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Aktien Frankfurt Schluss: Dax baut Vortagesplus leicht aus

Aktien14.03.2019 18:25
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© Reuters. ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax baut Vortagesplus leicht aus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX) hat am Donnerstag zwischenzeitliche Verluste wieder wettgemacht und mit einem kleinen Plus geschlossen. Der deutsche Leitindex legte um 0,13 Prozent auf 11 587,47 Punkte zu und knüpfte so an seine zur Wochenmitte erzielten Gewinne an.

Es herrsche eine gewisse Erleichterung, dass die Briten am Mittwochabend gegen einen ungeregelten Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt hätten, hieß es am Markt. Das stütze den Optimismus der Anleger, dass sich das Chaos rund um den Brexit in Grenzen halten werde.

Für den MDax (MDAX), den Index für mittelgroße Unternehmen, ging es um 0,67 Prozent auf 25 024,49 Punkte nach oben. Damit schloss er erstmals wieder seit Anfang Oktober über der runden Marke von 25 000 Punkten.

Europaweit fielen die Gewinne deutlicher aus als im Dax: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) legte um 0,56 Prozent auf 3342,03 Punkte zu. Der Pariser Cac-40 stieg sogar noch etwas stärker, während der britische FTSE 100 (GB0001383545) etwas weniger deutlich zulegte. In den USA hielt sich der Dow Jones Industrial (Dow Jones) zu Börsenschluss in Europa indes nur leicht über seinem Vortagesschluss.

Großbritannien wird auch am Freitag weiter im Fokus an den Börsen stehen, denn die britischen Abgeordneten stimmen an diesem Donnerstagabend nun über eine Verschiebung des Brexits ab. Nach dem Willen von Premierministerin Theresa May sollen sich die Parlamentarier zwischen einer kurzen und einer langen Verschiebung entscheiden. Voraussetzung für eine Verlängerung der Frist ist aber, dass alle 27 übrigen Mitgliedstaaten dem zustimmen. Eigentlich wollte Großbritannien die EU am 29. März und damit in gut zwei Wochen verlassen.

Abgesehen vom politischen Geschehen bewegte erneut die Berichtssaison die Gemüter der Anleger. Die Lufthansa (4:LHAG) etwa flog 2018 trotz hoher Treibstoffkosten und teurer Flugausfälle den zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte ein. Gestiegene Kerosinpreise könnten im laufenden Jahr allerdings stärker als gedacht auf das Ergebnis drücken. Entsprechend verschreckt reagierten die Anleger. Die Aktien sackten am Dax-Ende um 6,3 Prozent ab.

Eine geringere Stromerzeugung durch Braunkohle und Kernenergie sowie geringere Großhandelspreise belasteten im vergangenen Jahr die Geschäfte des Energiekonzerns RWE (4:RWEG). Allerdings nahmen die Anleger Aussagen zum Schuldenabbau, der Dividende und erwarteten Milliardenentschädigungen für die vorzeitige Abschaltung von Braunkohlekraftwerken positiv auf. Damit machten die Anteilsscheine anfängliche Verluste wett und stiegen um knapp 2 Prozent.

Die Adidas-Aktien (4:ADSGN) machten an der Dax-Spitze mit plus 3,3 Prozent ihre Vortagesverluste mehr als wett. Am Mittwoch hatte der Sportartikelhersteller mit seinem Umsatzziel für 2019 enttäuscht.

Unter den Favoriten im MDax sprangen die Papiere von K+S (4:SDFGn) um 10 Prozent und die von Gea (4:G1AG) um 11 Prozent hoch. Der Maschinenbauer Gea will trotz eines Gewinneinbruchs die Dividende für 2018 stabil halten. Der Dünger- und Salzproduzent K+S steckte mit seiner Zuversicht für das angelaufene Jahr die Anleger an. Die Gründe sind eine gute Nachfrage nach Düngemitteln, die steigende Produktion des neuen kanadischen Werkes und der erwartete Wegfall abwasserbedingter Produktionsunterbrechungen im Werk Werra.

Im Nebenwerte-Index SDax (SDAX) hatten die Anteilsscheine von Wacker Neuson (4:WACGn) mit einem Plus von fast 13 Prozent klar die Nase vorn. Der Baumaschinenproduzent verbuchte im Geschäftsjahr 2018 einen Rekordumsatz. Vor allem der anhaltende globale Bauboom und die hohe Nachfrage in den Kernmärkten Europa und Nordamerika wirkten sich positiv aus.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,01 Prozent. Der Rentenindex Rex (DE0008469107) fiel um 0,03 Prozent auf 142,43 Punkte. Der Bund-Future (DE0009652644) (Juni:Kontrakt) sank um 0,02 Prozent auf 164,18 Punkte. Der Euro wurde am frühen Abend wieder knapp unter 1,13 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1295 (Mittwoch: 1,1303) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8854 (0,8847) Euro.

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