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DAX-Futures rutschen ins Minus - Wall Street und Coronavirus-Fallzahlen belasten

Aktien20.03.2020 22:19
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© Reuters.

von Robert Zach

Investing.com - Die DAX-Futures, die in der Spitze um knapp 600 Punkte gestiegen waren, gaben diese Gewinne zum Ende des Tages wieder ab. Ein erneuter Kurssturz an der Wall Street sowie steigende Coronavirus-Fallzahlen und Ausgangsbeschränkungen in Deutschland machten den Futures-Händlern einen dicken Strich durch die Rechnung. Zudem rechnet der IWF mit "ziemlich schweren" Auswirkungen der Pandemie auf die Weltwirtschaft.

Der DAX-Futures verlor kurz vor 22 Uhr (MEZ) 34,50 Zähler oder 0,40 Prozent auf 8.575 Punkte. Der Kassa-Dax schloss nach anfänglichen Startschwierigkeiten den Tag mit einem Plus von 3,70 Prozent bei 8.928,95 Punkten.

In Deutschland nahm die Zahl der Infizierten auf 19.848 bestätigte Coronavirus-Infektionen zu. Das geht aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität hervor. Damit überholt Deutschland den Iran. Weltweit gibt es 258.419 Patienten. Die Zahl der Genesungen liegt bei 87.377, die Zahl der Todesfälle bei 11.277.

Vor allem die schwache Wall Street hatte den DAX-Futures im nachbörslichen Handel schwer belastet. Rezessionssorgen und steigende Covid-19-Infektionen beförderten den US-Leitindex Dow Jones 4,55 Prozent oder 913 Punkte nach unten. Der S&P-500-Index verlor 4,78 Prozent. Beide Aktienindizes erlitten ihre schlechteste Woche seit 2008.

Die Ökonomen von Goldman Sachs (NYSE:GS) prognostizieren, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal um 24 Prozent schrumpfen wird, nach einem Wachstumsclip von minus 6 Prozent im ersten Quartal. Danach soll es mit Wachstumsraten von 12 Prozent im dritten Quartal und 10 Prozent im vierten Quartal wieder aufwärts gehen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet derweil mit "ziemlich schweren" Auswirkungen der Pandemie auf die Weltwirtschaft, wie Reuters berichtete. Durch eine lange Wachstumsphase und hohe Beschäftigung im Vorfeld dürfte der aktuelle Schock aber abgefedert werden können, sagt IWF-Strategiechef Martin Mühleisen.

Unterdessen senken die Zentralbanken auf der ganzen Welt weiter kräftig ihre Zinsen: u.a. die Bank of England, die südafrikanische Zentralbank, die Norges Bank, die Zentralbank der Philippinen, die Zentralbank Taiwans, die Bank of Thailand, die Zentralbank Mexikos und die brasilianische Zentralbank reduzierten in den letzten 48 Stunden ihre Leitzinsen.

Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Solvecon Invest GmbH, glaubt, dass diese Zinssenkungen anhalten und dauerhafter sein werden, als derzeit antizipiert. "Das Thema Anlagenotstand wird absehbar viel virulenter als es je gewesen ist!"

Hinweis: Hier geht es zur Seite mit den Futures-Kursen, hier zum DAX-Chart, hier zur technischen DAX-Übersichtsseite und hier zu den DAX-Einzelwerten. Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse des Tages finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

DAX-Futures rutschen ins Minus - Wall Street und Coronavirus-Fallzahlen belasten
 

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Kommentare (4)
Ralph Lettow
Ralph Lettow 21.03.2020 2:29
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Freie Welt - ade. Die Virusbombe ist eingeschlagen und hat der westlichen Welt die Freiheit genommen, die Wirtschaft bricht zusammen und statt Reisefreiheit gibt es nun Stubenarrest. Der ungeliebte Mittelstand und die unanständigen Selbstständigen werden ausgerottet - „Hilfs“-Kredite die keiner von denen jemals bekommt, da alle Pleite sind bovor der erste Euro über die bürokratischen Hürden kullert.Die mächtigen Großunternehmen werden an die Kandarre genommen und müssen Zinsen zurückzahlen wofür es doch gar keine Zinsen mehr gibt. Dafür aber bald genug Erntehelfer im eigenem Land - in den nächsten Wochen oder Monaten vielleicht der einzige Weg ungestraft an die frische Luft zu gehen.
Salih Kilic
Salih Kilic 21.03.2020 0:55
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Ich glaube es wird noch einen letzten Aufschwung bis 2025 bis 2030 geben, aber diesen Aufschwung sollte man ausnutzen um aus Deutschland zu fliehen!!!
Ron Ald
Ron Ald 21.03.2020 0:55
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woran machst du diesen Glauben fest? mir würde dieses Szenario gut passen. Vielleicht wird es schon jetzt einen kompletten Crash geben? Vielleicht wird dieses System auch noch Jahrzehnte weiter am Leben erhalten?
Roberto Rogler
Roberto Rogler 21.03.2020 0:05
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GS sind Kasper die noch im Dezember gesagt haben man soll unbedingt Aktien kaufen. Die Finanzprofis sind schon immer Schrott
Steffen Gamer
Steffen Gamer 20.03.2020 22:28
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So lange wir ein globales Problem haben, werden auch keine Finanzspritzen helfen.Diese verpuffen imnu. Dunkle Zeiten stehen an.
 
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