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Lagarde löst Turbulenzen an den Märkten aus: Euro und Renditen rauf, DAX runter

Wirtschaft 03.02.2022 15:17
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© Reuters
 
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Investing.com - Auf die Frage nach der Rekord-Inflation in der Eurozone sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde, der EZB-Rat sei unisono besorgt über die Auswirkungen der derzeit hohen Inflationsrate auf Kaufkraft der Bevölkerung. Die Bank werde datenabhängig vorgehen und die Situation im März (wenn die EZB neue Konjunkturprognosen veröffentlicht) neu bewerten und keine übereilten Entscheidungen treffen, fügte sie hinzu. Die Aussage, dass eine Zinserhöhung im Jahr 2022 unwahrscheinlich sei, wiederholte sie nicht.

Einige Marktteilnehmer interpretieren dies wohl so, dass eine Änderung der Forward Guidance im März möglich ist, wodurch sich die Markterwartungen für eine Zinserhöhung im vierten Quartal 2022 erhärten könnten.

"Je mehr Lagarde spricht, umso mehr kann man erkennen, dass eine signifikante Änderung in der Geldpolitik der EZB bevorsteht", sagte der frühere EZB-Generaldirektor Francesco Papadia. "Dies ist zu begrüßen und angemessener als die bis vor kurzem überoptimistische Haltung."

Die Aktienmärkte reagierten mit kräftigen Verlusten auf das, was Lagarde zu sagen hatte: der DAX fiel um 170 Punkte oder 1,06 Prozent auf 15.475 Stellen und der MDAX verlor 1,10 Prozent auf 33.671 Zähler. Der Euro Stoxx 50, der die 50 wichtigsten europäischen Unternehmen enthält, gab um 1,30 Prozent auf 4.166 Zähler ab.

Am Devisenmarkt präsentierte sich der Euro erstarkt: der EUR/USD kletterte um 0,63 Prozent auf 1,1374 Dollar und der EUR/CHF um 0,79 Prozent auf 1,0463 Franken. Gegenüber dem britischen Pfund machte die Gemeinschaftswährung ihre Tagesverluste, die in Reaktion auf die Zinserhöhung der BoE entstanden waren, wieder wett und wertete um 0,75 Prozent auf 0,8383 auf.

Auch der Rentenmarkt reagierte schlagartig auf die hawkishen Aussagen von Lagarde: die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 0,1205 Prozent über 8 Basispunkte im Plus. Die Zehnjahresrendite in Italien schoss um 16 Basispunkte nach oben auf 1,575 Prozent und das spanische Pendant um 11 Basispunkte auf 0,899 Prozent.

Lagarde löst Turbulenzen an den Märkten aus: Euro und Renditen rauf, DAX runter
 

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Kommentare (12)
hartmut braune
hartmut braune 04.02.2022 10:01
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...dort Oben...in dem Bau am Mainufer...gehört ein für alle Mal...knochenhart durchgesetzt und ohne Widerspruch...ein Deutsch-Bänker...und zwar aus der "Truppe "...der Deutschen Bundesbank....so lang diese jetzt Schulden-Union noch existiert...Punkt... Das Standing der Verantwortung zum Kapital ist diesen Leuten in ihre Sinne eingebrannt. Es gibt darüber keine weitere Diskussion da es nur diesen einzigen Weg gibt zum Nutzen aller in dieser unerträglichen Vielvölkervereinigung...
marc meyers
marc meyers 03.02.2022 22:08
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wer nach Zinserhöhungen ruft, der hat es nicht kapiert. nicht EZB und FED sind schuld an der Verbraucherpreisinflation, sondern die Politiker (u.a. Lockdown, Green Deal, Nato, US-China-Handelszölle). gibt es durch eine Zinserhöhung mehr lkw-fahrer in England?
olkan Metin
olkan Metin 03.02.2022 22:08
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Schuld ist das volk, dass politiker frei gewähren lässt. Sie finanziellen auswirkungen werden wir alle ZU RECHT spüren. Ich gönn es allen
03.02.2022 17:54
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Bald sind wir alle Besitzer von Euro-Millionen, bloß werden wir uns -- so befürchte ich -- mit denen nicht so viel kaufen können...
harry twix
harry twix 03.02.2022 17:29
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worauf soll man noch warten, es ist höchste Zeit etwas gegen unsere Inflation zu unternehmen.
Andreas Erbe
AEHighC 03.02.2022 17:29
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Was für eine Inflation???? 🤣
Christian Schernthaner
Christian Schernthaner 03.02.2022 17:22
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wir haben echt die schlechteste Notenbank.
Hans imglück
Hans imglück 03.02.2022 17:22
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sei froh das du nicht in Türkische Lira bezahlt wirst
Marcel Wolff
Marcel Wolff 03.02.2022 17:22
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was wäre deine Lösung? Blöd labern?
Ro Ka
Ro Ka 03.02.2022 17:06
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Und die Bürgerenteignung durch die EZB geht weiter!
AL Ke
AL Ke 03.02.2022 16:17
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Also bei der Xten Ankündigung von Zinserhöhungen ist es echt schön lächerlich das die Märkte immer wieder reagieren und es zwei Tage später vergessen ist.... Ich sag nur Kleinablegerabzocke
Tobi Goldmann
Tobi Goldmann 03.02.2022 16:14
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Er braucht es die vollständige Schuldenunion. Dann können Dinge wie Lastenausgleich eingeführt werden um das viele Geld einzusammeln. Erst dann können die Zinsen steigen ohne das die hochschuldeten Mitgliedstaaten umkippen.
Thorben Rudin
Thorben Rudin 03.02.2022 16:14
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Völlig falsch, das wäre ja wie wenn der FC Bayern die Schulden von Barca begleicht weil es im Interesse des Fußballs ist. Oder Airbus zahlt Geld an Boeing weil die mehr Schulden haben. Gutes Wirtschaften sollte belohnt und nicht bestraft werden.
Tobi Goldmann
Tobi Goldmann 03.02.2022 16:14
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Thorben Rudin genau, und für zwei Lapdance sollte man einen Cocktail umsonst bekommen… ist nur leider nicht so.Ich habe nicht gesagt dass das richtig ist, ich sage nur dass es so kommen wird.Klar baut man hohe Schulden nur durch eisernes sparen ab. Das liegt nur der EU und unseren Politikern nicht so sehr. Nur muss die Kohle trotzdem irgendwo herkommen und raten Sie mal wo man sie holen wird, genau , da wo es am einfachsten ist.Wie war das, Siebenfache vermehrung Geldmenge M3, warten Sie mal ab bis die Leute das schnallen und die Kohle in Umlauf kommt.
Der NORBERT
Der NORBERT 03.02.2022 16:11
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steuern rauf , aktien weg und gut is
Timo Stenger
Timo Stenger 03.02.2022 16:11
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🤦ohne Worte
Josch Germany
Josch Germany 03.02.2022 15:58
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Die gesamte Geldpolitik und Aktienmärkte sind zum größten Kasperletheater der Welt verkümmert.
Omga HQ
Omga HQ 03.02.2022 15:58
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Nichts daran ist hawkish. Vollkommen falsche Bewertung einer minimalen Zinskorrektur. Viel zu spät, viel zu wenig und vor allem: viel zu viel Geld.
Hans imglück
Hans imglück 03.02.2022 15:58
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nicht verkümmert mutiert 🤔😔
 
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