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Bundesbank - Versicherer und Schattenbanken gehen riskantere Investments ein

Veröffentlicht am 20.04.2020, 12:00
© Reuters.

Frankfurt, 20. Apr (Reuters) - Versicherer, Pensionskassen und Schattenbanken setzen laut Bundesbank wegen der anhaltenden Phase ultratiefer Zinsen immer stärker auf riskantere Investments. Bei Versicherern und Pensionskassen dürften dafür vor allem hohe Zinsgarantien an ihre Kunden eine Rolle spielen, schreibt die Bundesbank in ihrem am Montag veröffentlichten jüngsten Monatsbericht. Bei den noch wenig regulierten Schattenbanken, zu denen etwa spezielle Finanzierungsgesellschaften, Hedge- und Investmentfonds zählen, spiele die Suche nach Rendite eine wichtige Rolle. "Zusammengenommen verhärten sich somit die Indizien für eine höhere Risikoübernahme in diesen beiden Sektoren." In ihrem Bericht untersuchte die Bundesbank, inwieweit sich die Investment-Portfolios wichtiger Akteure der Finanzwirtschaft seit 2010 verändert haben.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält bereits seit Jahren ihren Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Darüber hinaus hat sie seit 2014 Negativzinsen eingeführt. Bankhäuser müssen seitdem Strafzinsen zahlen, wenn sie über Nacht überschüssige Gelder bei der Notenbank parken. In Deutschland klagen Banken schon seit längerem, dass die anhaltenden Niedrigzinsen an ihren Gewinnen nagen.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hatte sich erst kürzlich besorgt über eine zunehmende Risikobereitschaft von Investoren auf den Kreditmärkten geäußert. Dabei verwiesen auch sie auf den seit der Finanzkrise 2008 kräftig angewachsenen Schattenbankensektor.

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