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Skyharbour Resources Ltd. durchteuft erneut hochgradige Uranmineralisierung

Von Miningscout (Nils Glasmachers)Aktienmärkte15.11.2021 07:20
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Skyharbour Resources Ltd. durchteuft erneut hochgradige Uranmineralisierung
Von Miningscout (Nils Glasmachers)   |  15.11.2021 07:20
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Das Potenzial von „Moore Uranium“, dem Flaggschiff von Skyharbour Resources (TSXV:SYH) (TSX-V: SYH, WKN: A2AJ7J, ISIN: CA8308166096), wächst weiter. Der Uranexplorer meldete am Mittwochabend den Abschluss seines Sommer-/Herbst-Diamantbohrprogramms sowie die zweite Serie geochemischer Untersuchungsergebnisse aus demselben. Das Unternehmen hatte während der Bohrkampagne insgesamt 19 Bohrlöcher auf dem zu 100 Prozent in seinem Besitz befindlichen Flaggschiffprojekt niedergebracht und damit insgesamt 6.598 Bohrmeter vollendet. Highlight der Bohrungen ist die Bestätigung einer zusätzlichen, hochgradigen Uranmineralisierung in der Grundgesteinszone des Gebietes „Maverick East“ (5,7 Meter mit 0,994 Prozent Triuranoctoxid inklusive 2,5 Metern mit 1,51 Prozent Triuranoctoxid). Des Weiteren, so heißt es aus Vancouver, rechtfertigen die geochemischen und geologischen Resultate aus dem Gebiet „Grid 19“ weitere Bohrungen dort. Die Ergebnisse aus den letzten sechs Bohrungen von „Maverick East“ stehen derzeit noch aus – der Newsflow reißt also auch künftig nicht ab.

In einem Statement erklärte Jordan Trimble, der Vorsitzende und Geschäftsführer von Skyharbour Resources, dass man weiterhin mit den Bohrergebnissen auf „Moore” sehr zufrieden sei. Mit diesen würden auch weiterhin hochgradige Uran-mineralisierte Zonen im „Maverick-Korridor“ umrissen; zudem erziele man beachtliche Erfolge in den Frühstadien der Exploration regionaler Ziele. Anfang 2022, so Trimble, plane man den Start eines vollständig finanzierten Winterbohrprogramms, um diese Ergebnisse weiter zu verfolgen.

Nachdem es kontinuierlich gute Erfolge, sowohl bei den Bohrungen auf „Moore“ als auch bei den Explorationen auf den zusammen mit Partnern gehaltenen Projekten gibt, sei Skyharbour sehr gut positioniert, um von der Erholung des Uranmarktes zu profitieren. Es gibt hohes Entdeckungspotenzial, die Projekte führen zu einem fortgesetzten Nachrichtenfluss.

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Neue und etablierte Partnerprojekte stützen Positionierung

Neu unter den Partnerprojekten ist sind zwei erst kürzlich abgeschlossene Deals. Da ist zunächst der mit Basin Uranium Corp.: 75 Prozent am Projekt „Mann Lake“ kann das an der Canadian Securities Exchange (CSE) notierte Unternehmen mit Barzahlungen (850.000 CAD), der Finanzierung von Explorationen (4.000.000 CAD) sowie Aktienemissionen innerhalb der kommenden drei Jahre verdienen.

Die ebenfalls an der CSE gelistete Medaro Mining Corp. will sich derweil in einem ähnlichen Agreement und ebenfalls binnen drei Jahren 70 Prozent am Skyharbour-Projekt „Yurchison“ erarbeiten (bar: 800.000 CAD, Explorationsausgaben: 5.000.000 CAD, plus Aktienemissionen). Medaro hat dabei die Option, anschließend auch die verbleibenden 30 Prozent von „Yurchison“ zu erwerben (gegen 7.500.000 CAD in bar und denselben Betrag in Aktien).

Schon seit längerer Zeit sind Beobachtern von Skyharbour die Partnerschaften für die Projekte „Preston“ (mit Orano Canada Inc.) und „East Preston“ (mit Azincourt Energy) bekannt; als dritter Beteiligter ist dort jeweils Dixie Gold involviert. Aktuell ist Skyharbour zu 24,5 Prozent an „Preston“ und 15 Prozent an „East Preston“ beteiligt. Die beiden vielversprechenden Grundstücke befinden sich in der Nachbarschaft von „Triple R“ (Fission Uranium) und „Arrow“ (NexGen Energy). Am Projekt „Hook Lake“ wiederum verdient der australische Partner Valor Resources derzeit im Zuge eines Earn-in-Abkommens bis zu 80 Prozent.

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Das Projekt „Moore Uranium“

„Moore Uranium“, gelegen im zur Provinz Saskatchewan gehörenden Teil des kanadischen Athabasca-Beckens, umfasst ein Areal von 35.705 Hektar Größe. Das Gelände liegt etwa 15 Kilometer östlich vom „Wheeler River“-Projekt (Denison Mines) und unweit der regionalen Infrastruktur der Cameco-Betriebe „Key Lake“ und „McArthur River“. Da „Moore“ über Winter- und Eisstraßen hervorragend zugänglich ist (auch im Sommer), kann die notwendige Logistik stark vereinfacht und die Kosten gesenkt werden.

Skyharbour hatte sich bereits im Sommer 2016 vom Vorbesitzer Denison Mines (zugleich ein wichtiger strategischer Anteilseigner von Skyharbour) eine Option auf das aus zwölf zusammenhängenden Claims bestehende Projekt gesichert. Zwischenzeitlich gehört das Projekt dem Unternehmen zu 100 Prozent.

Bereits 2001 war auf „Moore“ eine diskordanzgebundene Uranmineralisierung in der dortigen „Maverick“-Zone entdeckt worden. Historisch wurden von dort Spitzenwerte von 4,03 Prozent Triuranoctoxid-Äquivalent über 10 Meter, inklusive 1,4 Metern mit 20 Prozent gemeldet. 2017 konnte Skyharbour mit eigenen Bohrungen aus einer Vertikaltiefe von 265 Metern 5,9 Meter mit 6,0 Prozent Triuranoctoxid inklusive 1,5 Metern mit 20 Prozent nachweisen.

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Hohe Werte aus neuen Löchern

Skyharbour hatte während der Bohrkampagne im Sommer und Herbst 2021 6.598 Meter, verteilt auf 19 Löcher abgeschlossen. Dreizehn dieser Löcher waren in der „Maverick-East“-Zone niedergebracht worden, jeweils drei weitere an den Zielen „Esker“ und „Grid 19“. Dabei stehen die Analyseergebnisse von sechs Löchern aus der „Maverick East“-Zone noch aus. Von zweien gibt es jetzt schon spannende Einzelheiten.

Die „Maverick-East“-Bohrungen im Detail

Bohrloch ML21-12 war fünf Meter südlich von der Bohrung ML21-05 niedergebracht worden, die die hängende Wand der „Maverick“-Struktur durchteuft hatte. Das Loch wies auf einem Sechs-Meter-Abschnitt zwischen 282,5 bis 288,5 Metern Tiefe einen Gehalt von 0,33 Prozent Triuranoctoxid auf. Die dortige Mineralisierung liegt komplett im Grundgestein innerhalb von tonverändertem und ersetztem graphitischen Pelitgneis sowie lokalen tonveränderten oder ersetzten felsischen Intrusionen. Zusätzlich fanden sich Anreicherungen von Nickel (bis 0,74 Prozent), Kobalt (bis 0,21 Prozent) und Zink (bis 1,2 Prozent). Sowohl Sandstein als auch Grundgebirge sind zudem stark mit Bor (von über 1.000 ppm bis zu 7.900 ppm) angereichert.

Bohrloch ML21-13 war eine Anschlussbohrung an das historische Loch ML-93. Das war seinerzeit im östlichen zentralen Teil von „Maverick East“ erheblich von seinem ursprünglichen Ziel abgewichen. Das neue Loch bestätigte nun erfolgreich die Kontinuität der Vererzung in der Osthälfte von „Maverick East“. Es durchteufte eine Mineralisierung im Grundgebirge und ergab 5,7 Meter mit 0,994 Prozent Triuranoctoxid zwischen 270 und 275,7 Metern Tiefe; darin enthalten waren zwischen 273,2 und 275,7 Metern (also über ein 2,5-Meter-Intervall) Gehalte von 1,51 Prozent Triuranoctoxid. Die Mineralisierung wird von intensiven Tonalteration der graphitischen Pelit-Assemblagen begleitet und zeigte Konzentrationen mit bis zu 4.960 ppm Blei und bis 1.090 ppm Kupfer.

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Weitere Bohrungen zur Definition

Um die Geometrie des östlichen Endes der „Maverick”-Zone weiter zu definieren, wurden die beiden Löcher ML21-14 und ML21-15 angelegt. Ersteres diente zum Testen der aus ML20-13 gemeldeten Mineralisierung (11,3 Meter mit 0,24 Prozent Triuranoctoxid). ML21-15 war eine Nachfolgebohrung zum historischen Loch ML-533. Auch dieses war damals 25 Meter entlang des Streichens von seinem Ziel abgewichen.

Die beiden Löcher wurden bis in die Tiefe gebohrt und durchteuften dabei erwartungsgemäß die vielversprechende Verwerfung und Geologie, die bislang in der „Maverick East“-Zone identifiziert worden war. Die detaillierte geochemische Analyse für diese beiden Bohrungen ist noch nicht abgeschlossen. Skyharbour wird diese nachmelden, sobald sie zusammengestellt und interpretiert wurden.

Die vier Bohrlöcher ML21-16 bis ML21-19 schließlich waren am Ostende von „Maverick East“ angelegt worden, um dort die Verbindungen und Erweiterungen der Mineralisierung in dem Intervall zwischen den beiden mineralisierten Zonen zu ermitteln. Auch hier stehen die geochemischen Ergebnisse für die Bohrungen noch aus; erfolgreich nachgewiesen wurden indes die Beziehungen und die Komplexität der Geologie und Struktur des Gebietes.

Das Fazit: Wesentliche Bereiche des 4,7 Kilometer langen, sogenannten „Maverick-Korridors“ müssen durch weiter systematische Bohrungen untersucht werden. Tatsächlich ist entlang des Streichens und in der Tiefe im Grundgestein weiteres starkes Entdeckungspotenzial gegeben.

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Bohrungen im Zielgebiet „Grid 19”

Abgesehen von der hochgradigen „Maverick“-Zone verfügt das Projekt über weitere mineralisierte Ziele, die Potenzial für bedeutende Entdeckungen aufweisen. Dazu gehört das „Grid 19“-Areal. Dort war mit den Erkundungsbohrungen ML21-07 bis ML21-09 erstmals die Identifikation zweier vielversprechender EM-Leiter gelungen. Jedes der Bohrlöcher schnitt vielversprechende alterierte, graphitische und sulfidhaltige Grundgebirgslithologien die von anomalen Werten von Bor (bis 1.290 ppm, Thorium (bis 445 ppm), Nickel (bis 500 ppm), Vanadium (bis 350 ppm) und Uran (bis 421 ppm) begleitet wurden.

Drei Löcher am Leiter

In den zentralen Teil des am weitesten westlich gelegenen, sogenannten „Slice-Pond“-Leiters, war das Loch ML21-07 gebohrt worden. Es durchteufte eine variabel ausgebleichte und lokal zerklüftete Sandsteinsäule, die Granitgneis und ein beträchtliches Paket cordierithaltigen, graphitischen Pelitgneis und weitere Metasedimente überlagert. Besonders bemerkenswert war dabei ein Abschnitt über einen Meter 263,1 Metern, etwa 70 Meter unterhalb der Diskordanz im Grundgebirge, der 0,05 Prozent Triuranoctoxid ergab. Sandgestein und Grundgebirge sind mit bis zu 1.290 ppm Bor angereichert, weiterhin weist das Grundgebirge erhöhte Gehalte an wichtigen Anzeiger-Elementen auf, darunter Thorium (bis 242 ppm), Vanadium (bis 421 ppm) und Kupfer (bis 334 ppm).

Am Südende des „Slice Pond”-Leiters wurde Loch ML21-09 niedergebracht. Auch von diesem wurde ein umfangreiches Paket aus zerklüftetem, verworfenem beziehungsweise graphitischem pelitischen Gneis 65 Meter unterhalb der Diskordanz durchteuft. Auch hier ist die Geochemie der oberhalb gelegenen Sandsteinsäule auffällig: Die oberen 70 Meter zeigen anomale Uran- und Bor-Werte von 7,54 ppm Uran (Teilaufschluss) und 161 ppm Bor in Mischproben. Die unteren 30 Meter der Sandsteinsäule weisen ebenfalls anomale Uranwerte auf. All diese Ergebnisse stehen im Zusammenhang mit verrußten Verwerfungen und Ausbleichungen des Sandsteins.

Bohrung ML21-08 wurde am Südende des östlichen Leiters von „Grid 19“ angelegt. Auch dieses Loch durchteufte ein bedeutendes Paket von sulfidreichem und cordierithaltigem beziehungsweise graphitischem pelitischem Gneis sowie Kalksilikaten, wobei dieses Paket östlich geschert und verworfen ist. Der Abschnitt hat eine Mächtigkeit von etwa 90 Metern; sein Beginn liegt etwa 100 Meter unterhalb der Diskordanz. Das dortige Grundgestein ist lokal geschert, zerklüftet und zeigt Anomalien bezüglich Bor (265 ppm), Nickel (500 ppm) und Kupfer (158 ppm).

Anreicherungen von Sandstein mit Uran und Bor sind ungewöhnlich. Ähnliche Werte werden daher üblicherweise mit den bedeutenden Uranmineralisierungen des Athabasca-Beckens in Verbindung gebracht.

Bohrungen in der „Esker”-Zone

In diesem Bereich stellten die Löcher ML21-06 und ML21-10 Anschlussbohrungen an das historische Bohrloch MT-04 aus den Achtzigerjahren dar. Dies hatte eine stark anomale Sandsteingeochemie aufgedeckt. ML21-06 ging allerdings oberhalb der Diskordanz verloren und wurde daher von ML21-10 fortgesetzt.

Tatsächlich enthält die Sandsteinsäule in beiden Löchern bedeutende Abschnitte zwischen 10 bis 30 Metern Mächtigkeit, die mäßig bis stark gebleicht waren. Das Grundgestein setzt sich aus chloritisch gescherten bis mylonitischen graphitischen und nicht-graphitischen pelitischen Gneisen zusammen. Es ist örtlich mit bis zu 502 ppm Bor, bis 180 ppm Vanadium und bis 373 pp, Kupfer angereichert.

Das dritte Bohrloch ML21-11 brachte den Anschluss an das ebenfalls aus den Achtzigern stammende, historische Loch MT-10. Dieses enthielt seinerzeit lokale Abschnitte mit verworfenem und geblichenem Sandstein. Das Grundgestein besteht aus felsischen Intrusionen und pelitischem und graphitischem pelitischem Gneis und ist örtlich von Verwerfungen, Brüchen und Chlorit-Alteration betroffen. Es bestehen Anomalitäten bezüglich Vanadium (bis 394 ppm), Kupfer (bis 239 ppm) und Nickel (bis 159 ppm). Im Grundgestein finden sich außerdem Anreicherungen von Bor: In etwa 60 Prozent der beprobten Abschnitte liegen die Werte zwischen 101 und 408 ppm.

 
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