pro Barrel 0,3 % mehr, die Nordseesorte Brent verteuert sich um 0,2 % auf 87,26 Dollar pro Barrel.

Die Rohölsorten waren heute bereits in der Spitze um 3 % gestiegen, nachdem die iranische Nachrichtenagentur Fars von Explosionen auf einem Flughafen in der iranischen Stadt Isafahan berichtet hatte. Der US-Nachrichtensender ABC News zitierte einen US-Vertreter mit den Worten, israelische Raketen hätten eine Einrichtung im Iran getroffen.

Die mögliche Vergeltung Israels für den iranischen Raketen- und Drohnenangriff, der wiederum eine Vergeltung für einen angeblichen israelischen Angriff auf die iranische Botschaft in Damaskus war, markierte eine Eskalation des Nahostkonflikts und ließ den Ölpreis aufgrund des hohen Risikos erneut steigen.

Dennoch dürften beide Benchmarks die Handelswoche mit einem Minus von rund 3 % beenden, da die Finanzmärkte aufgrund der robusten US-Konjunktur davon ausgehen, dass die US-Notenbank die Zinssenkung verschieben könnte. Darüber hinaus deuten Wirtschaftsdaten aus China, dem weltweit größten Rohölimporteur, darauf hin, dass die Binnennachfrage schwach bleibt, obwohl die chinesische Wirtschaft im ersten Quartal schneller als erwartet gewachsen ist.

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