💙 🔷 Q3 ohne Big Tech-Power? Diese Blue-Chip-Schnäppchen haben's drauf!Gratis entdecken

UNTERNEHMEN vom 20.10.2014 - 15.15 Uhr

Veröffentlicht am 20.10.2014, 15:20
UNTERNEHMEN vom 20.10.2014 - 15.15 Uhr
ALVG
-
ADSGN
-
CECG
-
SAPG
-
IBM
-

ROUNDUP 2/Schwache Quartalszahlen: IBM enttäuscht von eigener Leistung

ARMONK - Beim Computerurgestein IBM (NYS:IBM) F:IBM laufen die Geschäfte schlechter als erwartet. Im dritten Quartal fiel der Umsatz um vier Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 22,4 Milliarden Dollar (17,5 Mrd Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte. Die Aktie fiel vorbörslich um mehr als acht Prozent. Kurz zuvor hatte IBM ein milliardenschweres Minusgeschäft bekanntgegeben, mit dem es seine defizitäre Chipsparte losschlägt. Die Kosten für diesen Deal verhagelten die Quartalsbilanz zusätzlich. "Wir sind enttäuscht von unserer Leistung", sagte IBM-Chefin Ginni Rometty. Die Ergebnisse zeigten den rapiden Wandel in der IT-Industrie. "Wir haben nicht die Resultate geliefert, die wir erreichen wollten, aber gut in unseren strategischen Wachstumsfeldern agiert." Rometty setzt auf die Geschäftsfelder Cloud-Computing, Big Data, Sicherheit und mobile Dienste. IBM werde sein Geschäftsmodell weiter umbauen. "Wir beschleunigen den Wandel."

ROUNDUP 3: Schneller Cloud-Umbau belastet bei SAP Gewinnausblick - Aktie fällt

WALLDORF - Europas größter Softwarekonzern SAP F:SAP eilt weiter mit schnellen Schritten in die Cloud und will sich dabei auch nicht von schwächeren Gewinnaussichten bremsen lassen. Das noch junge Geschäft mit Mietsoftware über das Internet trägt mittlerweile das Wachstum bei den Walldorfern. Der Schönheitsfehler: Weil immer mehr Kunden das Abo-Modell wählen, entfallen die großen Einmalzahlungen für herkömmlich installierte Software, Investitionen in Rechenzentren kommen hinzu. Das Management um Vorstandschef Bill McDermott rechnet nun aus dem operativen Geschäft mit rund 200 Millionen Euro weniger Gewinn, wie das Dax-Unternehmen am Montag mitteilte.

ROUNDUP/Hannover Rück: Kfz-Versicherer drehen 2015 wieder an der Preisschraube

BADEN-BADEN - Deutsche Autofahrer müssen für ihre Kfz-Versicherung nach Einschätzung der Hannover Rück (ETR:HNR1) 2015 erneut tiefer in die Tasche greifen. Erstversicherer wie Huk Coburg und Allianz F:ALV dürften vor allem bei der Vollkasko-Versicherung erneut an der Preisschraube drehen, kündigte der weltweit drittgrößte Rückversicherer am Montag beim Branchentreffen in Baden-Baden an. Aber auch in der Teilkasko und der Haftpflicht gingen die Preise nach den Hagel- und Sturmschäden von 2013 und 2014 voraussichtlich weiter nach oben. Im Schnitt dürfte der Beitrag in der Kfz-Vollkasko um 3,0 Prozent steigen, sagte Hannover-Rück-Manager Andreas Kelb. In der Haftpflicht und Teilkasko geht er von einem Anstieg um 1,5 Prozent aus. Im laufenden Jahr sei die Kfz-Haftpflicht im Schnitt um 3,3 Prozent, die Teilkasko um 2,4 Prozent und die Vollkasko um 4,2 Prozent teurer geworden. Das Vergleichsportal Nafi hatte bei den Neukunden-Tarifen für 2015 Preissenkungen um bis zu 3 Prozent ausgemacht. Kelb erwartet jedoch, dass Bestandskunden der Versicherer stärker zur Kasse gebeten werden.

ROUNDUP/'WSJ': Investoren wollen Adidas Reebok abkaufen

NEW YORK - Adidas F:ADS nun doch bald ohne Reebok? Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" will eine Gruppe von Investoren aus Hongkong und Abu Dhabi dem Konzern Reebok abkaufen. Für die Fitnesstochter seien die Investoren bereit, rund 1,7 Milliarden Euro (2,2 Mrd US-Dollar) zu zahlen, schreibt die Zeitung am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Angebot solle bald gemacht werden. Zwar ist noch völlig unklar, ob aus dem Geschäft etwas wird, die Adidas-Aktie katapultierte das Gerücht am Montagvormittag zwischenzeitlich aber um mehr als sieben Prozent in die Höhe. Bei den Kaufinteressenten soll es sich dem Bericht zufolge um Jynwel Capital, einer Beteiligungsfirma der Milliardärsfamilie Low, sowie um Fonds, die in Verbindung zur Regierung von Abu Dhabi stehen, handeln. Eine Adidas-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren.

ROUNDUP: Philips wegen Schadensersatz und schwacher Geschäfte mit Verlust

AMSTERDAM - Der vor der Aufspaltung stehende Elektronikkonzern Philips (ASX:PHIA) (FSE:PHI1) ist in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 103 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Im Vorjahr machte Philips noch 281 Millionen Euro Gewinn. Vor allem eine Schadensersatzzahlung in den USA schlug nun ins Kontor: Wegen Patentverletzungen muss Philips knapp 470 Millionen Dollar (370 Mio Euro) berappen. Operativ war es zudem kein glänzendes Quartal. "Unsere Entwicklung war enttäuschend", räumte Konzernchef Frans van Houten am Montag ein. Den Befreiungsschlag soll nun die Ende September angekündigte Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen bringen.

ROUNDUP: Metro geht optimistisch ins Weihnachtsgeschäft

DÜSSELDORF - Der Handelskonzern Metro F:MEO hat in seinem vierten Geschäftsquartal Boden gut gemacht und blickt nun mit Zuversicht auf das startende Weihnachtsgeschäft. Nachdem in der vorangegangen Drei-Monats-Periode die Fußballweltmeisterschaft nicht den erhofften Umsatzschub gebracht hatte, gab das Unternehmen im Schlussquartal noch einmal richtig Gas. Es reichte, um die selbst gesteckten Jahresziele zu erreichen. Zu Metro gehören die gleichnamigen Großhandelsmärkte, die Elektronikhändler Media Markt und Saturn, die Lebensmittelkette Real sowie die Warenhäuser Galeria Kaufhof. Für das Geschäftsjahr 2013/14 (Ende September) meldete der Konzern am Montag nach vorläufigen Berechnungen 63 Milliarden Euro Umsatz.

ROUNDUP 2: Zugverkehr läuft wieder - Jetzt Streik der Lufthansa-Piloten

BERLIN - Nach dem bisher längsten Lokführerstreik in diesem Jahr rollen die Züge in Deutschland wieder. "Der Zugverkehr ist im Großen und Ganzen stabil angelaufen", sagte eine Bahnsprecherin am Montagmorgen. Der am Streikwochenende gültige Ersatzfahrplan habe sich bewährt und auch dazu beigetragen, dass sich der Verkehr am Montagmorgen relativ schnell normalisiert habe. Mit einzelnen Zugausfällen und Verspätungen sei dennoch zu rechnen.

^

Weitere Meldungen:

- Computerspielbranche fordert mehr Tempo bei Digitalpolitik

- ROUNDUP: Insolvenzverwalter will Schadenersatz von Solar-Millennium-Managern

- Bahn: Lokführerstreik verursacht hohen Millionenschaden

- Lufthansa: Fast alle Langstreckenflüge ab Frankfurt gestrichen

- ROUNDUP: Ebay und PayPal gehen in Deutschland in die Offensive

- ROUNDUP 2/Google: Kartellamt soll Streit mit Verlegern formal entscheiden

- Medien: Microsoft plant Fitness-Armband

- Electrolux kann sinkende Verkäufe auffangen

- Merkel setzt auf baldige Beilegung der Tarifkonflikte

- 'Winners Dream': SAP-Chef McDermott veröffentlicht sein erstes Buch

- ROUNDUP: Konkurrenzkampf hält Munich Re weiter unter Druck

- ROUNDUP: Fernmeldeunion will sich stärker für Internetzugang für alle

- Verzögerung im Prozess gegen Ex-Vorstände der BayernLB

- IPO: Australien hofft auf Milliarden durch Börsengang von Krankenversicherung

- UKRAINE/Jazenjuk: Gasstreit noch nicht beendet - Oettinger in Kiew erwartet

- Boomender Onlinehandel lässt UPS in Europa aufstocken

- Französische Oddo übernimmt Handelshaus Seydler von Close Brothers

- Morphosys meldet weiteren Erfolg aus Kooperation mit Novartis

- Weselsky: Bahn muss für alle GDL-Mitglieder verhandeln

- Bahnvorstand Weber: GDL muss sich endlich kompromissbereit zeigen

- Beamtenbund prüft Unterstützung für Streikkasse der GDL

°

/stb

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.