Knapp 96 Millionen Dollar für Starbucks-Chef

Veröffentlicht am 26.01.2025, 13:56
Aktualisiert 26.01.2025, 17:59
© Reuters.

SEATTLE (dpa-AFX) - Die Kaffeehaus-Kette Starbucks (NASDAQ:SBUX) schwört so sehr auf ihren neuen Chef Brian Niccol, dass sie sich seine Verpflichtung 80 Millionen Dollar extra kosten ließ. Niccol bekam Starbucks-Aktienoptionen in diesem Wert, weil er durch den Wechsel das Anrecht auf ein ähnliches Paket bei seinem vorherigen Arbeitgeber verlor, der auf mexikanisches Essen spezialisierten Fast-Food-Kette Chipotle.

Niccol wurde am 9. September auf den Chefposten von Starbucks berufen. Seine Vergütung für das am 29. September abgelaufene Geschäftsjahr bezifferte die Kaffeehauskette auf insgesamt 95,8 Millionen Dollar (rund 91,2 Mio Euro). Das Grundgehalt machte davon gut 61.500 Dollar aus, wie aus Unterlagen für die Hauptversammlung hervorgeht. Zudem gab es einen Bonus von fünf Millionen Dollar sowie in weiteres Aktienpaket im Wert von zehn Millionen Dollar.

Starbucks hat Probleme: Kunden gaben zuletzt weniger in den Lokalen aus. Niccol kündigte an, er wolle die Kette wieder stärker auf Kaffee statt anderer Produkte ausrichten und den Aufenthalt in den Filialen angenehmer machen. Zu den Veränderungen gehört in den USA auch, dass man sich wieder etwas kaufen muss, um sich in einem Starbucks länger aufhalten zu dürfen.

Aktuelle Kommentare

Der Gehalts-Wahnsinn scheint offensichtlich grenzenlos. Eine Einkommens-Steuer von 90% oder mehr wäre natürlich eine angemessene Reaktion für diese Dekadenz.
Marius Podolak Man darf sich schon fragen, ob Jemand in der Position wirklich so viel mehr weiss und es das Wert ist. Jedoch gibt es gleiches auch bei Fussballern... Es ist letztendlich Angebot und Nachfrage.
Marius Podolak 90% ist heftig,. 10% wären super auch für fusdballer. Aber das Geld darf dann nicht direkt an den Staat sondern sollte direkt an soziale Einrichtungen/ Gesundheitswesen etc. gehen... gerne auch mit dem Hintergrund dass dann ein Krankenhaus weiss dass bspw. Müller den Betrag x abgegeben hat... Image gut... Gesundheitswesen gut ... win win
Marius Podolak OMG, ich bin ziemlich genau das komplette Gegenteil von einem Linken. :-) Aber solche Gehälter sind Dekadenz pur und haben NICHTS mit besonderen Fähigkeiten zu tun. Ich könnte jetzt behaupten, ich mach's für 10 % dessen und keineswegs schlechter. Allerdings habe ich es gar nicht (mehr) nötig für andere zu arbeiten. Und ein Schmarotzer bin ich schon garnicht. Eher jemand, der leider zuviel Steuern zahlt.
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