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Opec und Partner einigen sich auf Verlängerung der Drosselung bis Juli

Von Swissquote LtdMarktüberblick08.06.2020 11:01
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Opec und Partner einigen sich auf Verlängerung der Drosselung bis Juli
Von Swissquote Ltd   |  08.06.2020 11:01
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Die Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und ihre Partnerländer um Russland haben sich darauf geeinigt, die Drosselung der rekordhohen Ölförderung bis Juli zu verlängern. Die Einigung kam zustande, nachdem Iran und Nigeria am Wochenende zugesagt hatten, ihre Förderdisziplin zu verbessern, sagte Delegierte. Beide Länder hatten im Mai nur etwa die Hälfte der vereinbarten Menge gekürzt. Mit der Drosselung wollen die grössten Ölexporteure der Welt die Ölmärkte inmitten der Pandemie wieder ins Gleichgewicht bringen. Das aus 23 Mitgliedern bestehende Bündnis der Opec und ihrer Partner unter Führung Saudi-Arabiens und Russlands hatte im April vereinbart, die Förderung um 9,7 Millionen Barrel pro Tag zu kürzen. Zunächst war die Kürzung bis Ende Juni vorgesehen gewesen. Nun soll sie um einen Monat verlängert werden. Einzig Mexiko lehnt dies ab. 

Aktien Schweiz

Mit einem Plus hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel am Freitag beendet. Nach einer Handelswoche mit kräftigen Aufschlägen und einem leichten Rücksetzer am Donnerstag war der SMI gut in den Tag gestartet. Der SMI gewann 1,1 Prozent auf 10.190 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 13 Kursgewinner und 7 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 82,55 (zuvor: 81,6) Millionen Aktien. Zugegriffen wurde erneut bei Finanzwerten und Zyklikern, die unter der Corona-Krise mit am meisten gelitten hatten und nun von den eingeleiteten Lockerungen der Pandemie-Massnahmen profitieren. An der Spitze des SMI standen Richemont (SIX:CFR) mit einem kräftigen Plus von 7,0 Prozent. Dem Luxusgüterhersteller kommt die Rückkehr zu einem normaleren Leben zu Gute, vor allem in China, dem Hauptabsatzmarkt. Für den Wettbewerber Swatch ging es um 2,2 Prozent aufwärts. Bei den Finanzwerten konnten Credit Suisse (SIX:CSGN) und UBS (SIX:UBSG) Gewinne von 5,3 und 3,0 Prozent verbuchen. Das Nachsehen hatten erneut vor allem vermeintlich defensive Werte. Die Papiere des Duftstoff-Hersteller Givaudan gaben 2,7 Prozent nach und markierten das Schlusslicht. Swisscom (SIX:SCMN) büssten 1,4 Prozent ein. Das Index-Schwergewicht Nestle (SIX:NESN) verbuchte leichte Abgaben von 0,2 Prozent.

Aktien international

Europa

Ein überraschend stark ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht hat an den europäischen Aktienmärkten für den Schlusspunkt einer ausserordentlich erfolgreichen Woche gesorgt. Der DAX gewann 3,4 Prozent auf 12.848 Punkte. Das Wochenplus beläuft sich damit auf fast 1.300 Punkte oder mehr als 10 Prozent, ähnlich wie beim Euro-Stoxx-50. Der stieg am Freitag um 3,8 Prozent auf 3.386 Punkte. Zu den grossen Gewinnern gehörten am Freitag die Aktien der europäischen Fluglinien. So legten IAG um 13,7 und Air France (PA:AIRF) KLM um 12,5 Prozent zu. Für einen zusätzlichen positiven Impuls sorgte, dass China zuletzt das Flugverbot teilweise wieder aufgehoben hat und ausländische Fluggesellschaften wieder begrenzt Flüge in der Volksrepublik anbieten dürfen. "Gerade auf den Langstrecken wird das Geld verdient", bemerkte ein Marktteilnehmer dazu. Im DAX stiegen Lufthansa (DE:LHAG) trotz des nun beschlossenen Abstiegs der Aktie aus dem DAX um 5,5 Prozent. In Europa ging es auch mit den Aktien der Banken deutlich nach oben. Der Auto-Index lag mit einem Plus von 5,1 Prozent an dritter Stelle. Hier gewannen die DAX-Werte Daimler (DE:DAIGn) und Continental (DE:CONG) jeweils 7,6 Prozent.

USA

Die Wall Street hat zum Ende der Woche die Rally der vergangenen Wochen fortgesetzt, angetrieben von einem überraschend positiv ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht. Die Zahlen sind viel besser ausgefallen als erwartet und deuten darauf hin, dass sich die Wirtschaft schneller erholt als gedacht. Der Dow-Jones-Index legte um 3,2 Prozent bzw. 829 Punkte zu auf 27.111 Punkte, der S&P-500 rückte um 2,6 Prozent vor, während der Nasdaq-Composite 2,1 Prozent höher schloss und ein neues Rekordhoch markierte. Dabei standen den 2.529 (Donnerstag: 1.603) Kursgewinnern an der NYSE 465 (1.354) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 37 (65) Aktien. Ganz anders als erwartet ist die Zahl der Beschäftigten in den USA im Mai um 2,5 Millionen gestiegen. Volkswirte hatten dagegen einen Rückgang um 8,3 Millionen geschätzt. Mit 13,3 Prozent ist die Arbeitslosenquote damit zugleich klar unter der Prognose von 19,5 Prozent ausgefallen. Damit weiteten sich die Kursgewinne an den Börsen nochmals aus, nachdem es zuletzt bereits meist nach oben gegangen war angesichts der Hoffnung auf eine schnelle, sogenannte V-förmige Erholung der Wirtschaft, unter anderem wegen umfangreicher Konjunkturstimuli weltweit. American Airlines (NASDAQ:AAL) schossen nach dem 40-prozentigen Kurssprung am Vortag um weitere 11,2 Prozent nach oben. 

Asien

Weiter aufwärts geht es am Montag mit den Aktienkursen in Ostasien. Eher gemischt präsentieren sich derweil die chinesischen Exporte und Importe im Mai. Beide gingen im Mai im Jahresvergleich zurück, die Exporte aber nicht so stark wie befürchtet, das Minus bei den Importen fiel dagegen klar höher als prognostiziert aus. Gesucht sind bei den Einzelwerten Aktien aus dem Ölsektor vor dem Hintergrund der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise. CNOOC ziehen beispielsweise in Hongkong um 3,3 Prozent an und Inpex in Tokio um fast 5 Prozent.

Anleihen

Am US-Anleihemarkt fielen mit den guten Daten und der Risikobereitschaft der Anleger die Kurse am Freitag deutlich, die Renditen zogen entsprechend an. Die US-Zehnjahresrendite stieg um 6,3 Basispunkte auf 0,89 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Mitte März.

Analysen

UBS senkt Ziel Stadler Rail AG (SIX:SRAIL) auf 42,50 (43,50) CHF – Neutral
IR senkt Vodafone (DE:VODI)-Ziel auf 150 (160) p – Hold
JPM senkt Essity (ST:ESSITYb) auf Underweight (Overweight)

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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