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FIRMEN-BLICK-Westwing peilt längerfristig Milliarden-Umsatz an

Aktien12.05.2021 09:00
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12. Mai (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

WESTWING WEW.DE - Frankfurt: Der Online-Möbelhändler hat sich nach einem Gewinnsprung im ersten Quartal langfristige Wachstumsziele gesetzt. Der Umsatz solle bis 2024/25 auf eine Milliarde Euro und das Betriebsergebnis auf mehr als 100 Millionen Euro steigen, teilte Westwing mit. "Nach einem Jahrzehnt im Markt sind wir nun bereit, das nächste Kapitel in der erfolgreichen Geschichte von Westwing aufzuschlagen", sagte Firmenchef Stefan Smalla. Im ersten Quartal verdoppelte sich der Umsatz auf 138 Millionen Euro, der Betriebsgewinn (Ebitda) lag bei 20 Millionen Euro nach einem Verlust von einer Million im Vorjahreszeitraum.

SCHAEFFLER SHA_p.DE - München: Bessere Aussichten für den weltweiten Automarkt lassen den fränkischen Industrie- und Autozulieferer zuversichtlicher auf das Gesamtjahr blicken. Das Unternehmen hob seine Prognose an und rechnet nun mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von mehr als zehn Prozent. Auch die Gewinnmarge dürfte sich verbessern und mit sieben bis neun Prozent um zwei Punkte höher ausfallen als im März erwartet.

VERBUND VERB.VI - Wien: Österreichs größter Stromkonzern hat wegen einer gesunkenen Erzeugung des Hauptgeschäfts Wasserkraft zum Jahresauftakt weniger verdient. Der operative Gewinn (Ebitda) sank um 8,6 Prozent auf 302,7 Millionen Euro, der Konzerngewinn schrumpfte um 7,6 Prozent auf 144,7 Millionen Euro. Die für die Auslastung der Kraftwerke wichtige Wasserführung der Flüsse lag um zehn Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Für das Gesamtjahr erwartet das mehrheitlich im Staatsbesitz stehende Unternehmen ein Ebitda zwischen rund 1,13 Milliarden Euro und 1,30 Milliarden Euro. Für das Konzernergebnis wurde eine Bandbreite zwischen 480 und 590 Millionen Euro genannt. Der angekündigte Kauf des 50-Prozent-Anteils am Pipelinebetreiber Gas Connect Austria sei in der Prognose nicht berücksichtigt. Für 2021 sei eine Ausschüttungsquote zwischen 45 und 55 Prozent geplant.

JOST WERKE JSTG.DE - München: Der hessische Lkw-Zulieferer hat im ersten Quartal einen Umsatz- und Gewinnsprung verzeichnet. Der Umsatz kletterte um 34 Prozent auf den Rekordwert von 257,3 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) verdoppelte sich auf 29,8 (2020: 14,7) Millionen Euro, wie Jost Werke in Neu-Isenburg mitteilte. "Insbesondere China und die restliche Asien-Pazifik-Afrika-Region gaben uns einen starken Rückenwind", sagte Vorstandschef Joachim Dürr (DE:DUEG). Für das Gesamtjahr rechnet Jost mit einem Umsatzzuwachs im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, das bereinigte Ebit soll etwas stärker steigen. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll damit höher ausfallen als 2020 (9,2 Prozent).

FORTUM FORTUM.HE - Helsinki: Der finnische Uniper UN01.DE -Mutterkonzern hat im ersten Quartal dank höherer Strompreise mehr verdient. Das Betriebsergebnis stieg auf 1,17 Milliarden Euro von 393 Millionen Euro, wie Fortum (DE:FUM1V) mitteilte. Von der Firma befragte Analysten hatten mit einem Gewinn von 1,1 Milliarden Euro gerechnet. Alle Segmente hätten zu dem Gewinnwachstum beigetragen, erklärte Vorstandschef Markus Rauramo.

GLOBAL FASHION GROUP GFG.DE - Berlin: Die anhaltende Corona-Krise mit vielen geschlossenen Läden hat dem Online-Modehändler gute Geschäfte zum Jahresstart beschert. Von Januar bis März kletterte der Umsatz währungsbereinigt um 26,6 Prozent auf 301,3 Millionen Euro, wie die Global Fashion Group mitteilte. Die Zahl der Kunden sei um 1,5 Millionen auf 16,7 Millionen gestiegen. Zu dem Unternehmen gehören Online-Plattformen wie Dafiti, Lamoda, Zalora und The Iconic, die unter anderem in Russland, Südamerika und Südostasien aktiv sind. Der bereinigte Betriebsverlust (Ebitda) schrumpfte nahezu um die Hälfte auf 11,5 Millionen Euro. Global Fashion Group bestätigte die Jahresprognose, wonach der Umsatz währungsbereinigt auf etwa 1,5 Milliarden Euro zulegen soll.

CANCOM COKG.DE - München: Der IT-Dienstleister sieht sich durch das erste Quartal in seinen Erwartungen für das laufende Jahr bestätigt. Der Umsatz von Januar bis März lag mit 372,7 Millionen Euro acht Prozent über Vorjahr, wie Cancom (F:COKG) mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) habe sich dank der guten Margen im Cloud-Geschäft sogar um 19 Prozent auf 31 Millionen Euro verbessert. "Mit diesem Rückenwind gehen wir zuversichtlich in das weitere Jahr", sagte Vorstandschef Rudolf Hotter. Die Chip-Knappheit erschwere aber die Planung. Cancom erwarte weiterhin einen deutlichen Anstieg des Umsatzes und des Ebitda.

ÖSTERREICHISCHE POST POST.VI - Wien: Die Österreichische Post hat dank eines starken Paketgeschäfts Umsatz und Gewinn im ersten Quartal kräftig gesteigert. Während die Paketmengen verglichen mit der Zeit vor der Corona-Krise nun um rund 30 Prozent höher lagen, sanken die Brief- und Werbesendungen um sechs beziehungsweise 8,5 Prozent, wie der mehrheitlich im Staatsbesitz befindliche Konzern mitteilte. Die Erlöse kletterten um 28,5 Prozent auf 646,1 Millionen Euro. Das Paketwachstum habe die Rückgänge im Briefgeschäft mehr als ausgeglichen, erklärte der Konzern. Darüber hinaus wirkte sich die Vollkonsolidierung der türkischen Gesellschaft Aras Kargo positiv aus. Der operative Gewinn (Ebit) stieg um 79,2 Prozent auf 59,8 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet die Post mit einem Umsatzanstieg von zehn Prozent, der Gewinn (Ebit) soll um 15 Prozent zulegen.

SALZGITTER SZGG.DE - Berlin: Der Umsatz von Deutschlands zweitgrößtem Stahlkonzern hat im ersten Quartal stagniert. Es seien 2,09 Milliarden Euro erwirtschaftet worden, teilte der ThyssenKrupp TKAG.DE -Konkurrent mit. Bereits Ende April hatte Salzgitter seine Erwartungen für den Vorsteuergewinn auf 300 bis 400 Millionen Euro für 2021 angehoben. Für Zuversicht sorgt dabei auch die Beteiligung am Kupferhersteller Aurubis NAFG.DE . Firmenchef Heinz Jörg Fuhrmann erklärte, Salzgitter habe langfristig entscheidende Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen. Erst im Mai gab das Unternehmen den Startschuss für die Produktion von Wasserstoff mit Hilfe der Windenergie. L8N2L94WI

SÜSS MICROTEC SMHNn.DE - München: Der Halbleiter-Ausrüster schreibt wieder schwarze Zahlen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag im ersten Quartal bei 1,4 (Vorjahr: minus 5,6) Millionen Euro, wie Süss Microtec mitteilte. Der Umsatz schnellte um 26 Prozent auf 52,6 Millionen Euro nach oben, der Auftragseingang erhöhte sich um 17 Prozent auf 81 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen aus Garching bei München weiter mit einem steigenden Auftragseingang, einem Umsatz zwischen 270 und 290 (281) Millionen Euro und einer operativen Umsatzrendite (Ebit-Marge) von neun bis elf Prozent.

HHLA HHFGn.DE - Düsseldorf: Der Hamburger Hafenlogistik-Konzern hat zum Jahresauftakt einen Gewinnsprung verbucht. Das Betriebsergebnis (Ebit) schnellte um mehr als ein Viertel auf 46,3 Millionen Euro. Als Gründe nannte der Vorstand hohe Lagergelderlöse wegen anhaltender Schiffsverspätungen und einen starken Anstieg der Containertransportmengen. Die Havarie des Containerschiffs "Ever Given" im Suezkanal hatte den wichtigsten Seeweg zwischen Asien und Europa im März über Tage blockiert. Fast 400 Schiffe hingen fest. "Auf Basis der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres sind wir zuversichtlich gestimmt was die Erreichung unserer Geschäftsjahresziele 2021 anbelangt",erklärte HHLA-Chefin Angela Titzrath. Sie rechnet mit einem moderaten Umsatzanstieg und einem Ebit zwischen 153 und 178 Millionen Euro.

ABN AMRO ABNd.AS - Amsterdam: Die niederländische Bank ist im ersten Quartal in der Verlustzone stecken geblieben. Grund war eine Strafe für Geldwäsche-Verstöße in Höhe von 480 Millionen Euro, wie ABN Amro mitteilte. Unter dem Strich stand im ersten Quartal einen Verlust von 54 Millionen Euro nach einem Minus von 395 Millionen Euro vor Jahresfrist. "Operativ lief das Geschäft gut", sagte Vorstandschef Robert Swaak. Besonders im Baufinanzierungsgeschäft sei der Marktanteil gestiegen. Zudem habe die Bank von der konjunkturellen Erholung profitiert und die Risikovorsorge für faule Kredite verringert.

WIENERBERGER WBSV.VI - Wien: Der Ziegelhersteller ist zum Jahresauftakt bei leicht gestiegenen Umsätzen operativ nicht vom Fleck gekommen. Die Geschäftsentwicklung im Neubau- und Infrastrukturbereich sei nur langsam angelaufen, habe aber im März aufgeholt, erklärte der Konzern. Die Erlöse stiegen dank einer höheren Nachfrage im Renoverierungsbereich leicht auf 796,5 Millionen Euro nach 793,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) blieb mit 107,2 (107,7) Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Im weiteren Jahresverlauf rechnet der Konzern nach wie vor mit Corona-bedingten Unsicherheiten. In Europa werde jedoch eine Erholung der Nachfrage gesehen, weil wieder mehr neu gebaut werde. Am Ausblick hält der Konzern fest: Das Ebitda wird 2021 in einer Bandbreite von 600 bis 620 Millionen Euro erwartet.

SCOUT24 G24n.DE - Der Betreiber des Immobilienanzeigen-Portals ImmoScout24 dämpft die Gewinnerwartungen. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) aus dem normalen Geschäft werde in diesem Jahr bei "bis zu 60 Prozent" liegen, teilte Scout24 mit. Bisher war von "rund 60 Prozent" die Rede. Die Übernahme der Hausbesitzer-App vermietet.de werde die Ebitda-Marge zunächst belasten, das operative Ergebnis soll 2021 insgesamt aber wachsen. Dafür schraubte Scout24 die Umsatzprognose nach oben: Die Erlöse sollen um fünf bis knapp zehn (bisher: rund fünf) Prozent steigen. Im ersten Quartal lief vor allem das Geschäft mit Wohnungsmaklern. Der Umsatz wuchs um fünf Prozent auf 93,8 Millionen Euro, die Ebitda-Marge sank auf 58,7 (Vorjahr: 61,8) Prozent.

SYNLAB SYAB.DE - München: Die Laborkette hat im ersten Quartal dank der Corona-Pandemie fast doppelt so viel Umsatz erwirtschaftet wie vor Jahresfrist. Die Erlöse schnellten auf 938 Millionen Euro in die Höhe, der bereinigte Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg auf 324 Millionen Euro, fast viermal so viel wie im gleichen Zeitraum 2020. Die Zahl der in den Laboren abgewickelten Corona-Tests sei im ersten Quartal weiter gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Ohne die Corona-Tests habe das Umsatzplus bei 8,7 Prozent gelegen. "Diese Ergebnisse stimmen uns knapp zwei Wochen nach unserem erfolgreichen Börsengang sehr zuversichtlich, dass wir die Umsatzmarke von drei Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2021 komfortabel übertreffen werde", sagte Synlab-Chef Mathieu Floreani.

ZOOPLUS ZO1G.DE - Düsseldorf: Der Online-Tierbedarfshändler ist mit Schwung ins Jahr gestartet. Bei einem Umsatzplus vom 16 Prozent auf 509 Millionen Euro verdreifachte sich das operative Ergebnis (Ebitda) auf 24,5 Millionen Euro. Der Vorstand bekräftigte seine Jahresziele, die einen Umsatz zwischen 2,04 und 2,14 Milliarden Euro vorsehen und ein Ebitda zwischen 40 und 80 Millionen.

SGL CARBON SGCG.DE - Berlin: Das Sparprogramm des Graphitspezialisten mit zahlreichen Stellenstreichungen zeigt seine Wirkung. Im ersten Quartal kletterte das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) um 14 Prozent auf 33 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Wiesbaden mitteilte. Der Umsatz hielt sich währungsbereinigt mit 241,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Während die Nachfrage aus der Autobranche sowie in der Halbleiterindustrie solide ausfiel, litt die Nachfrage aus der Chemiebranche und Industrie in der Corona-Krise. SGL Carbon bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr, wonach der Umsatz auf bis zu 970 Millionen Euro steigen soll.

SAF HOLLAND SFQ.DE - München: Der Lkw-Zulieferer hat dank guter Geschäfte in Europa und Asien seine Rendite verbessert. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg im ersten Quartal um 3,6 Millionen auf 22 Millionen Euro, die Gewinnmarge verbesserte sich um 1,2 Punkte auf 7,7 Prozent. Dazu beigetragen hätten auch die Sparmaßnamen, sagte SAF-Chef Alexander Geis. Für die zweite Jahreshälfte zeigte er sich zuversichtlich: "Die Entwicklung der Auftragseingänge ist weiterhin sehr erfreulich."

INDUS HOLDING INHG.DE - Düsseldorf: Die Beteiligungsgesellschaft hat im ersten Quartal trotz stagnierender Erlöse mehr verdient. Bei einem Umsatz von rund 400 Millionen Euro legte das operative Ergebnis (Ebit) auf 25 (Vorjahr: 16) Millionen Euro zu. Netto blieben 12,1 (8,9) Millionen. Der Vorstand bekräftigte seine Prognose, die ein Ebit von 95 bis 110 (25,1) Millionen Euro vorsieht und einen Umsatz zwischen 1,55 und 1,7 (1,56) Milliarden Euro.

CEWE CWCG.DE - Frankfurt: Der Fotodienst ist mit einem kräftigen Ergebnisplus ins Jahr gestartet. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg im ersten Quartal auf 8,6 Millionen Euro von zwei Millionen Euro vor Jahresfrist. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von Zuwächsen im Bereich Fotofinishing, dem Geschäft mit Fotoabzügen, Wandbildern, Kalendern oder Fotogeschenken. Insgesamt lag der Umsatz mit 145,9 Millionen Euro aber knapp unter dem Vorjahresniveau 146,4 Millionen. Rückgänge musste Cewe in den Geschäftsfeldern Einzelhandel und kommerzieller Online-Druck hinnehmen. Für 2021 bekräftigte das Unternehmen seine Ziele: Der Umsatz soll sich auf 710 bis 770 Millionen Euro belaufen, das Ebit auf 72 bis 84 Millionen.

SMA SOLAR S92G.DE - Düsseldorf: Der Solartechnikkonzern hat trotz einer wegen der Coronakrise schwächeren Nachfrage mehr verdient. Bei einem Umsatzrückgang auf 240,4 (Vorjahr: 287,9) Millionen Euro stieg das operative Ergebnis (Ebitda) auf 20,1 (12,3) Millionen Euro. Das Konzernergebnis erreichte 8,0 Millionen Euro nach einem Minus von 0,3 Millionen vor Jahresfrist. Der Vorstand setzt im Zuge der weltweiten Impfkampagnen auf anziehende Geschäfte im zweiten Halbjahr vor allem in den USA und Europa und bekräftigt daher seine Prognose für 2021, die einen Umsatz von 1,075 bis 1,175 Milliarden Euro vorsieht und ein Ebitda von 75 bis 95 Millionen Euro.

VARTA VAR1.DE - München: Der schwäbische Apple-Zulieferer hat einen ersten Kunden im Autobereich für seine Lithium-Ionen-Batterien mit dem Namen V4Drive gefunden. "Wir blicken optimistisch auf die zweite Jahreshälfte", sagte Varta-Chef Herbert Schein. Dann seien auch mehr Aufträge für Batterien für Kopfhörer zu erwarten. Im ersten Quartal legte der Umsatz um 2,9 Prozent auf 204,3 Millionen Euro zu, der bereinigte Betriebsgewinn stieg um knapp 16 Prozent auf 59,9 Millionen Euro.

KWS KWSG.DE - Düsseldorf: Der Saatguthersteller sieht seine Jahresziele als gesichert und ist bei der Rendite etwas zuversichtlicher. "Unser operatives Geschäft hat sich im wichtigen dritten Quartal insgesamt sehr erfreulich entwickelt," erklärte Finanzvorstand Eva Kienle. "Für das Gesamtjahr liegen wir weiter gut auf Kurs." In dem seit Juli laufenden Bilanzjahr peilt der Vorstand einen Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 1,3 Milliarden Euro an und nunmehr eine operative Rendite (Ebit-Marge) am oberen Rand der Spanne von elf bis 13 Prozent. In den ersten neun Monaten verbuchte der Konzern ein Umsatzplus von 5,8 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro und einen Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit) von 4,9 Prozent auf 193,4 Millionen Euro.

DEUTSCHE EUROSHOP DEQGn.DE - Frankfurt: Der auf Einzelhandelsobjekte spezialisierte Immobilieninvestor hat im ersten Quartal die Folgen des Corona-Lockdowns zu spüren bekommen. Die Umsatzerlöse sanken um 9,2 Prozent auf 51,9 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern und ohne Bewertungsergebnis brach um 41,9 Prozent auf 23,7 Millionen Euro ein, das Konzernergebnis fiel auf 22,3 (Vorjahreszeitraum: 28,0) Millionen Euro. Die Mieterumsätze seien im stationären Handel wegen des Lockdowns stark gesunken, vor allem in den Branchen Textil, Mode und Gastronomie sowie bei Dienstleistungen. Für den Sommer sehe das Unternehmen positive Signale durch verbesserten Impfstatus und steigende Kundenfrequenzen.

PATRIZIA PATGn.DE - Frankfurt: Das Augsburger Immobilienunternehmen hat im ersten Quartal den Gewinn gesteigert. Das operative Ergebnis wuchs um 7,4 Prozent auf 26,5 Millionen Euro, die Verwaltungseinnahmen um 5,8 Prozent auf 50,9 Millionen Euro. Seine Prognose für 2021 bestätigte das Unternehmen, das zudem einen Aktienrückkauf ankündigte: Patrizia will bis Jahresende eigene Aktien für bis zu 50 Millionen Euro über die Börse erwerben. Beim derzeitigen Kursniveau wären dies bis zu 2,5 Prozent des Grundkapitals, so das Unternehmen. (Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin und Frankfurt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 30 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) und +49 30 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)

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