Der Donnerstagshandel hat mit einem wahrlichen Paukenschlag an den Finanzmärkten begonnen, wie sehr gut am Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) zu beobachten ist. Aus dem Stand heraus gewann die Gemeinschaftswährung um 2,3 Prozent auf 1,1098 US-Dollar an Wert und steuert geradewegs auf die Verlaufshochs aus August und September letzten Jahres zu. Damit nährt sich auch das zuletzt favorisierte Long-Engagement vom 19. März 2025 seinem Ende, wonach investierte Anleger nun ihre Positionen deutlich enger absichern sollten. Aber auch einige Gewinnmitnahmen würden an dieser Stelle wahrlich nicht schaden.
Long-Chance:
Noch aber sind weitere Kursgewinne an glatt 1,12 US-Dollar bei dem Paar EUR/USD möglich, ehe der Wert in eine wohlverdiente Konsolidierung übergeht und womöglich auf die Verlaufshochs aus Mitte März bei 1,0954 US-Dollar zurücksetzt. Volatil dürfte es aber ohnehin an den Finanzmärkten bleiben, da nicht bekannt ist, auf welche grandiosen Ideen US-Präsident Donald Trump am nächsten Tag kommt. Eine unmittelbare Trendumkehr sowie Kursrutsch unter 1,0723 US-Dollar würden das kurzfristig bullische Chartbild jedoch sichtlich eintrüben und Verluste in den Bereich der beiden gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 (Tag) um 1,0684 US-Dollar hervorrufen.
Wochenchart:
EUR/USD; Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Währungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 1,1052 US-Dollar; Handelsplatz: Spot-Market; 18:00 Uhr