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Eine Woche der Konsolidierung am Deutschen Aktienmarkt hat die Emotionen vom Jahresstart wieder abklingen lassen. Immerhin waren rund 600 Punkte Kursplus zu verdauen, welche im DAX angelaufen waren. Schwungvoll wurde daher erst genau eine Woche nach dem Jahreshoch dieser Bereich erneut angelaufen und hat vorerst weiter Bestand.
Die Zurückhaltung am Aktienmarkt sah man ebenso am Handelsvolumen und in der Volatilität. Während es zum Jahresstart noch Tagesschwankungen von teilweise mehr als 200 Punkten gab, so war die Vorwoche sogar an einem Tag von 70 und einem Anderen von 60 Punkten intraday-Bewegung charakterisiert. Ein Level, was normalerweise nur an US-Feiertagen zu sehen ist.
Zwischenzeitlich gab es immer wieder Bestrebungen der Bären, auf das alte Ausbruchsniveau und damit die Range-Kante bei 13.330 zurück zu kommen, doch diese Versuche wurden von den Bullen jeweils intraday abgefangen. Per Schlusskurs konnte an jedem Handelstag das alte Jahreshoch bei 13.425 Punkten verteidigt werden und damit für End-of-Day-Trader eine potenzielle Gefahr abgewehrt werden:
Die Konsolidierung unterhalb des neuen Jahreshochs vom 10.01.2020 fand daher auf hohem Niveau statt und gefährdete die Aufwärtsbewegung nicht:
Am letzten Handelstag der Woche kam es zu einem dynamischen Test dieses neuen Jahreshochs, welches sogar kurzzeitig um wenige Punkte überschritten wurde. Dies zeigt folgendes Schaubild mit der horizontalen roten Linie auf:
So betrug nach dieser Handelswoche die Spanne zwischen der XETRA-Eröffnung am Montag und dem Freitagsschluss gerade einmal 5 Punkte. Der Überblick der einzelnen Handelstage zeigt die Bandbreite der Bewegungen noch einmal direkt auf:
Insgesamt konnte also weder das Phase-1-Abkommen zwischen den USA und China, noch das drohende Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump oder die anlaufende Berichtssaison in den USA für dynamische Bewegungen sorgen.
Der Januar befindet sich an diesem Punkt wie bereits vor einer Woche mit rund 2 Prozent Gewinn sehr solide im Plus und kann darauf womöglich zum Start der neuen Woche aufbauen, falls die Konsolidierung beendet ist.
Basierend auf dem letzten Chartbild kann als erstes Handelssignal für die neue Woche ein GAP-Trade anstehen, unter der Prämisse, dass sich am US-Feiertag im DAX wenig auf der Oberseite ereignet.
Charttechnisch ist unter 13.495 Punkten dafür entsprechender Raum gegeben und könnte erneut zu dem alten Jahreshoch um 13.425 Punkten, welches wir im großen Chartbild optisch sahen, führen:
Hier bietet sich eine größere Unterstützung auf Tagesschlusskurs-Basis an. Erst darunter sind dann die Kursziele 13.385, 13.362 und die 13.330/310 als GAP-close des Ausbruchs aus Kalenderwoche 2 möglich. Dies zeigt folgendes Chartbild gesammelt auf, da alle Marken recht nah beieinander liegen:
Die positive Variante ist sicherlich der Ausbruch auf der Oberseite über 13.550 Punkte mit dem Anlaufen des Allzeithochs aus dem Jahr 2018. Dies hier im Chart zu zeigen, ist aufgrund der großen Zeiteinheit wenig sinnvoll – es fällt kaum ins Auge. Per Schlusskurs sind wir recht nah an diesem Punkt und intraday lag dieser damals bei 13.596 Punkten. Es fehlen letztlich nur rund 40 Punkte vom neuen Jahreshoch für dieses Rekordlevel im DAX.
Vielleicht gibt es aus dem Wirtschaftskalender dazu Impulse?
Terminlicht ist erst einmal am Montag wenig zu vermelden, denn neben den Erzeugerpreisen aus Deutschland um 8.00 Uhr steht zur selben Zeit nur das Eurogruppentreffen an, an dem Finanzminister der Mitgliedsstaaten des Euro-Währungsgebiets, dem Kommissar für Wirtschafts- und Währungsfragen und dem Präsident der EZB teilnehmen. In den USA ist Feiertag und die Börse geschlossen.
Am Dienstag gibt es dann die Zinssatzentscheidung der Bank of Japan in der Früh und 10.30 Uhr werden die Arbeitslosenquote und Durchschnittseinkommen aus Grossbritannien vermeldet. 11.00 Uhr steht zudem die ZEW-Umfrage zur Konjunkturerwartung aus Deutschland und der EU auf der Agenda.
Erst am Mittwoch kommen weitere Daten aus den USA. Mit dem Chicago FED Aktivitätsindex um 14.30 Uhr und dem Immobilienpreisindex stehen gleich zwei vorbörsliche Indikatoren an.
Donnerstag tagt die EZB zu den Zinsen der Eurozone und gibt ihre Entscheidung 13.45 Uhr bekannt. Maßgeblich dürfte jedoch die Pressekonferenz ab 14.30 Uhr sein. Parallel dazu werden 14.30 Uhr auch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung aus den USA vermeldet.
Freitag steht 9.30 Uhr der Deutsche Einkaufsmanagerindex und der Markit PMI Gesamtindex an, ebenso wie aus der EU ab 10.00 Uhr selbige Daten noch einmal breiter erfasst und 10.30 Uhr für England. Am Nachmittag komplettieren um 15.45 Uhr die amerikanischen Markit PMI-Daten die Termine dieser Börsenwoche.
Viel Erfolg vor dem Handel mit dieser Vorbereitung wünscht Ihr Andreas Mueller (Bernecker1977)
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