Depotupdate Januar 2026: KI treibt die Nachfrage nach Daten an

Veröffentlicht am 12.01.2026, 13:29

Es ist Zeit für einen Blick in die Karten im neuen Jahr! Mein Portfolio umfasst zurzeit 22 Positionen plus eine Bitcoin-Position die ich regelmäßig bespare. Während ich parallel mein neues 100-Euro-Projekt für „Mautstellen-Aktien“ starte, zeigt das Hauptdepot eine klare Kante: KI- und Space-Infrastruktur.

Die Basis: Meine Top 5 im Check

Diese fünf Schwergewichte machen aktuell über 53 % meines Portfolios aus:

  1. NVIDIA (23,75 %): Das Fundament der Rechenpower.

  2. Rocket Lab (8,32 %): Space-Infrastruktur – der Schlüssel zum All.

  3. Palantir (7,56 %): Die Analyse-Power hinter den Daten. 

  4. Alphabet (7,07 %): Der globale Daten-Souverän.

  5. Microsoft (6,71 %): KI-Integration im Massenmarkt.

Strategische Anpassung: Silber & Bitcoin

Neben den Aktien und Bitcoin gibt es eine Veränderung im Edelmetall-Bereich. Wer mich länger verfolgt, weiß: Silber hatte ich jahrelang als festen Bestandteil – und zwar physisch. Diesen physischen Bestand habe ich nun verkauft.

Ich bin jedoch nicht komplett raus aus dem „kleinen Bruder des Goldes“: Aktuell habe ich mir einen Silber-ETC als Trade ins Depot geholt. Das erlaubt mir mehr Flexibilität, um an Preisbewegungen teilzunehmen, ohne die Lagerthematik des physischen Metalls. Zusammen mit Bitcoin bildet dies meine Absicherung abseits des Aktienmarktes.

Meine These: Der Hunger nach Daten & Rechenpower ist grenzenlos

Wir befinden uns in einem „Daten-Tsunami“:

  • Statistik-Check: Die weltweit generierte Datenmenge soll bis Ende 2025 auf über 180 Zettabyte ansteigen.

  • Daten sind das neue Öl: Das sieht man an Firmen wie Planet Labs (neue Hochs!), die die Erde täglich in Echtzeit digitalisieren. Diese Daten sind der „Goldstaub“ für KI.

  • Rechenkapazität: Um diesen Hunger zu stillen, verdoppelt sich die globale Rechenkapazität derzeit alle 7 Monate.

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Was macht Planet Labs eigentlich genau?

Falls ihr euch fragt, warum Planet Labs in meinem KI-Setup so spielt: Das Unternehmen betreibt die weltweit größte Flotte an Erdbeobachtungssatelliten (sogenannte „SuperDoves“).

  • Die tägliche Inventur: Während herkömmliche Satelliten nur alle paar Wochen dasselbe Bild liefern, fotografiert Planet Labs jeden Ort der Erde jeden Tag in hoher Auflösung.

  • Futter für die KI: Diese gewaltigen Bildmengen sind für das menschliche Auge kaum noch zu sichten. Hier kommt die KI ins Spiel: Algorithmen werten die Bilder automatisch aus, um z.B. zu zählen, wie viele Schiffe in Häfen liegen, wie sich die Ernte auf Feldern weltweit entwickelt oder wo illegal abgeholzt wird.

  • Echtzeit-Daten: In einer Welt, in der Informationen Vorsprung bedeuten, liefert Planet Labs die „Wahrheit vom Himmel“ – objektiv, tagesaktuell und digital auswertbar.

Planet Labs

Neue Player & Deutsche Champions

Der Markt bietet Platz für mehr als nur einen Champion. Qualcomm greift ab 2026 mit eigenen KI-Beschleunigern (AI200/AI250) an. Und auch in Deutschland habe ich mit Siemens einen echten Profiteur im Depot. Die Partnerschaft mit Nvidia (CES-News) beim industriellen Metaverse macht Siemens zur digitalen Mautstelle für die Fabrik der Zukunft.

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