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Investing.com - Der schwedische Elektroautobauer Polestar (NASDAQ:PSNY) hat im vierten Quartal 2024 eine gestiegene Nachfrage verzeichnet. Dank einer diversifizierten Modellpalette und wachsendem Kundeninteresse stieg der Absatz in den letzten drei Monaten des Jahres um 5,3 Prozent auf 12.256 Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 11.640 verkauften Einheiten konnte das Unternehmen zulegen.
Auf das Gesamtjahr gesehen fiel das Bild jedoch verhaltener aus: Mit 44.851 verkauften Autos lag Polestar 2024 rund 15 Prozent unter den 52.796 Einheiten des Vorjahres.
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Auftragseingang überrascht positiv
Während die Absatzzahlen rückläufig waren, ließen die Auftragseingänge aufhorchen: Im vierten Quartal stiegen sie im Vergleich zum Vorjahr um satte 37,2 Prozent, für das Gesamtjahr lag der Zuwachs bei 37,9 Prozent. Vor allem die Elektro-SUVs Polestar 3 und Polestar 4 sorgten für Auftrieb und machten zusammen 56 Prozent der Bestellungen im Schlussquartal aus.
„Die Maßnahmen, die wir im Vertrieb umgesetzt haben, wirken“, erklärte CEO Michael Lohscheller.
Polestar legt seinen Fokus verstärkt auf den Einzelhandelsabsatz, das heißt auf die tatsächlichen Auslieferungen an Endkunden – unabhängig davon, ob über Händler oder Direktvertrieb. Mit dieser Umstellung will der Hersteller transparentere Einblicke in die Performance bieten und sich an gängige Branchenstandards angleichen.
Der Blick nach vorn ist ambitioniert: 2025 will Polestar mit neuen Modellen seine Marktposition weiter stärken. Der Polestar 5, ein sportlicher Grand Tourer, und der Roadster Polestar 6 sollen das Premium-Angebot ausbauen. Parallel dazu bleibt das „Polestar 0“-Projekt ein wichtiges Ziel – ein klimaneutrales Auto bis 2030 zu entwickeln.
Herausforderungen bleiben bestehen
Trotz der positiven Entwicklung stehen die Schweden weiterhin vor Hürden. Die angespannte Lage in den Lieferketten und die starke Konkurrenz im Elektrofahrzeugmarkt könnten Wachstum und Profitabilität belasten. Dennoch deutet die starke Nachfrage auf ein vielversprechendes Jahr 2025 hin. Mit den richtigen Weichenstellungen könnte Polestar seinen Platz im hart umkämpften Premium-Segment festigen.
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