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Wasserstoffautos: Auslaufmodell mit Resthoffnung
Trotz hochtrabender Ankündigungen – wie jüngst von BMW-Chef Oliver Zipse – ist der Traum vom Wasserstoffauto in Europa faktisch tot. Während BMW (ETR:BMWG) bis 2028 ein Serienmodell auf den Markt bringen will, haben fast alle anderen Autobauer längst aufgegeben: Audi, Mercedes (ETR:MBGn), VW (ETR:VOWG), Renault (EPA:RENA) und Opel (NYSE:GM) haben ihre Projekte eingestellt. Nur Toyota (TYO:7203) und Hyundai (KS:005380) halten noch an ihren Modellen fest – weltweit randständig.
Kaum Autos, kaum Tankstellen, kein Markt
In Deutschland wurden im ersten Quartal 2025 gerade einmal acht neue Wasserstoffautos zugelassen. Insgesamt sind nur rund 1800 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle unterwegs – bei über 49 Millionen Pkw. Gleichzeitig schrumpft das Tankstellennetz: Marktführer H2 Mobility schließt 22 seiner ohnehin wenigen Stationen. In Österreich gibt es gar keine öffentlichen Wasserstoff-Tankstellen mehr.
Krepieren Wasserstoff-Aktien jetzt genauso wie Cannabis-Aktien?
Einst verheißungsvoll gestartet und am Ende Kapital vorwiegend von Kleinanlegern total vernichtet. Setzt man als Anleger von Aktien wie NelASA, Bloom Energy und Plug Power (NASDAQ:PLUG) auf eine tote Branche? Sollte sich jeder retten, der es noch kann? Diese Frage beantworten wir in unserer Video-Analye:
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Im 3-Jahres-Vergleich wäre eine Investition in den S&P 500 deutlich besser gewesen als in den Wasserstoff-Sektor. Nicht nur NelASA sieht im direkten Vergleich äußerst schlecht aus, auch die Benchmarkt aus der Branche schneidet extrem schwach ab.
Technologie mit verpasstem Durchbruch
Die Idee war einst vielversprechend: Wasserstoffautos erzeugen Strom an Bord, fahren emissionsfrei und lassen sich schnell betanken. Doch die Technik ist teuer, ineffizient und umständlich. Sie konnte nie mit batterieelektrischen Autos mithalten, die inzwischen in Ladezeit, Reichweite und Infrastruktur klar überlegen sind. Moderne Akkus laden heute in Sekunden für mehrere Kilometer. Wasserstoff hat hier keine Chance mehr.
Der Markt hat längst entschieden
H2 Mobility hat seine Strategie längst geändert: Statt auf Pkw konzentriert man sich auf Nutzfahrzeuge. Denn für Busse und Lkw auf Langstrecke könnte Wasserstoff vereinzelt sinnvoll sein: Große Reichweiten, wenig Ladeinfrastruktur. Doch selbst dort setzt ein Großteil der Branche auf Batterien.
EU-Vorgaben als letzte Hoffnung?
BMW hofft nun auf politische Hilfe aus Brüssel. Die EU verlangt bis 2030 den Ausbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes. Doch ob sich daraus echte Nachfrage ergibt, ist fraglich. Denn klar ist: Ohne Autos gibt es keine Tankstellen, und ohne Tankstellen keine Autos.
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