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US-Börsen höher erwartet, PCE-Daten und OPEC+ - das bewegt die Märkte heute

Veröffentlicht am 30.11.2023 12:30
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© Reuters.

Investing.com - Die US-Börsen stehen vor der besten Monatsperformance seit einem Jahr. Unterdessen bereiten sich die Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung des von der Fed bevorzugten Inflationsindikators vor. Außerdem wird Microsoft (NASDAQ:MSFT) nach tagelangen Turbulenzen einen Posten im Verwaltungsrat des bekannten KI-Start-ups OpenAI besetzen.

1. US-Futures steigen vor letztem Handelstag im November

Die US-Aktienfutures legen heute leicht zu. Damit knüpfen sie an die überwiegend positive Entwicklung im November an.

Aktuell gewinnt der Dow Future 0,4 %, der S&P 500 0,1 % und der Nasdaq 100 0,2 %.

Die jüngsten Daten nährten die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Hausse an den Aktienmärkten in den kommenden Monaten. Denn die Märkte hoffen, dass sich die US-Inflation weiter abkühlt, so dass die Fed bald mit Zinssenkungen beginnen könnte. Die Renditen von US-Staatsanleihen, die sich invers zu den Kursen entwickeln, reagierten negativ, während die Aktienkurse stiegen.

Vor dem letzten Handelstag im November steht für den S&P 500 ein Plus von 8,5 % und für den technologielastigen Nasdaq Composite ein Plus von fast 11 % zu Buche. Beide Indizes sind damit auf dem Weg zur besten Monatsperformance seit Juli 2022. Der Dow Jones Industrial liegt 7,2 % vorne und steuert auf den besten Monat seit Oktober letzten Jahres zu.

2. PCE-Daten im Fokus

Das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer dürfte sich heute auf die anstehende Veröffentlichung des Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Oktober richten. Dabei handelt es sich um das von der Fed bevorzugte Maß für die Inflation.

Ökonomen erwarten für den Berichtsmonat eine Rate von 3,0 % im Jahresvergleich, was eine Verlangsamung gegenüber den 3,4 % im September bedeuten würde. Auf Monatsbasis rechnen sie ebenso mit einem Nachlassen des Preisauftriebs auf 0,1 %. Die Kernrate, die volatile Posten wie Nahrungsmittel und Treibstoff ausschließt, wird auf 3,5 % im Jahresvergleich und 0,2 % im Monatsvergleich geschätzt.

"Die heutige Sitzung wird [...] ganz im Zeichen der Inflation stehen", so die Analysten der ING (AS:INGA) in einer Kundenmitteilung.

Die Daten könnten ein besseres Bild davon vermitteln, wie die Fed die Zinsen in den kommenden Monaten handhaben wird. Es wird allgemein erwartet, dass die Fed bei ihrer Sitzung im nächsten Monat den Leitzins zwischen 5,25% und 5,50% belassen wird. Allerdings haben einige Fed-Vertreter bereits angedeutet, dass die restriktive Geldpolitik bald zu Ende gehen könnte.

So deutete der Fed-Gouverneur Christopher Waller, ein bekannter Falke, Anfang der Woche an, dass "wir damit beginnen könnten, den Leitzins zu senken", sollte sich die Inflation "noch einige Monate" abschwächen. Diese Äußerungen nährten die Erwartung, dass die Fed die Zinsen bereits im Mai nächsten Jahres senken könnte.

3. Microsoft erhält Vorstandssitz bei OpenAI

Laut dem alten und neuen CEO von OpenAI, Sam Altman, wird Microsoft künftig einen Platz im Board von OpenAI erhalten.

Der Technologiegigant ist einer der Hauptinvestoren von OpenAI und wird einen Beobachter ohne Stimmrecht im neu strukturierten Vorstand des KI-Start-ups erhalten. Dieser wird zunächst aus dem Vorsitzenden Bret Taylor, dem ehemaligen US-Finanzminister Larry Summers und Quora-CEO Adam D'Angelo bestehen, so Altman in einem Blogeintrag auf der Website von OpenAI. Es war nicht sofort klar, wen Microsoft in den Vorstand berufen würde.

D'Angelo ist das einzige verbliebene Mitglied des vorherigen OpenAI-Boards, das Anfang des Monats abgesetzt wurde, nachdem die abrupte Entscheidung, Altman als CEO zu entlassen, den Zorn von OpenAI-Mitarbeitern und Unterstützern hervorgerufen hatte.

Inzwischen ist Altman, der als eine der führenden Persönlichkeiten in der Debatte über den Einsatz von KI bekannt ist, in den Maschinenraum des Entwicklers des beliebten KI-Chatbots ChatGPT zurückgekehrt. Nach seinem plötzlichen Abgang wurde ihm zunächst eine Rolle bei Microsoft angeboten, ebenso wie Mitgründer Greg Brockman, der aus Solidarität mit Altman gekündigt hatte.

"Es war eindeutig die richtige Entscheidung, eine Partnerschaft mit Microsoft einzugehen, und ich freue mich, dass sie in unserem neuen Vorstand als nicht stimmberechtigte Beobachter vertreten sein werden", sagte Altman.

4. Chinesische Produktionstätigkeit schrumpft

Chinas verarbeitende Industrie ist im November den zweiten Monat in Folge geschrumpft. Der Sektor gerät zunehmend durch die nachlassende Auslandsnachfrage unter Druck.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes lag im November bei 49,4, wie aus aktuellen Daten des National Bureau of Statistics hervorgeht. Erwartet wurde ein Wert von 49,7. Im Vormonat hatte der Index bei 49,5 gelegen.

Ein Wert unter 50 deutet auf eine wirtschaftliche Kontraktion hin. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China ist nun in sechs der bisherigen elf Monate des Jahres 2023 geschrumpft.

Chinas Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe lag im November bei 50,2 und damit unter den Erwartungen (51,1). Auch gegenüber Oktober (50,6) ist der Wert leicht gesunken.

Die Zahlen deuten trotz der großzügigen Liquiditätsspritzen Pekings auf eine Schwäche der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin. Diese sollten die schleppende Konjunkturerholung nach der Pandemie stützen. Viele Investoren fordern nun von den chinesischen Behörden gezieltere fiskalpolitische Maßnahmen zur Ankurbelung des Wachstums.

5. Ölpreis zieht vor wichtigem OPEC+-Treffen an

Die Ölpreise sind im bisherigen Handelsverlauf gestiegen. Händler warten gespannt auf das aufgeschobene OPEC+-Treffen.

Zur Stunde verteuert sich US-Rohöl um 0,9 % auf 78,58 Dollar pro Barrel, während Brent ebenfalls um 0,9 % auf 83,62 Dollar pro Barrel.

Heute steht das Treffen der OPEC+ ganz oben auf der Agenda der Ölmärkte. Obwohl das Treffen am Sonntag aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedern über die Förderziele verschoben wurde, erwarten die Märkte weiterhin Nachrichten über zusätzliche Förderkürzungen.

Anzeichen für eine Verlangsamung des Wachstums in China, dem größten Ölimporteur der Welt, sowie ein unerwarteter Anstieg der US-Rohöllagerbestände um 1,6 Millionen Barrel in der Woche zum 24. November halten die Preissteigerungen in Grenzen.

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