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Die US-Wirtschaft dürfte im kommenden Monat einen moderaten Rückgang des Wachstums im dritten Quartal GDP melden. Darauf deutet laut CapitalSpectator.com der Median mehrerer Nowcasts hin.
Für den Zeitraum von Juli bis September erwarten diese Nowcasts einen annualisierten Anstieg der Wirtschaftsleistung von 2,2 %. Sollte sich diese Schätzung bestätigen, wäre das ein deutliches Abbremsen gegenüber dem kräftigen Plus von 3,3 % im zweiten Quartal. Das Bureau of Economic Analysis, die Statistikbehörde des US-Handelsministeriums, wird seinen offiziellen Bericht zum BIP des dritten Quartals am 30. Oktober veröffentlichen.

Die mittlere Prognose von 2,7 % für das 3. Quartal wurde nach der am 22. August veröffentlichten Schätzung von 1,7 % nach oben revidiert.
Gleichzeitig bestätigen aktuelle Wirtschaftsberichte die Abkühlung, die sich auch in der Medianprognose widerspiegelt. So gingen etwa die Stellenangebote in den USA im Juli zurück und fielen auf ein Niveau, das nahe dem Tiefpunkt der vergangenen viereinhalb Jahre liegt – ein klares Signal für eine Abkühlung am Arbeitsmarkt.
Auch der schwache Beschäftigungsaufbau im August ist für die Einschätzung der Konjunktur entscheidend. Ökonomen hatten im Konsens einen Zuwachs der Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft um 77.000 erwartet (Econoday.com). Mit tatsächlich nur 54.000 Neueinstellungen wurde jedoch der vierte Monat in Folge ein sehr verhaltenes Wachstum verzeichnet – und das schwächste im gleitenden Viermonatszeitraum seit Beginn der Pandemie.
Die Fed Funds Futures preisen derzeit nahezu sicher eine Zinssenkung bei der nächsten Sitzung am 17. September ein. Der weitere schwache Arbeitsmarktbericht am Freitag dürfte diese Erwartung noch verstärkt und die Annahme untermauert haben, dass die US-Notenbank vor einem Kurswechsel hin zu einer lockereren Geldpolitik steht.
„Ich habe deutlich gemacht, dass wir bei der nächsten Sitzung die Zinsen senken sollten“, sagte US-Notenbanker Christopher Waller am Mittwoch in einem Interview mit CNBC. „Wir sollten dem Abschwung am Arbeitsmarkt zuvorkommen, denn wenn er einmal einsetzt, geht es in der Regel sehr schnell bergab.“
