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Der australische Goldproduzent Blackham Resources Ltd (AX:BLK) (ASX: BLK; WKN: A0KFUC; ISIN: AU000000AEK4) befindet sich seit knapp einem Jahr in einer Restrukturierungsphase mit dem Ziel einer wieder nachhaltig wirtschaftlichen Produktion. Die beiden Vorquartale zeigten deutliche Auswirkungen und einen guten Aufwärtstrend. Die Produktion konnte mit verbessertem Material gesteigert werde, der Schuldenabbau betrug beachtliche AUD 10 Mio. und die Produktionskosten konnten drastisch gesenkt werden. So war man gespannt, ob sich dieser positive Trend auch im abgelaufenen Quartal fortsetzen könne. Am 18. Juli 2018 erschien die ersehnte Nachricht, die, das muss ehrlich vermerkt werden, sehr wohl Positives, aber auch unerwartet Negatives beinhaltete.
Sehr positiv fällt auf, dass die Produktion in den ersten 6 Monaten auf 40.024 Unzen kletterte. (2. Halbjahr 2017: 30.541 Unzen). Dies bei einer 23%igen Steigerung an verarbeitetem Material. Das Juniquartal alleine sah eine Produktionsmenge von 19.393 Unzen Gold, nicht ganz so hoch wie noch das vergangene Quartal mit 20.631 Unzen, aber immer noch im Rahmen der Prognosen.
Auch das operative Ergebnis war ausreichend ertragreich um die Schulden erneut um weitere AUD 8,4 Mio. senken zu können. Sogar die Grade des Materials, das an die Mühle geliefert wurde, stieg von 1,26 g je Tonne (2. Halbjahr 2017) auf 1,47 g je Tonne.
Was jedoch im Gegenzug zu den positiven Ziffern auffiel, war, dass die Gewinnungsrate von 89,4% im Vorquartal auf 78,6% zurückging. Geschuldet wieder dem Material aus den Gruben M1 und M4, das nicht hielt, was es versprach.
Die extrem gute strip ratio von nur 3,9:1 aus dem Vorquartal konnte daher auch nicht erzielt werden und blieb mit 8.8 zwar wesentlich besser als noch in 2017, aber dennoch deutlich hinter dem Vorquartal. Klar wurde mit der vergangenen Strip Ratio von 3,9:1 ausgewähltes Material verwendet um gute Ergebnisse zu erzielen. Der erwartete Durchschnitt liegt lt. Unternehmensvorschau für heuer bei rd. 7:1. Doch geringerer Output und höhere strip ratio haben Einfluss auf die Gesamtkosten.
Was schlussendlich auch Auswirkungen auf die AISC hatte, die von AUD 1.082 im Vorquartal sprunghaft auf AUD 1.509 kletterte. Gegenüber der Meldung vom letzten Quartal 2017 mussten auch die prognostizierten AISC um über 100 AUD angehoben werden und betragen nun in der Vorschau für die kommenden Quartale bei AUD 1.250 bis 1.450 je Unze.
Auch wenn es ein nicht so gut wie erwartetes Quartal war, die Richtung stimmt jedoch nach wie vor. Leichte Rücksetzer sind immer möglich. Ob, die Richtung generell weiterhin eingehalten werden kann und operativer Gewinn erzielt werden kann, wird das nächste Quartal zeigen.
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