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Gestern begann der Handel mit einer ordentlichen Portion bullischem Momentum, doch bis zum Börsenschluss gerieten die Indizes ins Straucheln. Jeder der führenden Indizes schloss mit einer bärischen "schwarzen" Kerze, was darauf hindeutet, dass wir heute mit weiterer Abwärtsdynamik rechnen müssen.
Der Russell 2000 (IWM) verzeichnete einen akkumulativen Tag, kehrte nach einem Intraday-Ausbruch jedoch zu seinem 20-Tage-Durchschnitt zurück. Es gibt Kaufsignale beim MACD, beim On-Balance-Volume und beim DI/-DI. Allerdings zeigte sich ein leicht bärischer Drift in der relativen Performance des Index gegenüber dem Nasdaq.

Der S&P 500 kehrte ebenfalls zu seinem 20-Tage-Durchschnitt zurück, begleitet von erhöhtem Volumen bei der Akkumulation. Im Gegensatz zum Russell 2000 ($IWM) gab es hier nur Kaufsignale beim On-Balance-Volume und MACD.

Der Nasdaq schloss ähnlich wie der S&P 500 und der Russell 2000 auf seinem 20-Tage-Durchschnitt, befindet sich jedoch auch in der Nähe des Märztiefs. Sollte diese Rallye anhalten, wäre es das erste Mal, dass er das Märztief überwindet und eine neue Sequenz von höheren Hochs und höheren Tiefs etabliert. Ironischerweise waren die technischen Indikatoren beim Nasdaq schwächer als beim S&P 500 und dem Russell 2000.

Aufgrund der "schwarzen" Kerzen erwarte ich heute bärischen Druck. Tatsächlich bauen die Indizes nach ihren April-Tiefs derzeit Handelsspannen auf. Es wird wahrscheinlich einen starken Volumenschub nach oben oder unten benötigen, um diese Stagnation zu durchbrechen.
Die spannendste Bewegung gab es bei Bitcoin: Die Kryptowährung durchbrach die jüngste enge Seitwärtsphase und schoss über ihren 200-Tage-Durchschnitt hinaus. Das Handelsvolumen hatte sich durch den März abgeschwächt und nahm beim Anstieg auf 92.500 US-Dollar nicht zu, was die Nachhaltigkeit dieser Rallye beeinträchtigen könnte. Dennoch markiert dies eine deutliche Wende im zuvor dominierenden bärischen Trend.

