Angesichts der glanzlosen Erholung in den USA bleibt die Lage an den Finanzmärkten angespannt. Gold steigt auf ein neues Rekordhoch und US-Staatsanleihen bleiben gefragt. Asien erhält etwas Rückenwind durch gute Konjunkturdaten aus China, während die US-Index-Futures bereits wieder Richtung Süden tendieren. US-Präsident Trump wird morgen um 15:00 Uhr Ortszeit Ostküste seine Zolltarife bekannt geben. Er sagte, dass die Zölle niedriger sein werden als das, was andere Länder von den USA verlangen, und in einigen Fällen „viel niedriger“. Unterdessen berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Regierungskreise, dass es genau anders kommen wird. Insofern dürfte Europa auf der Stelle treten.
Die gestrigen Kursgewinne des S&P 500 waren hauptsächlich auf Käufe zum Monatsende und Positionierungen in Indexoptionen zurückzuführen. Die Fundamentaldaten bestätigen ein stagflationäres Umfeld, und die Anleihemärkte preisen dies bereits ein. Ab Freitag befinden sich 90 Prozent der US-Unternehmen in der Blackout-Periode vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen, in der sie ihre Unternehmenskommunikation einschränken und auch Aktienrückkäufe reduzieren. Blackrock-Chef Larry Fink greift die Sorgen der Anleger in einem 27-seitigen Investorenbrief auf und will Mut machen: "Ich höre es von fast jedem Kunden, fast jedem Manager, fast jedem Menschen, mit dem ich spreche: Sie machen sich mehr Sorgen um die Wirtschaft als je zuvor. Ich verstehe, warum. Aber wir haben solche Momente schon oft erlebt. Und irgendwie finden wir langfristig immer eine Lösung."
Manche Investoren blicken nicht nach vorne, sondern zurück in die Geschichte und erinnern sich an die berüchtigten Smoot-Hawley-Zölle von 1930, die lange als warnendes Beispiel vor Protektionismus galten, da sie die wirtschaftliche Depression verlängerten. Jetzt setzt Donald Trump darauf, dass sich die Welt so verändert hat, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Die „reziproken“ Zölle und anderen Abgaben, die er am morgigen „Tag der Befreiung“ einführen will, sollen einen größeren Teil des Handels abdecken als die Zölle von 1930. Trumps Agenda hat auch die amerikanische Wirtschaft gespalten. Die US-Handelskammer warnt davor, dass kleine Unternehmen besonders hart getroffen werden. Sogar Tesla (NASDAQ:TSLA) - dessen CEO Elon Musk Trumps „Elefanten im Porzellanladen“-Stil öffentlich unterstützt - hat zur Vorsicht gemahnt. Stahlproduzenten und einige bekannte Verbrauchermarken begrüßten jedoch die Aussicht auf höhere US-Zölle, da sie sich über einen unfairen Zustrom von Importen beschwerten.
Die asiatischen Aktienmärkte erholen sich. In Tokio bremst die vierteljährliche Tankan-Umfrage, die eine Eintrübung der Konjunkturstimmung anzeigt. Der Index fiel auf den tiefsten Stand seit einem Jahr, während steigende Inflationserwartungen auf weitere Zinserhöhungen hindeuten. In Japan, Südkorea, Taiwan und Thailand ging die Industrieaktivität im März im Vorfeld der angekündigten US-Zölle zurück. In Seoul stützte jedoch ein überraschend starkes Exportwachstum im März die Märkte. In China sorgt der Caixin-Einkaufsmanagerindex für die Industrie für positive Impulse, da er im März leicht gestiegen ist und sich weiterhin im expansiven Bereich bewegt.
Die gestrige Kurserholung in den USA blieb anämisch. Vor allem die großen Technologiewerte schienen nicht auf die Beine zu kommen, nicht zuletzt wegen des gescheiterten Börsengangs des KI-Unternehmens Coreweave, der als weiteres Indiz für das Platzen der KI-Blase gewertet wird.
Möglicherweise eher kurzfristiger Natur, aber dennoch Inflationsängste schürend, könnte sich der Anstieg der Ölpreise auswirken. Trumps Kritik an Russland und die Androhung höherer Strafzölle gegen Länder, die russisches Öl importieren, wirken ebenso wie seine Drohung, den Iran zu bombardieren, sollte es keine Fortschritte beim Atomabkommen geben.
Der APX legt sieben auf neutrale minus neun Punkte zu. Aktienindizes, Volatilität und EMMA-Anleihen helfen.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
Die gestrigen Kursgewinne des S&P 500 waren hauptsächlich auf Käufe zum Monatsende und Positionierungen in Indexoptionen zurückzuführen. Die Fundamentaldaten bestätigen ein stagflationäres Umfeld, und die Anleihemärkte preisen dies bereits ein. Ab Freitag befinden sich 90 Prozent der US-Unternehmen in der Blackout-Periode vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen, in der sie ihre Unternehmenskommunikation einschränken und auch Aktienrückkäufe reduzieren. Blackrock-Chef Larry Fink greift die Sorgen der Anleger in einem 27-seitigen Investorenbrief auf und will Mut machen: "Ich höre es von fast jedem Kunden, fast jedem Manager, fast jedem Menschen, mit dem ich spreche: Sie machen sich mehr Sorgen um die Wirtschaft als je zuvor. Ich verstehe, warum. Aber wir haben solche Momente schon oft erlebt. Und irgendwie finden wir langfristig immer eine Lösung."
Manche Investoren blicken nicht nach vorne, sondern zurück in die Geschichte und erinnern sich an die berüchtigten Smoot-Hawley-Zölle von 1930, die lange als warnendes Beispiel vor Protektionismus galten, da sie die wirtschaftliche Depression verlängerten. Jetzt setzt Donald Trump darauf, dass sich die Welt so verändert hat, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Die „reziproken“ Zölle und anderen Abgaben, die er am morgigen „Tag der Befreiung“ einführen will, sollen einen größeren Teil des Handels abdecken als die Zölle von 1930. Trumps Agenda hat auch die amerikanische Wirtschaft gespalten. Die US-Handelskammer warnt davor, dass kleine Unternehmen besonders hart getroffen werden. Sogar Tesla (NASDAQ:TSLA) - dessen CEO Elon Musk Trumps „Elefanten im Porzellanladen“-Stil öffentlich unterstützt - hat zur Vorsicht gemahnt. Stahlproduzenten und einige bekannte Verbrauchermarken begrüßten jedoch die Aussicht auf höhere US-Zölle, da sie sich über einen unfairen Zustrom von Importen beschwerten.
Die asiatischen Aktienmärkte erholen sich. In Tokio bremst die vierteljährliche Tankan-Umfrage, die eine Eintrübung der Konjunkturstimmung anzeigt. Der Index fiel auf den tiefsten Stand seit einem Jahr, während steigende Inflationserwartungen auf weitere Zinserhöhungen hindeuten. In Japan, Südkorea, Taiwan und Thailand ging die Industrieaktivität im März im Vorfeld der angekündigten US-Zölle zurück. In Seoul stützte jedoch ein überraschend starkes Exportwachstum im März die Märkte. In China sorgt der Caixin-Einkaufsmanagerindex für die Industrie für positive Impulse, da er im März leicht gestiegen ist und sich weiterhin im expansiven Bereich bewegt.
Die gestrige Kurserholung in den USA blieb anämisch. Vor allem die großen Technologiewerte schienen nicht auf die Beine zu kommen, nicht zuletzt wegen des gescheiterten Börsengangs des KI-Unternehmens Coreweave, der als weiteres Indiz für das Platzen der KI-Blase gewertet wird.
Möglicherweise eher kurzfristiger Natur, aber dennoch Inflationsängste schürend, könnte sich der Anstieg der Ölpreise auswirken. Trumps Kritik an Russland und die Androhung höherer Strafzölle gegen Länder, die russisches Öl importieren, wirken ebenso wie seine Drohung, den Iran zu bombardieren, sollte es keine Fortschritte beim Atomabkommen geben.
Der APX legt sieben auf neutrale minus neun Punkte zu. Aktienindizes, Volatilität und EMMA-Anleihen helfen.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).