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Adtran Networks rutscht in Verlustzone - schwache Nachfrage im Schlussquartal

Veröffentlicht am 27.02.2024, 07:55
© Reuters.
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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Telekomausrüster Adtran (NASDAQ:ADTN) Networks (früher Adva (ETR:ADVG) Optical) hat im Schlussquartal 2023 eine schwache Nachfrage zu spüren bekommen. Der Umsatz fiel von Oktober bis Dezember im Jahresvergleich um knapp 40 Prozent auf 118,5 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um etwas mehr als 60 Prozent auf knapp 9,3 Millionen Euro gesunken. Die Entwicklung kommt nicht unerwartet, da Unternehmenschef Tom Stanton bereits im Sommer ein schwaches Geschäft im zweiten Halbjahr angekündigt und damals auch die Umsatz- und Gewinnprognose stark gesenkt hatte.

Unter dem Strich stand im Schlussquartal ein Nettoverlust von 22,7 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Adtran Networks noch einen Überschuss von knapp 3,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit rutschte das Unternehmen auch im Gesamtjahr in die roten Zahlen.

"Umsatz und Rentabilität lagen im vierten Quartal im erwarteten Bereich", erklärte Unternehmenschef Tom Stanton. Trotz des makroökonomischen Umfelds und eines Abbaus von hohen Lagerbeständen bei Kunden sei die Nachfrage grundsätzlich aber intakt. Service-Provider verfolgten weiterhin die gleichen Ziele wie bisher, nämlich den Ausbau ihrer Glasfaserkapazitäten und die Erhöhung der Bandbreite.

Adtran Networks gehört seit einiger Zeit zum US-Konzern Adtran Holdings . Der US-Konzern ist wegen der Übernahme ebenfalls im SDax gelistet. Adtran Holdings legte am Dienstag ebenfalls vorläufige Zahlen für das vierte Quartal vor. Der Umsatz ging zurück und es fiel ein Verlust an.

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