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Erwarteter Anstieg der Ökostrom-Umlage scheint sich zu bestätigen

Veröffentlicht am 01.09.2013, 15:28
Aktualisiert 01.09.2013, 15:32
BERLIN (dpa-AFX) - Der befürchtete Anstieg der Ökostrom-Umlage und damit der Energiekosten scheint sich zu bestätigen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' geht die Bundesregierung inzwischen davon aus, dass die Umlage von derzeit 5,3 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr auf 6,2 bis 6,5 Cent steigen wird. Das wäre ein Anstieg um etwa 20 Prozent. Auch die Umlage zur Finanzierung der Stromnetze wird demnach um 0,2 bis 0,4 Cent pro Kilowattstunde teurer.

Fachleute waren schon seit längerem davon ausgegangen, dass die Ökostrom-Umlage im kommenden Jahr bei 6,0 bis 6,5 Cent liegen könnte. Teilweise war sogar ein Wert von 7 Cent genannt worden. Die vier Übertragungsnetzbetreiber müssen die neue Umlage bis zum 15. Oktober veröffentlichen.

Laut 'Spiegel' will die von der Bundesregierung beauftragte Monopolkommission am Donnerstag ein Sondergutachten zur Energiewende vorlegen. Darin sprächen sich die Experten für einen Systemwechsel aus. Ihr Modell sehe vor, dass die Regierung den Energieversorgern eine Ökostrom-Quote von zunächst 27,5 Prozent vorschreibt. Stichtag für die Einführung wäre der 1. Januar 2015. Die Quote würde dann Jahr für Jahr erhöht, bis 2020 dann 35 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien bezogen werden könnten. Aus welcher Quelle der grüne Strom stammt, solle den Versorgern überlassen werden. Auf diese Weise, so die Monopolkommission, werde der Wettbewerb zwischen Windkraft, Photovoltaik und Biomasse angekurbelt./sk/DP/mne

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