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Glaxosmithkline forscht mit Medicago an Impfstoff gegen Covid-19

Veröffentlicht am 08.07.2020, 09:01
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Glaxosmithkline (LON:GSK) will zusammen mit dem kanadischen Biopharma-Unternehmen Medicago einen Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 entwickeln. Schon Mitte Juli soll die klinische Erprobung der Phase 1 begonnen werden, wie der britische Pharmariese mitteilte. Beide Beteiligten hofften, einen marktfertigen Impfstoff in der ersten Hälfte des Jahres 2021 präsentieren zu können. Der Impfstoff kombiniert die rekombinanten, dem Coronavirus ähnlichen Partikel aus dem Hause Medicago mit dem pandemischen Adjuvans-System von Glaxo. Corona-ähnliche Partikel ahmen die Struktur des Virus nach. Beide Seiten wollen ihre Technologien im Rahmen der Kooperation auch für die Entwicklung von Impfstoffen gegen andere Infektionskrankheiten einsetzen.

Aktien Schweiz

Nach den Aufschlägen zu Wochenbeginn hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel am Dienstag mit leichten Abschlägen beendet. Der SMI verlor 0,4 Prozent auf 10.208 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 35,33 (zuvor: 42,36) Millionen Aktien. Zugekauft haben die Anleger jedoch beim Luxuswert Richemont (SIX:CFR). Die Aktie legte 1,3 Prozent zu und war damit Tagessieger. Marktteilnehmer verwiesen hier auf das sich verbessernde Wirtschaftsumfeld in China, dem wichtigsten Absatzmarkt des Unternehmens. Auf der Verkaufsliste standen indessen die Index-Schwergewichte: Nestle (SIX:NESN) gaben 0,7 Prozent nach, Roche (SIX:RO) und Novartis (SIX:NOVN) schlossen mit Abschlägen von jeweils 0,4 Prozent. Lafargeholcim verloren 0,6 Prozent, nachdem der Konkurrent Heidelbergcement Milliardenabschreibungen aufgrund der Corona-Pandemie angekündigt hatte. Bei einigen Werten sorgten Analysten-Bewertungen für Bewegung. So hat UBS (SIX:UBSG) ihre Empfehlung für die Aktie von Credit Suisse (SIX:CSGN) von Kaufen auf Neutral gesenkt. Die Aktie gab daraufhin 1,8 Prozent nach. Für UBS ging es um 0,7 Prozent abwärts. Bei den Nebenwerten profitierten Schindler von Hochstufungen durch UBS und Berenberg. Beide empfehlen die Titel nun zum Kaufen. Der Aktienkurs gewann 2,9 Prozent.

Aktien international

Europa

An den europäischen Aktienmärkten haben die Kurse am Dienstag nachgegeben. Der DAX fiel um 0,9 Prozent auf 12.617 Punkte, der Euro-Stoxx-50 um 0,8 Prozent auf 3.322 Punkte. Nach enttäuschenden Daten zur deutschen Industrieproduktion am Morgen drückten im Verlauf auch die neuen Wirtschaftsprognosen der EU-Kommission auf die Kurse. Für die gesamte Eurozone rechnet sie nun mit einem Schrumpfen der Wirtschaft um 8,7 Prozent, bisher war sie von 7,7 Prozent Minus ausgegangen. Da nützte es auch wenig, dass die deutsche Wirtschaft vermutlich nur um 6,3 statt um 6,5 Prozent schrumpft. "Die neuen Prognosen sind ein willkommener Anlass für Gewinnmitnahmen", sagte ein Marktteilnehmer. Besonders belastet wurde der DAX auch vom Kurseinbruch der Bayer-Aktie (DE:BAYGN). Diese fiel um 4,9 Prozent. Marktteilnehmer bezweifeln nun wieder, ob Bayer mit künftigen Klagen wegen des Unkrautvernichters Roundup wie geplant umgehen kann. Grund sei die Kritik eines Gerichts in Kalifornien an dem jüngsten umfassenden Vergleichsvorschlag. Der Richter sagte, er sei "vorläufig geneigt, den Antrag abzulehnen". Relativ gut hielten sich Auto-Aktien. Ihr europäischer Branchenindex tendierte mit einem Minus von 0,4 Prozent etwas leichter. Noch besser schlug sich der Index der Rohstoff-Aktien, er zog um 0,3 Prozent an.

USA

Nach dem kräftigen Plus vom Montag hat die Wall Street am Dienstag in einem volatilen Umfeld deutliche Abschläge verzeichnet. Der Nasdaq-Composite notierte im Handelsverlauf zwischenzeitlich jedoch im Plus und markierte ein neues Rekordhoch bei 10.519 Punkten, kam im weiteren Verlauf jedoch immer weiter zurück und rutschte ebenfalls ins Minus. Der Dow-Jones-Index verlor 1,5 Prozent auf 25.890 Punkte, während der S&P-500 um 1,1 Prozent tiefer schloss. Für den Nasdaq-Composite ging es um 0,9 Prozent abwärts. Dabei gab es insgesamt 714 (Montag: 2.085) Kursgewinner und 2.285 (915) -verlierer. Unverändert schlossen 55 (63) Titel. Boeing (NYSE:BA) gaben 4,8 Prozent nach. Der Flugzeughersteller musste erneut Order-Stornierungen hinnehmen. Das Flugzeugleasing-Unternehmen Avolon hatte weitere 27 Maschinen vom Typ 737 Max abbestellt zusätzlich zu den bereits stornierten 75 Flugzeugen. Sunrun, ein Unternehmen, das auf die Installation von Solaranlagen auf Wohnhäusern spezialisiert ist, kauft für 3,2 Milliarden Dollar den Wettbewerber Vivint Solar. Sunrun sprangen daraufhin um 22,6 Prozent nach oben. Für Vivint ging es um 38,2 Prozent aufwärts. Regeneron gewannen 2,2 Prozent. Die US-Regierung hat bei dem Pharmahersteller für 450 Millionen Dollar ein noch in der Erprobung befindliches Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Covid-19 bestellt.

Asien

Die ostasiatischen Aktienmärkte können sich am Mittwoch den schwachen Vorgaben der Wall Street weitgehend entziehen. Die Anleger agieren weiter im Umfeld von Hoffnungen auf eine rasche konjunkturelle Erholung aus der Corona-Krise und Sorgen vor neuen Pandemiewellen. In Schanghai, wo die Woche mit einem fast 6-prozentigen Kursfeuerwerk begonnen hatte, stiegen die Kurse sogar weiter, der Composite-Index gewinnt 0,7 Prozent. Auch in Hongkong und Malaysia stiegen die Indizes. Die malaysische Zentralbank hatte am Vortag ihren Leitzinssatz auf ein Rekordtief gesenkt, um so der Wirtschaft zu helfen, sich von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu erholen.

Anleihen

Die Anleger sind weiterhin zwischen Hoffnungen auf eine Belebung der Wirtschaft und den weiter steigenden Zahlen an Coronavirus-Infektionen in den USA und anderen Ländern hin- und hergerissen. Staatsanleihen als vermeintlich sichere Anlage verzeichneten am Dienstag Zulauf. Die US-Zehnjahresrendite sank um 4,0 Basispunkt auf 0,64 Prozent. 

Analysen

UBS senkt Credit Suisse (SIX:CSGN) auf Neutral (Buy)
CS erhöht Adidas (DE:ADSGN)-Ziel auf 193 (188) EUR - Underperform
JPM senkt Ziel Swiss Re (SIX:SRENH) auf 96 (98) CHF - Overweight

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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