FRANKFURT (dpa-AFX)
-------------------------------------------------------------------------------
AKTIEN
-------------------------------------------------------------------------------
DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG ERWARTET - Nach dem jüngsten Kursrutsch zeichnet sich am Dienstag im Dax (ETR:DAX) ein Erholungsversuch ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,38 Prozent höher auf 9301 Punkte, nachdem er in vier Handelstagen um rund dreieinhalb Prozent abgerutscht war. Etwas Auftrieb kommt aus den USA, wo sich die Kurse im späten Handel auf kaum verändertes Niveau erholen konnten. Der Future auf den Dow steht aktuell rund 0,15 Prozent über seinem Stand vom Xetra-Schluss. Auch in Asien zeigte sich eine Stabilisierung nach dem schwachen Vortag. Händler James Wright von Gekko Markets sah vor allem die unverändert lockere Geldpolitik der Bank of Japan als Stütze. Neben der allgegenwärtigen Entwicklung in der Ukraine stehen die Zahlen der Hannover Rück (ETR:HNR1) im Fokus. Experten rechnen mit dem zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte und einer Dividendenerhöhung.
USA: - LEICHTER - Die Unsicherheit wegen der schwelenden Krim-Krise und schwache chinesische Konjunkturdaten haben US-Standardwerte am Montag moderat belastet. In China waren die Exporte im Februar überraschend stark gefallen. Daher erneut aufgekommene Sorgen um das Wachstum Chinas sowie die andauernde Krim-Krise hätten die Investoren vorsichtiger gemacht, sagte ein Börsianer. Er verwies auf Medienberichte, wonach russische Truppen bei der Übernahme eines ukrainischen Militärpostens auf der Schwarzmeerhalbinsel Schüsse abgegeben hätten. Verletzt worden sei dabei niemand.
ASIEN: - FREUNDLICH - An den wichtigsten Börsenplätzen Asiens standen die Zeichen am Dienstag auf Stabilisierung. Zum Wochenstart hatten Exportdaten aus China für zum Teil deutliche Kursverluste gesorgt. In Japan erklärte die Notenbank, ihren geldpolitischen Kurs beizubehalten.
^
DAX 9.265,50 -0,91%
XDAX 9.299,27 -0,99%
EuroSTOXX 50 3.092,79 -0,08%
Stoxx50 2.889,14 -0,42%
DJIA 16.418,68 -0,21%
S&P 500 1.877,17 -0,05%
NASDAQ 100 3.706,34 0,08%
Nikkei 15.224,11 0,69%
°
-------------------------------------------------------------------------------
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
-------------------------------------------------------------------------------
RENTEN: - WENIGE IMPULSE - Am Markt für Bundesanleihen bleiben große Impulse am Dienstag aus. Es werden nur wenige Konjunkturdaten veröffentlicht. Im Gegensatz dazu ist die Aktivität am Primärmarkt hoch: Deutschland und die Niederlande platzieren Staatsanleihen. Mit Kurzläufern treten Spanien, Italien und Belgien an die Anleger heran. Die Finanzierungsbedingungen sind für angeschlagene Euroländer nach wie vor lukrativ, die Renditeabstände zu deutschen Schuldtiteln sind auf mehrjährige Tiefstände gesunken. In der Krim-Krise zeichnet sich keine nennenswerte Bewegung ab.
^
Bund-Future 144,48 -0,12%
T-Note-Future 125,19 -0,01%
T-Bond-Future 132,78 0,00%
°
DEVISEN: - EURO KNAPP BEHAUPTET - Der Euro (FX1:EURUS) hat am Dienstag seine jüngsten Gewinne verteidigt. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3865 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3881 (Freitag: 1,3894) Dollar festgesetzt.
^
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3863 -0,08%
USD/Yen 103,30 0,02%
Euro/Yen 143,20 -0,07%
°
ROHÖL - PREISE LEGEN MODERAT ZU - Die Ölpreise sind am Dienstag geringfügig gestiegen. Nennenswerte Impulse blieben zunächst aus. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI stieg um 17 Cent auf 101,29 Dollar. Am Montag hatten die Notierungen nach schwachen Konjunkturdaten aus Asien deutlich nachgegeben.
Brent 108,11 +0,03 USD (7:15 Uhr)
-------------------------------------------------------------------------------
/rum