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Niemand bleibt verschont: Volatilität am Cannabis-Markt hält an

Veröffentlicht am 02.02.2022, 13:35
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Die laufende Handelswoche stellt für den nordamerikanischen Cannabis-Markt eine Art Déjà-vu-Erlebnis dar, denn die großen Namen im Cannabis-Sektor konnten auf beiden Seiten der kanadisch-amerikanischen Grenze auf breiter Front zulegen. Aber nicht alle konnten sich von den Kursverlusten der letzten Woche erholen.

Und so geht die wechselhafte Kursentwicklung der Marihuana-Aktien in letzter Zeit weiter. Ende letzter Woche stellten sich viele Anleger die Frage: Werden Cannabis-Aktien überhaupt je wieder die Kurve bekommen? Denn die letzte Woche war erneut keine gute Woche für die Cannabis-Märkte.

Namhafte Unternehmen des Sektors wie Tilray (NASDAQ:TLRY) (TSX:TLRY), Canopy Growth (NASDAQ:CGC ) (TSX:WEED), Trulieve Cannabis (OTC:TCNNF) (CSE:TRUL) und Curaleaf (OTC:{{1129414|CURLF} }) (CSE:CURA) mussten herbe Verluste hinnehmen.

Im Fall von zwei prominenten US-amerikanischen Namen – Trulieve und Curaleaf – verzeichneten beide im Laufe der letzten Woche sogar zweistellige prozentuale Kursverluste. Aber zu Wochenbeginn konnten sich beide in einer Verschnaufpause von dem Ausverkauf erholen.

Die Aktien von Trulieve verzeichneten den größten Einbruch und verloren fast 11 %. Am vergangenen Freitag schlossen die Papiere bei 18,64 USD. Aber bis zum gestrigen Handelsschluss erholte sich die Aktie um etwas mehr als 6 % und beendete den Handelstag bei 19,70 USD.

Trulieve Weekly

Curaleaf-Aktionäre erlebten ein ähnliches Schauspiel: Die Aktie verlor in der vergangenen Woche rund 10 % und schloss am vergangenen Freitag bei 7,04 USD. Bis zum Ende der gestrigen Sitzung gewann die Aktie jedoch knapp über 3 % und schloss bei 7,26 USD.

Curaleaf Weekly Chart.

Für die in Kanada ansässigen Cannabis-Produzenten waren die Schwankungen nicht ganz so ausgeprägt. Ausschlaggebend hierfür waren die zuletzt veröffentlichten Gewinnzahlen, die den Einbruch der letzten Woche mehr als wettmachten.

Die Aktien von Canopy Growth zogen gestern um etwas mehr als 10,5 % an und schlossen bei 8,04 USD. Damit notierten sie geringfügig über dem Höchststand vom vergangenen Dienstag bei 7,69 USD.

Canopy Growth Weekly Chart.

Tilray-Aktien rückten am Montag um mehr als 8,5 % vor und gingen bei 5,96 USD aus dem Handel, eine Verbesserung gegenüber dem Höchstkurs vom letzten Montag.

Tilray Weekly Chart.

Hexos NASDAQ-Listung ist in Gefahr

Das in Kanada ansässige Cannabis-Unternehmen Hexo Corp (NASDAQ:HEXO) (TSX:HEXO) erhielt gestern die offizielle Mitteilung, dass seine Börsenotierung an der NASDAQ gefährdet ist, nachdem sein Kurs 30 Handelstage am Stück unter 1 USD gehandelt wurde.

Die Benachrichtigung kommt einer Warnung gleich und hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Listing des Unternehmens. Sollte sich der Aktienkurs jedoch innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen nicht über die 1-Dollar-Marke erholen, erlischt das Listing.

Obwohl Hexo-Aktien gestern im NASDAQ um fast 13 % zulegten, schlossen sie bei 56 Cent.

Hexo Weekly Chart.

Die Mitteilung hat keinen Einfluss auf die Listung des Unternehmens an der Toronto Stock Exchange.

Thailand entkriminalisiert derweil als erstes asiatisches Land Cannabis. Allerdings bleiben noch eine Reihe von Fragen offen, wie das am Ende genau funktionieren soll.

Das thailändische Gesundheitsministerium hat letzte Woche Cannabis von seiner Liste der kontrollierten Drogen gestrichen. Der nächste Schritt ist die Streichung der Substanz durch die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, die voraussichtlich im Laufe dieses Jahres erfolgen wird. Ob damit der Besitz von Marihuana zum Freizeitgebrauch weiterhin als Straftat gilt, ist allerdings nicht ganz klar.

Im Jahr 2020 entkriminalisierte Thailand als erstes asiatisches Land die Herstellung und den Gebrauch von Marihuana für medizinische Zwecke. Mit diesem jüngsten Schritt soll die Entwicklung der Cannabis- und Hanfindustrie vorangetrieben werden, mit dem Ziel, die medizinischen Verwendungsmöglichkeiten zu verbessern und auch andere, weniger definierte gesundheitliche Vorteile zu nutzen, die mit dem Freizeitkonsum verbunden sein könnten.

Medienberichten zufolge sagte ein Regierungssprecher, ein Ziel der Lockerung der Beschränkungen für Cannabis sei es, „Einkommen für die Öffentlichkeit“ zu schaffen.

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