Quantencomputer-Aktien brechen ein: NVIDIA-Chef bremst Hoffnung auf schnellen Erfolg

Veröffentlicht am 08.01.2025, 07:47

Investing.com - Nach skeptischen Aussagen von NVIDIA-CEO Jensen Huang zur Zukunft des Quantencomputings haben die Aktien mehrerer Unternehmen der Branche am Mittwoch nachbörslich deutlich nachgegeben. Papiere von IONQ (NYSE:IONQ), D-Wave Quantum (NASDAQ:QMCO), QuantumSi (NASDAQ:QSI), Quantum Computing (NASDAQ:QUBT) und Rigetti Computing (NASDAQ:RGTI) verloren zwischen 3 und 15 Prozent. Schon im regulären US-Handel hatte die Tech-Schwäche für Kursverluste gesorgt.

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Auf einem Investorentermin sagte Huang, Quantencomputer seien bisher nur in wenigen Bereichen einsetzbar und dürften noch Jahrzehnte benötigen, bis sie alltagstauglich werden.

"Wenn man sagt, in 15 Jahren sind Quantencomputer wirklich nützlich, wäre das wohl optimistisch. 30 Jahre wären zu pessimistisch. Aber bei 20 Jahren würden wohl viele zustimmen," erklärte Huang auf die Frage eines Analysten.

Quantencomputer nutzen quantenmechanische Prinzipien, um komplexe Rechenaufgaben zu lösen, die für klassische Computer kaum machbar sind. Doch die Technologie steht vor großen Hürden – sowohl beim Verständnis als auch bei der Hardware. Huang betonte außerdem, dass Quantencomputer klassische Rechner nicht vollständig ersetzen könnten. Insbesondere für Fehlerkorrekturen sei weiterhin herkömmliche Rechenleistung nötig – ein Bereich, in dem NVIDIA (NASDAQ:NVDA) gut aufgestellt ist.

"Fast jedes Quantencomputing-Unternehmen arbeitet mittlerweile mit uns zusammen," fügte Huang hinzu.

In der Branche wird Quantencomputing häufig als nächster großer Durchbruch gefeiert. Erst kürzlich hatte Google (NASDAQ:GOOGL) gemeldet, mit einem neuen Quantenchip einen wichtigen Fortschritt erzielt zu haben. Trotzdem gab der Tech-Gigant zu, dass die praktische Umsetzung noch Jahre entfernt sei.

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Aktuelle Kommentare

Was soll er auch sonst sagen... Abwarten wann und an welchen Unternehmen der Branche sie sich beteiligen werden
Genau so ist es. Preis nach untern treiben, um dann groß einzukaufen "beteiligen". Geplanter strategischer Schachzug.
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