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Stifel: Bitcoin bei 15.000 Dollar als Bodenbildungssignal für Aktien

Aktien 12.05.2022 11:23
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Investing.com - Der Sturzflug bei Bitcoin geht weiter. Die nach Marktanteil wichtigste Kryptowährung der Welt, die im November noch eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion Dollar auf sich vereint hatte, rast fast ungebremst gen Süden. Und ein Ende der Talfahrt ist laut dem US-Finanzhaus Stifel wegen der strafferen monetären Bedingungen nicht in Sicht.

Auf Investing.com fiel Bitcoin mit 26.500 Dollar auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020. Anschließend setzte eine moderate Gegenbewegung ein, die den Digitalwert wieder in die Nähe der 28.000-Dollar-Marke brachte. Zuletzt verlor BTC knapp 9 Prozent auf 27.940,5 Dollar.

Parallel zum Bitcoin-Absturz geht auch am Aktienmarkt so richtig die Bären-Post ab. So ist der Nasdaq-100-Index, der sich aus den 100 Nasdaq-Composite-Werten mit der höchsten Marktkapitalisierung zusammensetzt, am Mittwoch um mehr als 3 Prozent auf 11.967,56 Punkte eingebrochen. Mittlerweile ist der Tech-Index wieder auf dem Stand vom November 2020. Mit einem Kursminus von 26,6 Prozent befindet sich der Nasdaq 100 per Definition nun offiziell in einem Bärenmarkt.

Hauptgrund für den Absturz der einstigen Senkrechtstarter ist der aggressive geldpolitische Kurswechsel der US-Notenbank Fed, der zur Inflationsbekämpfung längst überfällig war. Sehen mochte das natürlich niemand, aber spätestens als US-Präsident Joe Biden im November 2021 den Kampf gegen die höchste Inflation seit 40 Jahren zur obersten Priorität erklärte, hätte der eine oder andere Anleger den Wink mit dem Zaunpfahl erkennen müssen, dass die Fed schon bald die Bowle entfernen könnte.

Mittlerweile hat die Federal Reserve die Zinsen in zwei Schritten um insgesamt 75 Basispunkte erhöht - und weitere sollen folgen. Im Juni und Juli werden marktseitig weitere Zinserhöhungen von insgesamt 100 Basispunkten eingepreist. Der Realzins rangiert inzwischen wieder im positiven Bereich, nachdem er während der Corona-Krise deutlich unter minus ein Prozent gelegen hatte, was noch so richtig Öl ins Feuer goss für die Rallye bei Aktien und Kryptowährungen.

Dass sich die Finanzbedingungen in den USA bereits drastisch verschärft haben, lässt sich ganz einfach ablesen: Entweder an den Renditen für Staatsanleihen (2 Jahre, 5 Jahre, 10 Jahre oder 30 Jahre) oder an dem von der Chicagoer Fed berechneten National Financial Conditions Index (NFCI), der von -0,72 im Juli 2021 auf jetzt -0,23 hochgeschossen ist.

Bis zur Nulllinie hat der NFCI also noch etwas an Strecke zurückzulegen. Auf dem aktuellen Niveau sind die finanziellen Bedingungen zwar strenger, gestalten sich aber noch nicht feindlich. Allerdings lässt sich unschwer erahnen, welche Folgen es für Kryptos und Aktien hätte, wenn der Index tatsächlich ein enges Finanzierungsumfeld anzeigt.

Auch die Stifel-Analysten nehmen die Finanzbedingungen zum Anlass, einen weiteren Bitcoin-Absturz um 46 Prozent auf 15.000 Dollar ausgehend vom aktuellen Niveau zu prognostizieren. Unter Verweis auf eine Grafik, die sowohl den Verlauf der finanziellen Bedingungen in den USA (invers) als auch den des Bitcoin zeigt, verweisen sie auf die immer noch enorme Kluft zwischen den beiden Linien, die sich in der Vergangenheit weitgehend synchron zueinander bewegt hatten.

Bitcoin-Kursentwicklung vs US-Finanzbedingungen - Quelle: Stifel

Bitcoin sei im Vergleich zu den US-Finanzbedingungen noch immer zu teuer, behaupteten die Experten. "Wir glauben, er hat noch Raum bis zur 15.000-Dollar-Marke", zitierte CNBC-Moderator Quintanilla die Stifel-Analysten in einem Tweet. Ergo gäbe es noch etwa 5 Prozent nach unten für den Aktienmarkt, bevor eine Bodenbildung einsetzen könnte, so die Analysten weiter.

Stifel: Bitcoin bei 15.000 Dollar als Bodenbildungssignal für Aktien
 

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Kommentare (4)
Max Müller
Max Müller 12.05.2022 15:00
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Trifft so ziemlich den Bereich den ich selber auch im Blick habe. Kurz drunter würde ich trotzdem nicht ausschließen.
EisherrscherJack Frost
EisherrscherJack Frost 12.05.2022 14:16
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Ich hatte dies hier schon lange immer wieder erwähnt, das dies mit den Kryptos passieren würde. Alle die Krypto-Fans wollten dies aber nicht wahr haben. Ich möchte gar nicht wissen wie viel Kapital hier wieder durch diese von der FED aufgeblähte Kryptoblase vernichtet wurde. Und alle die immer gesagt haben das Kryptos ein Inflationsschutz währen lagen komplett daneben. Kryptos sind ein eindeutiges Risk On Asset bedeutet wenn die FED die Zinsen senkt läuft es gut, wenn die FED die Zinsen anhebt geht es abwärts, genau das selbe wie am Aktienmarkt.
Hasan Sevimli
Hasan Sevimli 12.05.2022 14:16
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Vernichtet wäre das Kapital wenn man mit hohem Risiko handelt also zum Beispiel mit Hebel Produkten wo man liquidiert werden kann. Alle anderen die ganz normal investiert sind müssen diese Phase einfach absitzen, da wurde nichts vernichtet
Eggert derLetzte
Eggert derLetzte 12.05.2022 14:16
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Wieder Mal jemand der mit seinem Unwissen prahlt! Einfach Mal "Bitcoin buying power" in die Bild-Suchmaschine seiner Wahl eingeben.
12.05.2022 14:16
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Die logik gilt nur solange man den usd als die einzig wahre wahrung ansieht, das wird sich vermutlich aber in den nachsten jahr(-zehnten) andern
EisherrscherJack Frost
EisherrscherJack Frost 12.05.2022 14:16
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Was für Unwissen? Ich muss nicht irgendeinen Suchbegriff bei Google nutzen. Der Markt gibt doch denn Hinweis selbst die Inflation ist so hoch wie schon lange nicht mehr und wo stehen bitte Bitcoin und Kryptos? Wenn es ein Inflationsschutz wäre müsste es doch jetzt alles andere outperformen oder nicht? Ach so, stimmt das tun die Kryptos ja aktuell aber wohl eher umgekehrt nennt man dann outperforming.
EisherrscherJack Frost
EisherrscherJack Frost 12.05.2022 14:16
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Gehen ganz normales Investieren sag ich ja gar nichts. Aber dann doch bitte eher in Sachen die seit Jahrhunderten existieren und funktionieren und sich nicht auf irgendein neumodisches digitales Experiment einlassen von dem niemand weiß wie es ausgehen wird. Aber gut ist euer Geld, kann sogar sein daß ihr Recht behaltet hat dann aber weniger mit Wissen zu tun sondern ist reines Zocken. Oder hat jemand von euch jemals eine vollumfängliche Fundamentalanalyse durchgeführt?
Josef Brand
Josef Brand 12.05.2022 12:44
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diese FED junkies werden sich noch wundern, nie und nimmer werden die ueber 1% gehen, alles show
Jochen Wagner
Jochen Wagner 12.05.2022 12:44
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Natürlich werden die Zinsen weiter steigen, ist doch völlig logisch. Gute Zeit zum Nachkaufen, aber das dauert noch bis Herbst.
Cleatus Drogan
Cleatus Drogan 12.05.2022 12:15
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Was ein Schwachsinn. Auf Analysten war noch nie Verlass. Außer Jim Cramer.
Vorherige Antworten anzeigen (1)
Namaste Shanti
Namaste Shanti 12.05.2022 12:15
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Und noch was: so Krypto-Jüngern wie Du es zu sein scheinst, wünsche ich den Totalverlust.
Markus Heiss
Markus Heiss 12.05.2022 12:15
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Sei doch nicht gleich so böse
Daniel Baertschi
Daniel Baertschi 12.05.2022 12:15
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Geht es Dir jetzt besser...hahaha....
Cleatus Drogan
Cleatus Drogan 12.05.2022 12:15
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Analysten haben in der aktuellen Marktsituation auch nur Glaskugeln. Kurse sind niedriger, deshalb nachkaufen :)
Jochen Wagner
Jochen Wagner 12.05.2022 12:15
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