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Nach den schweren Verlusten in der vergangenen Woche ging es für die türkische Lira am Montag deutlich gen Norden. Der Grund für die Erholung war die Ankündigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan, wonach Banken mit Konsequenzen rechnen müssten, falls sie auf einen Kursverfall der türkischen Lira setzen.
Diejenigen, die Devisen kauften und "provokative Aktionen" unternähmen, müssten einen "sehr hohen Preis dafür zahlen", sagte Erdogan am Sonntag während einer Wahlkampfveranstaltung in Istanbul.
Die Lira hatte am Freitag deutlich abgewertet, nachdem Daten der türkischen Notenbank zeigten, dass die Devisenreserven um 6,3 Milliarden Dollar auf 28,5 Milliarden Dollar schrumpften.
Der US-Dollar stieg am Freitag um mehr als 6 Prozent zur türkischen Lira. Am Montag holte die türkische Landeswährung mehr als 3 Prozent wieder auf.
Im Fokus der Anleger stehen nun die Kommunalwahlen am 31. März. Wie Investing.com schreibt, deuten die jüngsten Umfrageergebnissen darauf hin, dass Erdogan an Zustimmung und damit auch an Machtfülle verlieren könnte.
Als Schlüsselunterstützung fungiert nun die Glättung der letzten 200 Tage bei 5,4640. Erst ein Rutsch darunter würde die Bären wieder in die Pole Position stellen.
Mit einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung ist dagegen zu rechnen, sofern der USD/TRY den Widerstand aus dem 38,2% Fibonacci-Retracement des gesamten Abwärtsimpulses von 7,1062 bis 5,1590 bei 5,9032 herausnehmen kann.

